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Von Carl-Wolfgang Holzapfel

Berlin, 9.03.2016 – Kaum ein Wort hat sich als Unwort so schnell etabliert, wie der Begriff „Lügenpresse“. Neben einer sicherlich parteipolitischen Instrumentalisierung weist die selbstverständliche Akzeptanz allerdings auch eine bedenkliche Vertrauenskrise zwischen den Produzenten medialer Nachrichten und ihren Konsumenten, den Bürgern wie Du und Ich, auf.

Dabei erinnere ich mich an eine Zeit, in der wir wesentlich durch die Meinungsvielfalt der Medienlandschaft gelernt haben, die Demokratie zu verinnerlichen, sie als beste aller schlechtesten Staatsformen zu akzeptieren. Ob Matthias Walden, Sebastian Haffner, William S. Schlamm, Peter Scholl-Latour, Friedrich Nowottny   oder Rudolf Augstein, um nur einige zu nennen, sie vermittelten  uns Nachgeborenen einer schrecklichen  Diktatur mit ihren gewiss konträren Meinungen das Rüstzeug für demokratische Auseinandersetzungen, eine demokratische Kultur.

Auch die Politik erfüllte ihre Pflichten. Herbert Wehner, Franz Josef Strauß, Fritz Erler, Rainer Barzel, Helmut Schmidt, Thomas Dehler: Mit ihren anspruchsvollen Debattenbeiträgen schafften sie eine demokratische Kultur, die für uns zur Selbstverständlichkeit wurde. Und jetzt, im Jahr 2016, schleppen wir vergiftende Begriffe wie den von der Lügenpresse mit uns herum, betrachten diese Demokratie-zersetzende Totschlag-Injurie als neue Selbstverständlichkeit.

Lügenpresse, ein beliebtes Schlagwort der NS-Agitation

Stimmt das denn: Lügenpresse? Gehen wir auf die Spur eines unsäglichen Wortes: „Sowohl vor als auch im Nationalsozialismus nutzten NS-Agitatoren das Schlagwort im Rahmen ihrer  antisemitischen Verschwörungstheorie  zur Herabsetzung von Gegnern als Kommunisten und Juden sowie der Behauptung einer Steuerung der Presse durch ein „Weltjudentum“. Nach der  Machtergreifung und der  Gleichschaltung der Inlandspresse wurden die Medien der späteren Kriegsgegner mit „Lügenpresse“ geschmäht.“ Soweit WIKIPEDIA.

Die heutige Verwendung entspricht wohl eher einem Gefühl als belegbaren Tatsachen (abgesehen von „Ausreißern“ besonders in der Boulevardpresse, oder – in unser aller Gedächtnis eingegangen – der unselige stern-Flop um die Hitler-Tagebücher). Das Problem ließe sich wohl auch eher unter dem Begriff „Selbstzensur“ einordnen, der sich hier und da Journalisten offenbar unterwerfen, als dies einer gelenkten, gar von Regierungsseite bestimmten Meinungs-Diktatur entspräche. Versuche hat es natürlich immer wieder gegeben, siehe Konrad Adenauer und sein zweites Fernsehen in den sechziger Jahren, aber sie zerbrachen bislang immer an der seinerzeitigen couragierten Meinungsvielfalt in der Medienwelt.

Erinnerung an Straßenterror in der Weimarer Republik

Und couragierte Journalisten gibt es auch heute noch. Hier einige Kostproben, ehe wir den Autor benennen wollen: „Es gibt zwei Bezirke in Berlin, in denen die neue Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) praktisch keinen Wahlkampf mehr machen kann: Friedrichshain-Kreuzberg und Pankow. Denn hier werden AfD-Politiker von Linken geschlagen und verjagt, wenn sie Plakate hängen wollen. Bis zu 100 Prozent der AfD-Werbung wurden in diesen Stadtteilen zerstört. … Wie steht man das durch? Ich besuchte Sari Saleh (32), den AfD-Direktkandidaten in Neukölln. Sein Vater kam aus dem Irak, er wählte bisher grün und arbeitet als Geschichtslehrer. „Was wir in Kreuzberg und Pankow erleben, erinnert an nichts anderes als den Straßenterror der Kommunisten und Nazis am Ende der Weimarer Republik“, sagt er.“ (B.Z.: AfD-Politiker werden gejagt und geschlagen, 27.08.2013)

