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Berlin, 26.09.2015/cw – Zum Jubiläum „25 Jahre Deutsche Einheit“ bieten die öffentlich-rechtlichen TV-Sender ein interessantes Programm. Folgend einige ausgewählte, weil sehr interessante Sendetermine – Die Redaktion.

Kategorie Spielfilm:

Fortsetzung Reihe

„Weißensee“

ARD – Das Erste, Dienstag, 29.09.2015 | 20:15 Uhr

Folge 13: Eine Nacht im November
Martin Kupfer leidet unter Albträumen. Der Tod seiner geliebten Julia liegt bereits zwei Jahre zurück, doch der Schmerz darüber lässt ihn nicht los. Seit er herausgefunden hat, dass ihre gemeinsame Tochter Anna nicht wie behauptet bei der Geburt gestorben ist, sondern vom behandelnden Arzt vertauscht wurde, lässt ihn die Suche nach ihr nicht mehr los. Als er zum Haus der Familie, bei der Anna jetzt lebt, kommt, erfährt er, dass die Simkows über Ungarn in den Westen geflohen sind. Martin ist am Boden zerstört.
http://www.daserste.de/unterhaltung/serie/weissensee/sendung/13-eine-nacht-im-november-102.html

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Kategorie TALK-Runde (mit dokumentarischen Einspielungen)

BR-Magazin Kontrovers extra
25 Jahre Deutsche Einheit:

Deutschland – einig Vaterland?    

Mittwoch, 30.09.2015

20:15 bis 21:45 Uhr                 

Der BR interviewte für den Beitrag auch eine ehem. Hoheneckerin, hier vor dem einstigen DDR-Gericht in der Littenstraße - Foto: LyrAg

Der BR interviewte für den Beitrag auch eine ehem. Hoheneckerin, hier vor dem einstigen DDR-Gericht in der Littenstraße – Foto: LyrAg

Wie einig ist Deutschland 25 Jahre nach der Wiedervereinigung? Was ist gut gelaufen, welche Fehler wurden gemacht? Sind wir tatsächlich ein Volk oder unterscheidet sich der Wessi immer noch vom Ossi? Welche persönlichen Erfahrungen haben die Bürger auf beiden Seiten der ehemaligen Grenze gemacht?

Darüber wird in einer Sondersendung aus Neustadt bei Coburg diskutiert mit dem ehemaligen Bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber, Horst Teltschik, dem ehemaligen Berater von Helmut Kohl, Stephan Hilsberg, Gründungsmitglied der sozialdemokratischen Partei der DDR und interessierten Bürgern vor Ort.

http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/programmkalender/ausstrahlung-455268.html

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Kategorie Dokumentation

ZDF-Info: Mittwoch, 30. September 2015, 17:15 Uhr

Die Macht der Stasi

Jagd auf einen Staatsfeind

Wolfgang Welsch ist 1964 gerade 20 Jahre alt, als er die Flucht aus der DDR versucht. Er wird festgenommen und ins Stasi-Gefängnis nach Schwerin gebracht, von dort aus nach Berlin-Pankow. Vier Monate später wird er zu zwei Jahren Haft verurteilt und ins Gefängnis Rummelsburg überstellt. Ein weiterer Prozess folgt, der Vorwurf lautet „Spionage für den CIA“. 1967 soll Welsch freigekauft werden. Er lehnt jedoch ab, denn er will in der DDR Widerstand leisten, einen DDR-kritischen Film drehen. Ende 1967 wird er erneut festgenommen und im Juli 1968 zu fünf Jahren Haft verurteilt. Ein freigekaufter Mitgefangener setzt sich bei Amnesty International für ihn ein, Welsch wird „Gefangener des Jahres“, erhält erneut ein Freikauf-Angebot und kann im März 1971 die gehasste DDR verlassen. In der Bundesrepublik betätigt er sich als Fluchthelfer, nun macht die Stasi „Jagd“ auf ihn. Der IM Peter Haack wird auf ihn angesetzt. Zwei Mordversuche misslingen, einen dritten überlebt Welsch nur knapp. Er erzählt seine Geschichte weitestgehend an den Original-Orten, dazu hören wir ehemalige Stasi-Mitarbeiter, einen ehemaligen Mithäftling, Gespräche von Wolfgang Welsch mit Roland Jahn (BStU Berlin) und Silke Klewin, Leiterin der Gedenkstätte Bautzen. Außerdem gibt es Archiv-Material, soweit vorhanden. Wolfgang Welsch hat seine Geschichte im Buch „Ich war Staatsfeind Nr.1“ veröffentlicht.

http://www.rtv.de/sendungsdetails/9108391/die-macht-der-stasi.html

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Kategorie Dokumentation

RBB – Reihe „Tatort Berlin“:  Dienstag, 13. Oktober 2015 (20.15 Uhr):

Die Sekretärin und das Fallbeil

In der Doku über Elli Barczatis , alias „Gänseblümchen“, der einstigen Sekretärin des DDR-Ministerpräsidentin Otto Grotewohl liest die Schauspielerin Ulrike Folkerts die Stasi-Überwachungsberichte, hört die Tonband-Mitschnitte vom Gerichtsprozess und sieht sich die Zelle von Barczatis im Stasi-Knast in Hohenschönhausen an.
Barczatis verliebte sich in den Journalisten Karl Laurenz, der ihre Berichte an einen westlichen Geheimdienst verriet. 1955 wurden Barczatis und Laurenz wegen Landesverrats zum Tode verurteilt und in Dresden durch das Fallbeil hingerichtet.
Für den westdeutschen Geheimdienst war Elli Barczatis eine Top-Agentin. Für die DDR-Regierung die perfekte Sekretärin vom Ministerpräsidenten Otto Grotewohl – und dann eine Verräterin. Vor 60 Jahren wurde Elli Barczatis in einem Geheimprozess in Berlin zum Tode verurteilt. 6 Jahre Liebe in Zeiten des Kalten Krieges soll die Sekretärin von Otto Grotewohl mit dem Tod bezahlen. Sie ist die letzte Frau, die in der DDR hingerichtet wurde. Wer diese Frau war und warum sie sterben musste, ergründet die Schauspielerin Ulrike Folkerts.

http://www.rbb-online.de/fernsehen/programm/13_10_2015/15733153762.html

V.i.S.d.P.: Redaktion Hoheneck, Berlin, Tel.: 030-30207785 – (1.034)

(Die Inhalte der Sendungen liegen außerhalb unserer bzw. in der alleinigen Verantwortung der jeweiligen Sendeanstalten.)

