You are currently browsing the tag archive for the ‘Polen’ tag.

19.12.2016 – 19.02.2017

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Sebastian Berlin

* 20. 09.1984 in Belzig (32 Jahre)
19.12.2016 in Berlin

Ingenieur. Am Abend des Anschlags feierte er eine bestandene Prüfung.

Anna Bagratuni

* 1972 in Kiew/Ukraine (44)                                                                                                                                                                                                                                             19.12.2016 in Berlin

Ingenieurin. Hinterlässt ihre 22-jährige Tochter Valeriya.

Gregoriy Bagratuni     

* 1972 in Kiew/Ukraine (44)                                                                                                                                                                                                                                              19.12.2016 in Berlin

Ingenieur. Hinterlässt seine 22-jährige Tochter Valeriya.

Dr. Christoph Herrlich

* 1976 Düsseldorf (40)                                                                                                                                                                                                                                                       19.12.2016 in Berli

Jurist. Gründer Start-Up-Firma „Naon Smart Living“. Schubste seine Freundin aus dem Weg des Todesfahrers.

Nada Cizmarova

* 1982 Sobeslav/CSR (34)                                                                                                                                                                                                                                                 19.12.2016 in Berlin

Hinterlässt ihren Mann Petr und Sohn David (5).

Fabrizia Di Lorenzo

* 1985 Sulmona, Italien (31)                                                                                                                                                                                                                                             19.12.2016 in Berlin

Hinterlässt ihre Eltern Gaetano und Giovanna und Bruder Gerardo. „Wir dürfen die Einwanderer nicht mit Terroristen in einen Topf werfen,“ sagte sie kurz vor ihrem Tod.  

Dalia Elyakim

* 1956 Herzliya, Israel (60)                                                                                                                                                                                                                                               19.12.2016 in Berlin

Hinterlässt Sohn Or (28), Tochter Chen (26) und Ehemann Rafi (60). Rafi Elyakim erwachte selbst erst am 30.12. aus dem Koma.                                                                                                                                           

Lukasz Urban

* 1979 Banie, Polen (37)                                                                                                                                                                                                                                                     19.12.2016 in Berlin

Hinterlässt seine Frau Zuzanna (37) und Sohn Adam (17). Sein Lkw wurde für den Anschlag entführt, nach dem er ermordet worden war.

Peter Volker

* 1944 Harlingen, Texas (72)                                                                                                                                                                                                                                            19.12.2016 in Berlin

War mit seinem Partner Richard Ramirez (62) aus den USA nach Berlin gezogen. Ramirez überlebte verletzt.

Dorit Krebs

* 1963 Eichwalde (Spreewald) (53)                                                                                                                                                                                                                                 19.12.2016 in Berlin

Hinterlässt zwei erwachsene Kinder und ein Enkelkind. Wurde als erstes Opfer überrollt, konnte nur anhand der DNA identifiziert werden.

Angelika Klösters

* 1963 Lanzerath (Neuss) (65                                                                                                                                                                                                                               † 19.12.2016 in Berlin

Engagierte sich in vorbildlicher Weise für die Belange der Dorfgemeinschaft Lanzerath (NRW).

Bisher Unbekannt

*   ???                                                                                                                                                                                                                                                                       † 19.12.2016 in Berlin

Niemand kennt den Namen, niemand das Gesicht …

Vor der Gedächtniskirche am 19. Feburar 2017 - Foto: LyrAg

Vor der Gedächtniskirche am 19. Feburar 2017 – Foto: LyrAg

V.i.S.d.P.: redaktion.hoheneck@gmail.com – Berlin, Tel.: 030 – 30207785 (1.224).

Mauthausen/Wien, 1.07.2016/cw – Um die Gedenkstätte des einstigen nationalsozialistischen KZ Mauthausen ist eine heftige Auseinandersetzung entbrannt. Weil „in den drei Außenlagern in Gusen vornehmlich polnische Staatsbürger inhaftiert und getötet worden“ seien, solle der Name der Gedenkstätte in „Memorial Mauthausen-Gusen“ umbenannt werden, forderte jüngst Polens Botschafter in Wien nachdrücklich. Über die österreichische Presse meldete sich der Diplomat „namens der polnischen Opferverbände“ zu Wort.