Wer eine demokratische Partei von einem Fest für Toleranz aussperrt, hat ein Problem mit der Toleranz….  In Treptow-Köpenick wird am Sonnabend das „Fest für Demokratie und Toleranz“ gefeiert …. Veranstalter ist das gleichnamige „Bündnis für Demokratie und Toleranz“. Bezirksbürgermeister Oliver Igel (SPD) hat die Schirmherrschaft übernommen. … Auch die neue Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) fühlte sich aufgerufen, ihren Einsatz für Demokratie und Toleranz an einem Stand vorzuzeigen. Doch das darf sie nicht. Die AfD ist ausgesperrt worden.“ (B.Z.: AfD von Fest für Demokratie ausgesperrt, 22.05.2014).

Ich stehe der AfD kritisch gegenüber

„Am Mittwoch nahm die Brandenburger SPD Abschied von Klaus Ness, ihrem Fraktionsvor-sitzenden im Landtag. Er war am 17. Dezember im Alter von 53 Jahren an Herzversagen gestorben. Die SPD-Fraktion hatte zur Trauerfeier in den Plenarsaal des Landtages geladen, in dem sonst das Parlament tagt. Jeder Abgeordnete hat hier einen festen Sitzplatz. Die SPD-Fraktion hatte die Abgeordneten aller Parteien schriftlich eingeladen, nur die Kollegen der Alternative für Deutschland (AfD) nicht. Sie durften ihre Plätze nicht einnehmen. Ich wollte wissen, warum die AfD nicht kommen durfte und fragte den Sprecher der SPD-Fraktion, Gerold Büchner. Doch der wollte mir darauf keine Auskunft geben. … Ich kannte Klaus Ness. Wenige Wochen vor seinem Tod sprach ich länger mit ihm. Er bekämpfte die Politik der AfD leidenschaftlich. Er respektierte aber die Persönlichkeiten der Partei, zum Beispiel den Fraktionsvorsitzenden Alexander Gauland. Das war mein Eindruck. Abgesehen von der menschlichen Ebene: War die Ausgrenzung der AfD politisch richtig? Ich meine Nein. Ich stehe der AfD kritisch gegenüber, genauso wie ich der Linkspartei, den Piraten und den Grünen kritisch gegenüberstehe, weil ich in all diesen Parteien extreme Tendenzen befürchte. Aber ich nehme zur Kenntnis, dass es sich bei der AfD um eine zugelassene demokratische Partei handelt, deren Abgeordnete genauso frei vom Volk ins Parlament gewählt worden sind – wie die Abgeordneten der anderen Parteien. (B.Z.: Trauerfeier: SPD sperrt AfD ohne Begründung aus, 7.01.2016).

Jedem seiner Artikel zur AfD fügt der Kolumnist Gunnar Schupelius –  BZ-Schupelius 2013-2016  – seine persönliche Distanz zur AfD bei. Das ist sein gutes Recht und kollidiert in keiner Weise mit der gebotenen Neutralität eines Journalisten. Schupelius also wäre kein Beleg für den Begriff Lügenpresse. Aber vielleicht kann die folgende Begebenheit zumindest ein wenig beleuchten, woher dieses Gefühl für dieses Unwort kommen könnte.

Nachrichten am Abend des 8.März 2016: Diverse Berichte, im Gegensatz zur Konkurrenz noch kein Hinweis auf die hessischen Kommunalwahlen. Dann folgt ein Bericht über ausländerfeindliche Aktionen, gefolgt von einem Reportagebeitrag über die in der Tat skandalöse „Austreibung“ eines katholischen Pfarrers in Bayern, der wegen seiner schwarzen Hautfarbe nationalsozialistisch anmutenden Morddrohungen ausgesetzt war und schließlich resignierte. Unser Tipp zuvor war richtig: Unmittelbar nach diesen zwei Beiträgen kam der Bericht über die Kommunalwahlen in Hessen, das „nicht erwartete“ hohe Ergebnis für die AfD, das „Entsetzen in Hessen“ ausgelöst hätte, so der (neutrale?) Moderator.

