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Berlin/Köln, 29.09.2014/cw – Die ehemalige Hoheneckerin und vielfache Buchautorin Ellen Thiemann ist am Dienstag, 30.09.2014, ab 22:45 Uhr, Gast in der Talkrunde Menschen bei Maischberger (ARD).

Zum Thema 25 Jahre Wende: War die DDR Heimat oder Unrechtsstaat? diskutiert die bekannte Moderatorin neben Thiemann mit den unmittelbar Betroffenen Brüdern Ingo, Egbert und Holger Bethke, die aus der DDR flohen, dem letzten Innenminister der DDR Peter-Michael Diestel, dem Journalisten Ernst Elitz (ARD) und der Sängerin und Entertainerin Dagmar Frederic.

Thiemann hatte zuletzt mit ihrem Buch „Wo sind die Toten von Hoheneck“ (HERBIG – ISBN: 978-3-7766-2750-3 – 19,99 EUR* D / 20,60 EUR) große Aufmerksamkeit gefunden und war bis zu ihrem Ruhestand Ressortleiterin im Kölner Express. Die jetzige Kölnerin engagierte sich nach ihrer Haft im einstigen DDR-Frauenzuchthaus Hoheneck Mitte der siebziger Jahre publizistisch für die Aufarbeitung des DDR-Unrechtes. Legendär sind ihre Reportagen über Hoheneck und ihre Bücher, in denen sie auch über den Verrat ihres einstigen Ehemannes, der für die Stasi spionierte und die Fluchtabsichten der Familie verraten hatte.(865)

Siehe auch:
http://www.daserste.de/unterhaltung/talk/menschen-bei-maischberger/sendung/30092014-25-jahre-wende-100.html

http://f3.webmart.de/f.cfm?id=2165073&r=threadview&t=4036505&pg=1

http://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/68785419

V.i.S.d.P.: Redaktion Hoheneck, Berlin, Tel.: 030-30207785

Hannover, 27.02.2014/cw – Soeben wird über die Agenturen die Meldung über den erwarteten Freispruch des vormaligen Bundespräsidenten Christian Wulff verbreitet.

„Wir, die Vereinigung 17. Juni, gratulieren herzlich zu diesem Freispruch erster Klasse“, erklärte der Vereinsvorstand in Berlin. Mit diesem Urteil werde „eine quälende Farce beendet, die in der Geschichte der Bundesrepublik ohne Beispiel ist.“ Zwar sei es eine grundsätzliche Auszeichnung für einen Rechtsstaat, wenn dieser in „der Wahrnehmung rechtlicher Verpflichtungen auch vor den Thronen dieser Republik“ nicht halt mache. Gleichwohl entbinde dies die für die Rechtspflege Verantwortlichen nicht von der Pflicht, mit besonderer Sorgfalt vorzugehen und Bürger „ebenfalls ohne Ansehen ihrer Person“ vor offensichtlich unangemessenen Verfolgungen zu schützen. Die Aufgabe der Staatsanwaltschaft, nicht nur belastende Daten gegen einen Beschuldigten sondern gleichermaßen entlastende Daten zu ermitteln, erscheint „hier gröblich verletzt worden“ zu sein. Besonders hier scheine eine fatale

Bundespräsident Christian Wulff ehrte 2011 die Toten von Hoheneck - Foto LyrAg

Bundespräsident Christian Wulff ehrte 2011 die Toten von Hoheneck – Foto LyrAg

Nähe zu dem System eines Unrechtsstaates auf, der grundsätzlich von der Schuld eines in das Visier der Strafverfolgungsbehörden geratenen Bürgers ausgeht. Hier sei der Rechtsstaat  geradezu verpflichtet, „auch nur den Anschein der Nähe zu einer Unrechtspraxis zu vermeiden.“

Abschließend spricht der Verein seine Hoffnung aus, dass sich für den Politiker Wulff in absehbarer Zeit wieder eine Stellung im gesellschaftlichen Spektrum findet, „die seinen Verdiensten um dieses Land entspricht.“ Diese Verdienste werden keinesfalls durch sicherlich vermeidbare Fehler geschmälert, sondern verstärken eher den Eindruck, in Christian Wulff einen Politiker anzutreffen, der keinen  Anspruch auf Unfehlbarkeit erhebt.

„Wir, die Opfer einer Diktatur, werden jedenfalls nicht das persönliche Engagement des einstigen Ministerpräsidenten für die Belange der Diktatur-Opfer vergessen, das er auch als Bundespräsident nicht einfach an der Garderobe abgegeben“ hat. Dies habe der vormalige Bundespräsident u.a. auch durch seinen vielbeachteten Besuch im  ehemaligen Frauenzuchthaus in Hoheneck/Stollberg im Mai 2011 bewiesen. Seine dort gezeigte, weit über seine amtlichen Pflichten hinaus gezeigte „tiefe menschliche Anteilnahme für das Schicksal der von der politischen Verfolgung betroffenen Menschen bleibe allen Beteiligten unvergessen,“ erklärte der Vereinsvorstand in seiner Stellungnahme zu dem Urteil.

V.i.S.d.P.:  Vereinigung (AK) 17. Juni 1953 e.V., Berlin, Tel.: 030-30207785

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