Artur Lorkowski beklagte in seiner Stellungnahme die „mangelnde Mitsprache internationalen Opferverbände“ in Mauthausen. Durch den jetzt geforderten Doppelnamen werde deutlich, „dass Mauthausen auch Außenlager gehabt habe.“

Gegen diese „nationale Vereinnahmung“ wehrt sich das Internationalen Opferkomitee von Mauthausen (Comité International de Mauthausen, CIM). Komitee-Sprecher Guy Dockendorf sagte gegenüber dem STANDARD: „Wir sprechen uns grundsätzlich gegen nationale Vereinnahmung aus – von welcher Seite auch immer“. Das Komitee fühle sich derzeit von Polen „ein wenig düpiert.“

Der Innenausschuss des Nationalrats in Österreich berät in der kommenden Woche über eine mögliche Auslagerung der Gedenkstätte aus der bisherigen Zuständigkeit des Innenministeriums in eine eigene noch zu schaffende Bundesanstalt.

Im einstigen KZ Sachsenhausen wird der Opfer des NS-Terrors und des stalinistischen Terrors gedacht - Foto: LyrAg

Im einstigen KZ Sachsenhausen bei Oranienburg (Deutschland) wird der Opfer des NS-Terrors und des stalinistischen Terrors gedacht – Foto: LyrAg

Der Sichtweise Polens widerspricht Komitee-Sprecher Dockendorf. Man könne „mit einer rein historischen Sichtweise“ so argumentieren“, aber im CIM stimme man überein, „dass jedes Opfer, egal welcher Nation, eines zu viel war“. Es würde daher keinen Sinn machen, einzelne Nationen oder aber einzelne Lager, in denen besonders viele Menschen gefoltert und getötet wurden, besonders hervorzustreichen (STANDARD). Der Sprecher äußerte Zweifel, ob zum Beispiel dem Lager am Loiblpass künftig weniger Aufmerksamkeit zukommen solle, weil dort weniger Menschen umkamen als etwa in Gusen oder Mauthausen.

Viele der Überlebenden aus den Lagern bezeichnen sich bis zum heutigen Tag als „Mauthausener“. Dabei hat in der Vergangenheit die Inhaftierung in den rund 50 Außenlagern keine eigene Rolle gespielt. Immerhin waren Angehörige von 70 Nationen vom Nazi-Terror in Mauthausen betroffen, davon ca. zehn Prozent deutschsprachig.

Die kritisierte mangelnde Mitsprache von Opferverbänden in einer neuen Bundesanstalt Memorial Mauhausen sieht das CIM nicht. Man habe sich in mehrfachen Gesprächen mit Vertretern der Regierung auf die Entsendung eines Vertreters des CIM in das zu bildende Kuratorium geeinigt.

Polen fordert hingegen die Vertretung von Opfernationen im Kuratorium. Dabei stehe wohl „in der rechtsnationalen Regierung Polens die Bestrebung, die Rolle des Landes während des Nazi-Terrors in ein helleres Licht zu stellen,“ im Zentrum der Argumentation, meint Dockendorf. Das CIM stelle sich aber zweifelsfrei dagegen, dass ein Land „das Gedenken aus nationalen Erwägungen für sich beansprucht.“

Für Polens PiS-Chef Jarosław Kaczyński stellt sich die Sachlage anders dar. Im Zusammenhang mit der Eröffnung eines „Museums der Polen, die Juden retteten“ betonte der Bruder des einstigen, bei einem Flugzeugabsturz getöteten Staatspräsidenten, Polen müsse sich gegen „finstere Lügen verteidigen, die in verschiedenen Ländern häufig zu hören“ seien. Nach Meinung von Beobachtern nutze die polnische Regierung derartige Gelegenheiten, um ihr eigenes, wenig differenziertes Geschichtsbild über die Rolle der Polen im Nationalsozialismus zu transportieren. Dies stehe wohl auch im Zentrum der polnischen Forderung in Sachen Umbenennung der Gedenkstätte des einstigen KZ Mauthausen (1.128).