Es sind diese Beiträge, die bei dem halbwegs noch auf demokratische Gepflogenheiten setzenden Zuschauer und Zuhörer ungute Gefühle auslösen, bei dem dann Begriffe wie „Lügenpresse“ auf einen (dennoch unseligen) fruchtbaren Boden fallen. Die langfristigen Konsequenzen: Die Zerstörung bisheriger gemeinsamer demokratischer Grundwerte, eine (gefährliche) Radikalisierung in der Bevölkerung.

Unten ankreuzen, damit die Stimme oben ankommt

Dem kritischen Zeitbürger hingegen bleiben nur wenige Mittel, sich dieser immer rasanter in Schwung kommenden Zerstörung demokratischer Werte zu widersetzen. Ein Mittel ist das der Beteiligung an Wahlen, einer der letzten demokratischen Bastionen. Und wenn eine demokratische Alternative in Form einer neuen Partei aus statistischen Gründen ganz unten auf dem üblichen  Wahlzettel vermerkt ist, also zumeist gar nicht mehr von dem Wähler wahr genommen wird? Dann müsste eben diese alternative Gruppierung großflächig plakatieren: „UNTEN ankreuzen,  damit IHRE STIMME OBEN ankommt.“

Diese oder eine ähnliche Kreativität gefällt nicht jeder Partei. Aber das ist eben auch Teil der Demokratie und der notwendigen, weil belebenden Auseinandersetzungen. Und nur Extremisten, also Feinde der Demokratie, sind gegen Aufklärung und klare Worte (auch wenn das sogar ihr demokratisches Recht ist). Lasst uns um diese Demokratie kämpfen. Mit Argumenten. Nicht mit schwabbel-gefährlichen, weil demokratiefeindlichen Begriffen wie zum Beispiel „Lügenpresse“. Nicht mit Ausgrenzungen von Parteien, die demokratisch legitimiert sind.

V.i.S.d.P.: Der Autor und Redaktion Hoheneck, Berlin, Tel.: 030-30207785 (1.084)

Anklage vor Ort... Foto: LyrAg

Anklage vor Ort… Gegen das Vergessen
Foto: LyrAg

Berlin, 5.02.2013/cw – Oliver Igel, Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick, erinnerte heute an der Gedenkstele für den vor 25 Jahren an dieser Stelle ermordeten Christ Gueffroy an dessen tragischen Tod „sieben Monate vor dem Fall der Mauer.“

Oliver Igel legte an der Stele ein Blumengebinde nieder - Foto: LyrAg

Oliver Igel legte an der Stele ein Blumengebinde
nieder – Foto: LyrAg

Die Mutter und Gueffroys Bruder hatten sich neben Freunden, Vertretern des Bezirksparlamentes und ca. 20 interessierten  Berliner Bürgern am Ort des seinerzeitigen Fluchtdramas eingefunden, um „in Stille des letzten durch Schusswaffengewalt ums Leben gekommenen Opfers der Berliner Mauer zu gedenken.“

Igel schloss in seine kurze Ansprache alle Maueropfer ein: „Mir ist es egal, ob es 136 oder über 1000 Opfer waren, jeder Einzelne war ein Opfer zu viel,“ betonte der Bürgermeister. Sein Bezirk fühle sich besonders verpflichtet, dieser Opfer zu gedenken, denn sein Bezirk habe die längste Mauer ertragen müssen, „allein 20 Menschen sind an diesem Mauerteil gestorben.“

Hinter der Stele am anderen Ufer: "Keine Grenzen mehr" - Foto. LyrAg

Hinter der Stele am anderen Ufer: „….kennt keine Grenzen“  –
Foto. LyrAg

Neben einem Vertreter der Gedenkstätte Hohenschönhausen und dem Vorstand des Heimatvereins Köpenick, letzterer ist in der Erinnerungspflege an die Opfer der Teilung beispielgebend, war nur die Vereinigung 17. Juni 1953 für die Opfer-Vereine der DDR-Diktatur zu der Gedenkveranstaltung erschienen.