Berlin/Dresden, 20.04.2012/cw – Die Sächsische Zeitung berichtet heute über eine Entscheidung der 7. Kammer des Dresdner Verwaltungsgerichtes, nach der es der NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag durch eine einstweilige Anordnung ermöglicht wird, wie vorgesehen am 22. April die Gedenkstätte Bautzen II zu besuchen.

Ausladung „mit deftigen Worten“

Im Gegensatz zur Gedenkstättenleiterin Silke Klewin, die keinen Handlungsspielraum sah, den Antrag der NPD-Fraktion  abzulehnen, weil „wir verpflichtet (sind), auch Vertretern demokratisch gewählter Parteien Zutritt zu unserer öffentlichen Einrichtung zu gewähren“, sah der Geschäftsführer der Stiftung Sächsische Gedenkstätten Handlungsbedarf. Die SZ berichtet gar, die Zusage durch Klewin „brachte den Vorsitzenden von Sachsens Gedenkstättenstiftung auf die Palme“. Siegfried Reiprich lud die NPD per Brief wieder aus. „Mit deftigen Worten“, so die SZ: „Sie sind nicht willkommen. Ich mache vom Hausrecht Gebrauch und storniere die … gegebene Zusage“, formulierte Reiprich an die NPD. Ein Besuch der NPD in der Gedenkstätte würde als „Verhöhnung aller Opfer politischer Gewaltherrschaft erscheinen“.

Die rechte Fraktion beantragte beim Dresdner Verwaltungsgericht eine einstweilige Anordnung gegen diesen in NPD-Augen „dreisten Versuch einer Gesinnungszensur“ und war damit vorerst erfolgreich. Denn  Reiprich legte unverzüglich beim Bautzener Oberverwaltungsgericht Beschwerde gegen das Dresdner Urteil ein. Er sei zuversichtlich, „dass das Oberverwaltungsgericht Bautzen ein Einsehen hat und der Besuch der NPD doch nicht stattfinden wird“.

In Beurteilung rechtlicher Fragen überfordert

Beobachter sehen das Vorgehen Reiprichs durchaus kritisch. Zwar stände der gemeinsame Kampf aller Demokraten gegen Extremismen von links und rechts außer Frage. Diese politische Auseinandersetzung dürfe aber Grundsätze unseres Rechtsstaates nicht willkürlich aushebeln, „denn  gerade dies sei eines der stärksten Argumente gegen Extremisten. Diese würden in ihren angestrebten Ordnungen stets der Willkür vor klaren Gesetzen und Grundrechten eines Rechtsstaates den Vorrang einräumen, um  Gegner durch  Terror zu verfolgen, in Einrichtungen wie Bautzen oder Sachsenhausen (wieder) einzusperren oder gar physisch zu vernichten,“ erklärte der Vorstand der Vereinigung 17. Juni 1953 in Berlin zu den Vorgängen. „Zumindest lege das die Verherrlichung der vergangenen Diktaturen nahe.“

Extremisten mit Diktatur-Hinterlassenschaften konfrontieren

Allerdings sei Siegfried Reiprich gut beraten, sich in diesen Fragen „vor derartigen Aktionen durch Experten seines aufsichtsführenden Ministeriums beraten zu lassen, da er in der Beurteilung rechtlicher Vorgaben offensichtlich überfordert“ sei. Dagegen habe die Leiterin der Gedenkstätte Silke Klewin „rechtlich einwandfrei reagiert“.

Die Vereinigung sieht auch einen  gänzlich anderen Ansatz für den Umgang mit politischen  Extremisten, als die sie die „Verteidiger der Diktaturen in Deutschland“ einstuft. Danach sei der Stiftung zu empfehlen, gerade diese Parteien offensiv mit den Hinterlassenschaften der Verbrechen  gegen  die Menschlichkeit zu konfrontieren und in die bestehenden Gedenkstätten demonstrativ einzuladen. Befremdlich sei auch, „dass eine ähnliche Aussperraktion gegen Politiker der SED-Nachfolgepartei“ durch Siegfried Reiprich „bisher nicht bekannt geworden sei“. Das relativiere seine Argumentation im vorliegenden Fall erheblich.

Gegen Reiprich läuft derzeit eine Dienstaufsichtsbeschwerde. Der Förderverein Begegnungs- und Gedenkstätte Hoheneck wirft dem Geschäftsführer auch eine Überschreitung seiner Kompetenzen vor, „die sich an der Satzung der Stiftung ausrichten sollte“, weil dieser sich in „teilweise rüdem und unzulässigen  Ton“ in die Belange des Vereins „bis hin  zur ultimativen Forderung von Ausschlüssen ihm nicht genehmer Mitglieder“ eingemischt habe.

Siehe auch: http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=3041265

V.i.S.d.P.: Vereinigung (AK) 17.Juni 1953 e.V., Berlin, Tel.: 030-30207785 oder 0176-48061953
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