V.i.S.d.P.: Redaktion Hoheneck, berlin, Tel.: 030-30207785

Teheran/Wien, 6.04.2016/cw – Der Präsident des iranischen Parlamentes, Ali Larijani, hat jetzt eingeräumt, dass der für den 30.März angesetzte Besuch des Staatspräsidenten Hassan Rohani in Österreich wegen der angekündigten Kundgebung iranischer Oppositioneller abgesagt wurde. Die Organisation der Volksmodjahedin Iran (PMOI/MEK) wollte u.a. dagegen protestieren, dass seit Rohanis Amtsantritt im Jahre 2013 allein 2300 Menschen im Iran hingerichtet worden sind. Auch Amnesty International hatte jüngst in ihrem Bericht auf die internationale Spizenposition des Iran bei vollstreckten Todesstrafen hingewiesen. Rohani hatte die Hinrichtungen ausdrücklich als Beispiele für die Erfüllung der „Gebote Gottes“ und der „Gesetze des Parlaments, das dem Volk gehört“ gerechtfertigt.

Über die Gründe der Absage aus Teheran berichteten übereinstimmend die staatlichen iranischen Nachrichtenagenturen ISNA und Tasnim am vergangenen Samstag. Zuvor hatten österreichische Zeitungen die Ablehnung der Wünsche aus Iran durch die Wiener Regierung veröffentlicht.

Die iranischen Demonstranten hatten am Mittwoch letzter Woche andere europäische Regierungen und die Europäische Union dringend aufgefordert, ihre Beziehungen zum iranischen Regime von der Beendigung der Hinrichtungen und Menschenrechtsverletzungen im Iran abhängig zu machen. In Sprechchören riefen die Anhänger des iranische Wideratndes: „Rohani ist ein Terrorist“; „Khamenei ist ein Terrorist“ und „Nieder mit dem Prinzip der klerikalen Herrschaft im Iran“. Die Kundgebung wurde vom Menschenrechtszentrum für Opfer des Fundamentalismus organisiert, die die PMOI unterstützt, welche sich als Hauptopposition des Iran und als die zentrale Kraft des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI) versteht.

Shahin Gobadi vom Auswärtigen Ausschuss des Nationalen Widerstandsrates Iran, erklärte zur kurzfristigen Absage des Staats-Besuches, dass die Absage deutlich zeige, wie besorgt die Mullahs über den wachsenden Einfluss des iranischen Widerstandes im In- und Ausland sind. „Ihre Angst hat einen Punkt erreicht, an dem das Regime nicht einmal mehr seine Sorge über eine Demonstration des Widerstandes verbergen kann, die tausende Kilometer vom Iran entfernt stattfindet.“ Teheran sehe sich bereits gezwungen, höchste wichtige diplomatische Anlässe abzusagen.

Beobachter sehen indes ernshafte Probleme für das Selbstverständnis der Europäischen Union. Erst jüngst hatte der türkische Präsident versucht, durch die Einbestellung des Deutschen Botschafters in Ankara Einfluss auf kritische Berichterstattungen in Deutschland zu nehmen und diese untersagen zu lassen. Auf der anderen Seite ist die EU nicht zuletzt unter der Federführung Deutschlands bemüht, die Beziehungen zur Türkei wesentlich zu verbessern, um die akute Flüchtlingskrise in den Griff zu bekommen. Auch die Beziehungen zu dem autokratischen Mullah-Regime im Iran sollten nach dem erfolgreichen Abschluss der sogen. Atom-Gespräche auf eine neue Grundlage gestellt werden. Die jüngsten antidemokratischen Vorstöße aus Teheran und Ankara stellten nunmehr die Grundsätze der EU auf den Prüfstand. Diese würde auf der einen Seite die Vorstöße gegen Freiheit und Demokratie aus der Türkeit und dem Iran am liebsten ignorieren, auf der anderen Seite aber überdeutlich gegen eigene Mitglieder (der EU), wie z.B. Ungarn oder Polen Stellung beziehen, weil diese sich nicht an demokratische Standards hielten.

V.i.S.d.P.: Redaktion Hoheneck, Berlin, Tel.: 030-30207785 (1.097)

 

 

 

 

Berlin, 23.09.2015/cw – Uns erreichen immer wieder Anfragen zu Geschehnissen und Hintergründen historischer Ereignisse. Wir haben uns entschlossen, diese Anfragen, soweit diese von allgemeinem Interesse sein könnten, in loser Reihenfolge im Rahmen eines „aktuellen LEXIKON“ zu beantworten.