Zuvor fand um 12:00 Uhr in der Versöhnungskapelle in der Bernauer Straße eine geistliche Erinnerung an den Toten statt, an der neben vielen Berlinern die Stiftung Berliner Mauer durch ihren  Direktor und die UOKG mit zwei Beiräten vertreten waren.

Siehe auch: http://www.rbb-online.de/abendschau/

Die Erinnerungstafel an der Chris-Gueffroy-Allee mußte wegen Vandalismus bereits 3 x erneuert werden. Blick auf den Zugang zur Gedenkstele am Zweigkanal. - Foto: LyrAg

Die Erinnerungstafel an der Chris-Gueffroy-Allee mußte wegen Vandalismus bereits 3 x erneuert werden. Blick auf den Zugang zur Gedenkstele am Zweigkanal. – Foto: LyrAg

Die Vereinigung 17. Juni gab in einer Erklärung ihrer tiefen Befriedigung Ausdruck, dass sich der Bezirksbürgermeister Oliver Igel und sein Bezirk „beispielgebend für andere betroffene Bezirke der Mahnung und Erinnerung an die dunkle Zeit unser Stadt und unseres Landes verpflichtet weiß.“ Der Verein  habe jüngst mit Bestürzung registriert, das zum Beispiel der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg zum 50. Todestag des Maueropfers Paul Schulz „bis heute keine Blume oder ein anderes Gedenken an den im Schatten der Thomas-Kirche zu Weihnachten 1963 erschossenen seinerzeit Achtzehnjährigen“ für angebracht gehalten hat. Dies sei „ein sehr trauriges Signal für das 25jährige Gedenken an den Fall der Berliner Mauer,“ erklärte der Vereinsvorstand.

V.i.S.d.P.: Vereinigung (AK) 17. Juni 1953 e.V., Berlin, Tel.: 030-30207785

Berlin, 4.02.2014/cw – An das letzte gewaltsam ums Leben gebrachte Opfer der Berliner Mauer wird am morgigen  Mittwoch, 5. Februar 2014, um 12:00 Uhr in der Versöhnungskapelle in der Bernauer Straße erinnert. Dies teilte die Stiftung Berliner Mauer in einer Presseinformation mit. Das Bezirksamt Treptow-Köpenick wird um 14:00 Uhr an der Gedenkstele für Gueffroy  in Johannistal, Chris-Gueffrroy-Allee mit Bezirksnürgermeister Oliver Igelein stilles Gedenken durchführen.

Chris Gueffroy, geboren am 21. Juni 1968,  hatte sich gemeinsam mit einem Freund zur Flucht entschlossen, als er Anfang 1989 erfuhr, dass er zur Wehrpflicht eingezogen werden sollte. Zuvor war ihm  das Abitur verweht worden, weil er sich weigerte, nach der Schule Offizier der Nationalen Volksarmee zu werden.

Der 20-Jährige wurde tödlich getroffen, sein Freund verletzt festgenommen, nachdem die Freunde versucht hatten, an den Sperranlagen vor dem Britzer Zweigkanal in Treptow die Mauer zu überwinden. Die Stiftung Berliner Mauer: „Chris Gueffroy war der letzte Flüchtling, der an der Berliner Mauer erschossen wurde und das zweitletzte Todesopfer, das bei einem Fluchtversuch ums Leben kam. Nach seinem Tod wurde der Schießbefehl aufgehoben.

Die Grenzposten wurden nach dem Mauerfall verurteilt. Der Haupttäter zu dreieinhalb Jahren  Gefängnis, drei Mitangeklagte bekamen Bewährungsstrafen. Der Bundesgerichtshof hatte das Urteil mit der Begründung allerdings aufgehoben, die Grenzposten hätten in der Hierarchie ganz unten gestanden. In der erneuten Verhandlung wurden die an dem Mord beteiligten vier DDR-Grenzer milde bestraft. Zwei der Mordschützen erhielten Bewährungsstrafen, zwei weitere wurden freigesprochen.

