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Berlin, 19.05.2020/cw – Innensenator Andreas Geisel (SPD) hat heute den (Berliner) Verfassungsbericht vorgestellt. Brisant: die Berliner Sicherheitsbehörden stufen die Klima- und Anti-Kohle-Aktivisten von „Ende Gelände“ auf Seite 162 des Berichts erstmals als „linksextremistisch“ ein. DER TAGESSPIEGEL: Der Bericht könnte in diesem Jahr selbst zum Politikum geraten.

Offensichtlich bahnt sich hier ein weiterer Konflikt innerhalb der Koalition an. Nach dem Vorab-Bericht des TAGESSPIEGEL (Checkpoint) hat Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) wegen des Berichtes „für die Senatssitzung Gesprächsbedarf angemeldet, genauso die Kulturverwaltung von Klaus Lederer (Linke)“.

Nachdem die Anti-Kohle-Bewegung seit 2015 deutschlandweit Braunkohletagebaue besetzte, hatte der Bundesverfassungsschutz die Bewegung im vergangenen Jahr als „linksextremistisch beeinflusste Kampagne“ bezeichnet. Laut dem Verfassungsschutz bilde insbesondere die Gruppe „Interventionistische Linke“ ein Scharnier zwischen zivilen Protestbündnissen und gewaltbereiten Kräften. Aus diesem Umstand habe das Bündnis eine „hohe strategische Bedeutung“ für die linksextremistische Szene.

GRÜNE schockiert über Einstufung einer linken Gruppierung

Georg Kössler, umweltpolitischer Sprecher der Grünen im Abgeordnetenhaus, ist „schockiert“ über die Entscheidung der Berliner Behörde: „Dass sowas in einem rot-rot-grünen Land passiert, ist mir ein Rätsel.“ Über die erfolgte oder beabsichtigte Einstufungen sogen. Rechter Gruppierungen in die Extremistische Ecke hingegen sind keine derartigen Schockreaktionen bekannt.

Der schockierte Grünen-Abgeordnete nahm allerdings, seit er Abgeordneter ist, früher selbst an Aktionen der „Ende Gelände“ teil oder begleitet die Proteste als parlamentarischer Beobachter. Auch Bundestagsabgeordnete wie die in diesem Milieu bekannte Ulla Jelpke (Linke), Sven-Christian Kindler oder der Europaabgeordnete Erik Marquard (beide Grüne) unterstützen die nun als linksextrem bewerteten Aktivisten.

Kössler räumt zwar ein, dass es unter den Aktivisten „auch einige Linksextremisten“ gäbe. „Aber die Interventionistische Linke ist auch in vielen Anti-Nazi-Bündnissen aktiv und steht dort zusammen mit CDUlern.“ Nach seiner Meinung sei für die Struktur von „Ende Gelände“ Grüne Jugend und die Linksjugend solid viel wichtiger. Der Abgeordnete: „Die Entscheidung der Sicherheitsbehörden kriminalisiert die Jugendorganisationen von Grünen und Linken.

Vermutlich hat sich Innensenator Andreas Geisel von seinen linken und grünen Amtskollegen ähnliches anhören müssen.

Diese Einwände werden aber für dieses Jahr keine Änderungen an dem Bericht mehr verursachen, denn der Senat hat den Bericht von seinem Innensenator lediglich „zK“ (zur Kenntnisnahme) erhalten.

V.i.S.d.P.: Redaktion Hoheneck, Berlin – Mobil: 0176-48061953 (1.541).

Kameraden,

hier sind die Opfer der zweiten Diktatur gefordert. Wenn wir nicht Flagge zeigen, uns nicht den Verharmlosern und Leugnern der Geschichte entgegenstellen, gefährden wir ernsthaft unseren Anspruch auf Respekt und Anerkennung.

Lasst uns am Samstag, 8.01.2011 um 17:00 Uhr vor der URANIA spontan zusammenkommen. Bringt Transparente, Dokumente und Bilder von Opfern des Kommunismus mit. Geben wir der Öffentlichkeit ein sichtbares Zeichen, dass wir nicht resignieren. Wir sind bereit, nach wie vor für  Recht und Freiheit, für die Verteidigung unserer Werte an- und einzutreten:

Ich glaube an die Unantastbarkeit und an die Würde jedes einzelnen Menschen. Ich glaube, dass allen Menschen von Gott das gleiche Recht auf Freiheit gegeben wurde. Ich verspreche, jedem Angriff auf die Freiheit und der Tyrannei Widerstand zu leisten, wo auch immer sie auftreten mögen.“

Hier geht es nicht um die Fortführung unsinniger Grabenkämpfe, hier geht es um das Selbstverständnis der einst aus politischen  Gründen Verfolgten, der Opfer einer blutigen kommunistischen Diktatur. Wir haben zusammen gestanden – wir stehen zusammen.

Die Demonstration ist vorsorglich angemeldet: 08.01.2011-10562449, PolPräs.Berlin

Berlin, 6. Januar 2011

Hier erwarten wir die Signatur der Opferverbände  (werden u.a. hier veröffentlicht) :

……………………………………………

Aus dem Programm der „16. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz“

URANIA-HAUS, An der Urania 17, 10787 Berlin. 8.01.2011, Einlaß ab 10 Uhr

»Mitten in der Geschichte, mitten in der Entwicklung, mitten im Kampf lernen wir, wie wir kämpfen müssen.« Rosa Luxemburg vor Gewerkschaftern, 1910

u.a.:  >>> 18 Uhr: Podiumsdiskussion

„Wo bitte geht’s zum Kommunismus? Linker Reformismus oder revolutionäre Strategie – Wege aus dem Kapitalismus“

  • Katrin Dornheim – Betriebsratsvorsitzende bei der DB Station & Service AG (Transnet), Berlin
  • Inge Viett – Radikale Linke (Anmerkung: Ex-RAF-Terroristin)
  • Bettina Jürgensen – Vorsitzende der DKP
  • Gesine Lötzsch – Vorsitzende Die Linke
  • Claudia Spatz – Antifa, Berlin

Moderation: Ulla Jelpke (MdB), Die Linke



V.i.S.d.P.: Vereinigung (AK) 17. Juni 1953 e.V., Berlin, Tel.: 030/30207785

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