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Wolfgang Welsch liest aus dem Buch von Jens Söring

Sinsheim/Berlin, 25.07.2012/ww – Wolfgang Welsch, Autor des verfilmten Bestsellers »Ich war Staatsfeind Nr.1« liest am

Mittwoch, 8. August 2012, 19.00-21.00 Uhr im Literaturhaus Berlin, Fasanenstraße 23

aus dem Buch von Jens Söring „Nicht schuldig! – Wie ich zum Opfer der US-Justiz wurde“,  erschienen in 2012 bei Droemer, München (ISBN 978-3-426-27579-5).

Jens Söring ist Autor von neun Büchern, die er aus dem US-Strafvollzug heraus veröffentlicht hat. Für eines seiner Bücher erhielt er einen US-Buchpreis (vgl. www.jenssoering.de). Die Vorstellung und anschließende Diskussion wird von der Lektorin Petra Hermanns von der Medienagentur ´Script for sale´, geleitet.

Dramatischer Apell im Titel: Das neue Buch von Jens Söring

Der Verlag schreibt zu dem Buch: „Seit einem Vierteljahrhundert sitzt der Deutsche Jens Söring in den USA im Gefängnis – für ein Verbrechen, das er nicht begangen hat. Als junger Student legte er aus blinder Liebe ein falsches Geständnis ab, um seine damalige Freundin vor der Todesstrafe zu bewahren. Am Ende lautete das Urteil: zweimal lebenslänglich. Sörings Fall sorgte für internationale Schlagzeilen. Nun berichtet er von dem fatalen Fehler, der sein Leben zerstörte, von der Hoffnungslosigkeit des amerikanischen Haftalltags und von seinem bis heute andauernden Kampf um die Freiheit. Authentisch, packend und eindringlich erzählt: Jens Sörings Lebensgeschichte geht unter die Haut“ (http://www.droemer-knaur.de/buecher/NICHT+SCHULDIG!.7773910.html).

 Zahlreiche Medien haben seit Jahren über den Fall berichtet. Dazu gehören detaillierte Presseartikel aus Deutschland (u.a. Süddeutsche Zeitung, FAZ) und den USA (u.a. Washington Post) sowie zahlreiche TV-Berichte (u.a. Tagesthemen, Auslandsjournal, Focus-TV, Johannes B.Kerner).

Für die Freilassung von Söring bzw. seine Überstellung nach Deutschland setzen sich mittlerweile eine Vielzahl von Bundestagsabgeordneten quer durch alle Parteien, darunter viele prominente Politiker ebenso ein, wie der Präsident des europäischen Parlaments, Martin Schulz. Auch der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Markus Löning, wurde in die Bemühungen eingeschaltet.

Das Buch kann vor Ort erworben werden.

Dr. Wolfgang Welsch

V.i.S.d.P.: Dr. Wolfgang Welsch, Salierstr. 6  74889 Sinsheim Tel. 07261 64354  Mail: wwelsch@arcor.de

Harsche Kritik an Menschenrechtsbeauftragten Markus Löning

Berlin, 27. April 2011/cw – Mit „Bestürzung, Empörung und Unverständnis“ hat die Vereinigung 17. Juni in Berlin auf die Erklärung des Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung, Markus Löning (FDP), reagiert. Löning hatte vor Ostern (am 20. April) in einer Erklärung zu den blutigen Vorgänge in der iranischen Enklave Ashraf im  Irak Stellung bezogen und dabei zur Verwunderung zahlreicher Beobachter der Leitung des Camps unterstellt, diese würde die Versorgung der Verwundeten torpedieren und die Bewohner an einem (von den Irakern verlangten) Verlassen von Ashraf hindern.

In einem Schreiben von heute wirft die Vereinigung dem Menschenrechtsbeauftragten „eine erschreckende Unkenntnis über die tatsächlichen menschenrechtwidrigen Vorgänge“ vor. Löning habe wohl auch nicht registriert, dass zahlreiche Gouverneure, Abgeordnete, unter ihnen der Neffe des legendären US-Präsidenten John-F.-Kennedy,  ehemalige Minister und Generale der USA jüngst in Berlin das blutige Vorgehen des irakischen Militärs in Ashraf verurteilt hätten. Der Menschenrechtsbeauftragte missbrauche „in beispielloser Arroganz“ seine Funktion, wenn er sich die offizielle Politik des Irak gegen  Ashraf unreflektiert zu eigen mache und lediglich „zutiefst das gewaltsame Eindringen irakischer Sicherheitskräfte in Ashraf“ bedauere und die 34 Toten des Massakers und „zahlreiche Verletzte“ eher beiläufig erwähne.

„Menschenrechte zu schützen und für ihre Achtung weltweit einzutreten, ist eine zentrale Aufgabe der deutschen  Außenpolitik,“ zitiert der Verfolgten-Verband die eigene Homepage des Auswärtigen Amtes und hält Löning vor: „Es sollte möglich sein, eine Übereinstimmung der menschenrechtlichen Interventionen des Ministers, z.B. in Ägypten, Libyen und Syrien und des Menschenrechtsbeauftragten herzustellen.“ Davon abgesehen könnten „wir von einem Beauftragten für die Menschenrechte auch den Mut erwarten, nötigenfalls auch eigene Akzente zu setzen, die nicht immer mit den Intentionen der offiziellen Politik übereinstimmen müssen,“ erklärt der Vorstand.

Abschließend wird Markus Löning gebeten, auf der am Donnerstag (28.04., 11:00 Uhr) veranstalteten Pressekonferenz des Vereins Deutsch-Iranische Mediziner (VDIM) im  Presse- und Besucherzentrum (Reichstagsufer 14) seine „irritierende, zumindest erklärungsbedürftige Erklärung (vom 20.04. d.J.) zu erläutern und Kraft Ihres Amtes Ihre hoffentlich unzweideutige Position darzustellen.“

Die Vereinigung hat den VDIM zeitgleich gebeten, den Menschenrechtsbeauftragten zu dieser PK einzuladen.

Das Schreiben an Markus Löning kann bei Bedarf angefordert werden.

V.i.S.d.P.: Vereinigung (AK) 17. Juni 1953 e.V., Berlin, Tel.: 030-30207786 oder 0146-48061953

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