In der Kapelle der Versöhnung finden nach einer umgesetzten Idee des am 6. Dezember letzten Jahres verstorbenen Pfarrers Manfred Fischer von Dienstag bis Freitag, jeweils 12.00 bis 12.15 Uhr, regelmäßig Andachten für die Mauertoten statt.  In den Andachten werden die jeweiligen Biographien der Opfer verlesen. In den Wintermonaten finden die Lesungen witterungsbedingt nur zeitweise, nach Ankündigung, statt. Die nächste Andacht ist für den 04. März 2014 vorgesehen.

Siehe auch: Die Todesopfer an der Berliner Mauer 1961-1989. Ein biographisches Handbuch – Hans Hermann  Hertle und Maria Nooke, Herausgeber: Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz.

Sendehinweis: Dienstag, 22:45 Uhr im RBB: „Das kurze Leben des Chris Gueffroy. http://www.rbb-online.de/doku/das/das-kurze-leben-des-chris-gueffroy.html

V.i.S.d.P.: Vereinigung (AK) 17. Juni 1953 e.V., Berlin, Tel.: 030-30207785

Offener Brief an die Bundeskanzlerin

von Anita Kutschkau*)

Berlin, 15.05.2013

„Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

mit großer Bestürzung habe ich am 10.05 2013 in der BZ von dem Aufmarsch der ewig Gestrigen gelesen. In voller Uniformierung der ehemaligen NVA  marschierte das rote Gelumpe in Treptow entlang. Das kann nicht wahr sein, dass diese Leute weiterhin ihre „Spielchen“ spielen können. Das ist eine Demütigung all derer, die in den Zuchthäusern wegen ihrer Meinung und ihrem Freiheitsdrang gesessen haben.

Demütigungen und Überwachung waren Tag und Nacht gang und gäbe.

Wir waren der Willkür des Wachpersonals total ausgeliefert. Das sich diese  „ Roten Socken“ weiterhin so verhalten  können ist nur möglich, weil Ihre Regierung es versäumt hat, dies gesetzlich zu unterbinden. Um solch ein Gesetz zu erlassen ist es wohl von Nöten, sich ein eigenes Bild von den Zuchthäusern, in denen politische Häftlinge über eine lange Zeit ihr Dasein fristen mussten, zu besichtigen.

Das berüchtigte Frauenzuchthaus Hoheneck öffnet Ihnen vielleicht die Augen, und  Sie kommen zu dem Entschluss, ein Gesetz zu erlassen, das diesem Treiben ein Ende setzt. Wir ehemaligen politischen Häftlinge danken heute schon dafür.

Auch müsste es verboten sein dass überall die Utensilien der ehemaligen DDR  zum Verkauf angeboten werden. Die gehören vernichtet. Auch dürfte es nicht mehr möglich sein, dass sich junge Leute in ehemaliger NVA

Anita Kutschkau inmitten von hem. Frauen von Hoheneck während der Buchmesse in Leipzig (Erste Reihe Mitte) -  Foto: LyrAg

Anita Kutschkau inmitten ehem. Frauen von Hoheneck 2013 während der Buchmesse in Leipzig (Dritte Reihe Mitte) – Foto: LyrAg

–Uniform vor dem Brandenburger Tor präsentieren. Die ausländischen Gäste werden in den Glauben versetzt, dass die ehemalige DDR ein Rechtsstaat war.

In der Hoffnung, dass Ihnen diese Zeilen zu denken geben grüßt  Sie

Hochachtungsvoll

Anita Kutschkau“

*) Die Autorin ist ehemalige Hoheneckerin. Obwohl schwanger, wurde sie am 23.09.1966 wegen  versuchter Republikflucht zu einem Jahr und acht Monaten Haft verurteilt. Von April 1967 bis August d.J. war sie im Frauenzuchthaus Hoheneck, ehe sie freigekauft wurde und nach Gießen ausreisen konnte.
V.i.S.d.P.: Redaktion „Hohenecker Bote“, Tel.: 030-30207778          
                
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