Der Grund der Anfrage: Ein Gedenkstein in Worms - Foto: H.B.

Der Grund der Anfrage: Ein Gedenkstein in Worms – Foto: H.B.

Frage: „Den 17. Juni kenne ich vom „Hören und Sagen“, da ich 1961 geboren bin…. .
Dass dieser Tag schon vor 1990 als „Tag der Deutschen Einheit“ bezeichnet wurde war mir neu. Ich habe dazu keine klaren Informationen gefunden.“ H.B., Dornburg

ANTWORT:

Der ursprüngliche „Tag der Deutschen Einheit“ geht auf den Volksaufstand vom 17. Juni 1953 in der einstige DDR zurück. Es handelte sich um den ersten Aufstand gegen ein kommunistisches Regime in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Folge waren Aufstände in Posen (Polen) im Sommer 1956, in Ungarn im Herbst 1956 und der Widerstand in der CSSR 1968. Auch die Bewegung der Solidarność in Polen war eine indirekte Folge.
Herbert Wehner (SPD), einst selbst Kommunist und in Moskau im Exil, beantragte 1953 zur Erinnerung an den Aufstand ein Gedenktag an den Aufstand als „Tag der Deutschen Einheit“,
der so mit großer Zustimmung durch den Deutschen Bundestag beschlossen und 1954 erstmals als gesetzlicher Feiertag begangen wurde.

Infolge der eingeleiteten Politik des „Wandels durch Annäherung“ geriet auch dieser Feiertag in die Riege der politisch ungeliebten Erinnerungen. So wurden Mitte der sechziger Jahre die alljährlichen Kundgebungen vor dem Rathaus Schöneberg in West-Berlin abgesagt (Politische Begründung: Kein Interesse in der Bevölkerung), die übrigen Gedenkfeiern verkamen zunehmend zu einem Ritual mit abnehmender innerer Beteiligung der jeweiligen Akteure.

Nach dem Mauerfall hatte unsere Vereinigung 17. Juni 1953 e.V. bereits im Dezember 1989 angeregt, den 9. November zum „Nationalen Gedenktag“ zu machen, da sich in diesem Datum eine unglaubliche Kette wichtiger historischer, freudevoller wie trauriger Ereignisse wiederspiegelte:

1848 die Ermordung des Mitgliedes der Paulskirchen-Versammlung, Bodo Blum in Wien; 1918 die (gleich zweimalige) Ausrufung der Republik (Liebknecht und Scheidemann); 1923 die erfolgreiche Niederschlagung des Hitler-Putsches in München; 1938 die berüchtigte „Reichskristallnacht“ und ein Tag zuvor das missglückte Attentat auf Hitler (Bürgerbräukeller in München); 1989 schließlich der Fall der Mauer.

Wir wären bereit gewesen, zugunsten dieses einmaligen Datums auf „unseren“ 17. Juni als arbeitsfreien Gedenktag zu verzichten. Leider entschloss sich die damalige Politik, den 17. Juni durch den 3. Oktober zu ersetzen. Einzige Grundlage: Das Inkrafttreten des Vertrages über den Beitritt der DDR zur Bundesrepublik.

Seither vertreten wir die Auffassung, das einem „Gedenktag nach Aktenlage“ die notwendige innere Beteiligung, also eine Identifikation des Volkes abgeht. Der 9. November hingegen hätte alle Kriterien, ein Gedenktag „aller Deutschen “ zu werden. Hier können sich LINKS und RECHTS (im Sinne von konservativ) und die MITTE wiederfinden, eine grundsätzliche Voraussetzung für einen Nationalen Gedenktag (siehe Frankreich „Sturm auf die Bastille“ oder auch die USA mit ihrem „4.Juli“, um die bekanntesten Beispiele anzuführen).

Natürlich bleibt für uns der 17. Juni der herausragende Gedenktag an den ersten Aufstand im Nachkriegseuropa. Das tangiert keineswegs die überragende Bedeutung des 9. November in der deutschen Geschichte. Daher setzen wir uns weiterhin für diesen Gedenktag am 9. November und die Revidierung des „Gedenktages nach Aktenlage“ am 3. Oktober ein.
Einen ersten Erfolg sehen wir in der Verwendung dieses Begriffes („…nach Aktenlage“) vor ca. drei Jahren im Deutschen Bundestag durch den GRÜNEN-Abgeordneten Schulz, der sich in seinem Beitrag ebenfalls für den 9. November als Gedenktag einsetzte. Eine gute Idee braucht Zeit, um sich durchzusetzen. Unterzeichneter hat 28 Jahre aktiv gegen die Mauer gekämpft und den 9. November 1989 erleben dürfen… (1.033)

V.i.S.d.P.: Redaktion Hoheneck, Berlin, Tel.: 030-30207785

Danke den Menschen und Helden vom 17. Juni 1953, die mit ihrem Mut zum ersten Aufstand gegen eine Diktatur nach dem 2. Weltkrieg den Weg eingeleitet haben, der über Ungarn, die CSSR und Polen zum 9. November 1989 geführt hat.

Danke den 3,5 Millionen Flüchtlingen, die unter Verweigerung freier Wahlen dieses Recht  mit ihren Füßen wahrgenommen haben.

Danke den über 200.000 politischen Gefangenen zwischen 1949 und 1989, die mit ihrem Mut und ihrer unbeugsamen Überzeugung NEIN zur zweiten deutschen Diktatur gesagt haben.

Danke den Toten an der Berliner Mauer, den Grenzen des Ostblocks, die ihr Leben für die Freiheit gaben und mit ihrem Tod ein nie vergessenes Signal gesetzt haben für eine bessere, Mauer-freie Welt. Wir erinnern stellvertretend an Günter Litfin, Dieter Wohlfahrt, Peter Fechter, Paul Schulz und Chris Gueffroy.

Danke den ungezählten mutigen und selbstlosen Fluchthelfern, die über 28 Jahre geholfen haben, mit ihrer oft gefährlichen Hilfestellung der Fluchthilfe die punktuelle Wiederherstellung des Rechts verwirklicht haben.

Danke dem kleinen und mutigen Inder T.N. Zutshi, der nach dem Umgarnaufstand nach Europa kam, um uns den Weg aus der Unfreiheit mit den Methoden Mahatma Gandhis zu vermitteln. Unvergessen und 1989 umgesetzt seine Demonstration 1960 am Alexanderplatz in Ost-Berlin: „Menschen hinter dem Eisernen Vorhang, der erste Schritt zur Freiheit: Legt Eure Furcht ab und sprecht die Wahrheit.“

Danke allen Menschen in Ost und West, die den Glauben an Einigkeit und Recht und Freiheit für das Deutsche Vaterland niemals aufgegeben haben.

Danke den ebenso mutigen Menschen in Ungarn, in der CSSR und Polen, ohne deren Mut und Begleitung der Weg in die Freiheit auch für uns noch länger und dorniger gewesen wäre.

Danke nach Moskau an Michail Gorbatschow, der mit seiner neuen und mutigen Politik der Perestroika und Glasnost den Weg in eine neue und gemeinsame Zukunft geebnet hat.

Danke an Helmut Kohl, der in einer verwirrenden, vor Glück trunkenen Phase mutig und durchdacht den Zipfel der Weltgeschichte ergriffen und mit seinem 10-Punkte-Plan den Weg zur Einheit unter Einbeziehung der ehemaligen Gegner unbeirrt gegangen ist und vollendet hat.

Danke an Helmut Kohl für die Umsetzung der versprochenen „Blühenden Landschaften“, die trotz Ungeduld heute, 25 Jahre nach dem Mauerfall, überall in den mit uns vereinigten Bundes-Ländern der einstigen DDR zu sehen sind.

Euch Allen Danke! (890)

Vereinigung (AK) 17. Juni 1953 e.V., ehem. „Komitee 17. Juni“, Berlin, 0176-48061953

September 2021
M D M D F S S
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930  

Blog Stats

  • 755.700 hits

Um neue Beiträge per E-Mail zu erhalten, hier die E-Mail-Adresse eingeben.

Schließe dich 129 anderen Followern an