You are currently browsing the tag archive for the ‘Katrin Behr’ tag.

Berlin, 3.08.2014/cw – Zu einer Demonstration fanden sich am vergangenen

Etwa 120 Demonstranten zogen lt. VA (Polizei: 60) vom Brandenburger Tor zur Siegessäule und zurück - Fotos: LyrAg

Etwa 120 Demonstranten
zogen lt. VA (Polizei: 60) vom Brandenburger Tor zur Siegessäule und zurück – Fotos: LyrAg

Wochenende ehemalige Heimkinder, von Zwangsadoptionen Betroffene und – als Unterstützer – andere Verfolgte der SED-DDR-Diktatur vor dem Brandenburger Tor ein.

 

Nach fast 3 Kilometern an der Siegessäule ...

Nach fast 3 Kilometern an der Siegessäule …

Auch der UOKG-Vorstandsbeauftragte Dr. Wolfgang Chr. Fuchs (4. v.li.) demonstrierte mit.

Auch der UOKG-Vorstandsbeauftragte Dr. Wolfgang Chr. Fuchs (4. v.li.) demonstrierte mit.

Die Demonstration wurde von der UOKG und VOS maßgeblich unterstützt und von Katrin Behr, Beauftragte in der UOKG für Zwangsadoptionen in der DDR, initiiert und souverän angeführt. Für die UOKG beteiligte sich u.a. der Vorstandsbeauftragte Dr. Fuchs und der stv. Vorsitzende Ernst O.Schönemann, für die VOS u.a. Mario Röllig, Vorstandsmitglied im Landesverband Berlin-Brandenburg.

Initiatorin Katrin  Behr (li.) leitete souverän die dreistündige Demo.

Initiatorin Katrin Behr (li.)
leitete souverän die dreistündige Demo.

Auch von auswärts waren eigens zahlreiche Betroffene  angereist, um mit einem Demonstrationszug über die Straße

T.Sterneberg (Hoheneck) und Dr.Fuchs (UOKG) sprachen mit einer von der Zwangsadoption betroffenen Mutter (Mi.)

T.Sterneberg (Hoheneck) und Dr.Fuchs (UOKG) sprachen mit einer von der Zwangsadoption betroffenen Mutter (Mi.)

Auch  Frauen aus dem einstigen  DDR-Zuchthaus Hoheneck beteiligten sich an dem Protest

Auch Frauen aus dem einstigen DDR-Zuchthaus Hoheneck beteiligten sich an dem Protest

des 17. Juni zur Siegessäule und zurück zum Brandenburger Tor für die Forderungen der auch 25 Jahre nach der Maueröffnung  unter den verübten Verbrechen der zweiten Diktatur leidenden Menschen einzutreten.(835)

Am Schluss leißen die Teilnehmer Luftballons mit zahlreiche Wünsche in den Himmel steigen. Sie floge nicht von Ungefähr Richtung Reichstag davon...

Am Schluss ließen die Teilnehmer Luftballons mit zahlreichen Wünschen in den Himmel steigen. Sie flogen nicht von Ungefähr in Richtung Reichstag davon…

Siehe auch:

https://www.flickr.com/photos/101502199@N07/sets/72157646117478501

V.i.S.d.P.:
Redaktion Hoheneck, Berlin, Tel.: 030-30207785

Berlin, 20.11.2011/cw – Gut vertreten waren die Mitgliedsverbände des Dachverbandes der SED-Diktatur-Opfer auf der diesjährigen  Herbstversammlung der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG) in Berlin (19.-20.11.2011). Wegen der aktuellen Umbauarbeiten in  der Gedenkstätte der ehemaligen  Zentralen Stasi-Untersuchungs-Haftanstalt Hohenschönhausen tagte die Versammlung in den Räumen der Stiftung Aufarbeitung  in der zentral gelegenen Kronenstraße in Berlin Mitte.

Die Geschäftsführerin Dr. Anne Kaminsky begrüßte die Teilnehmer herzlich und stellte fest, dass die Räume der Stiftung „Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung stehen,“ was mit großem Beifall goutiert wurde.

Die am Samstag durchgeführten  Neuwahlen zum Vorstand brachten folgende Ergebnisse:

Im Amt bestätigt wurde der bisherige Vorsitzende und Religionspädagoge Rainer Wagner (60) aus Rheinland-Pfalz bei drei Gegenstimmen. Wagner hatte keinen Gegenkandidaten. Spannender wurde es bei der Wahl der Stellvertreter, die in getrennten Wahlgängen ermittelt wurden. Glatt im ersten Wahlgang und damit zum  ersten Stellvertreter gewählt wurde Rechtsanwalt Roland Lange (70) vom Verein „Freiheit e.V.“ in Erfurt. Lange zieht derzeit von Erfurt nach Potsdam um und steht damit der UOKG künftig ebenso aus nächster Nähe zur Verfügung wie der zum zweiten Stellvertreter gewählte und damit im  diesem Amt bestätigte Dipl.Ing. Ernst O. Schönemann (70).

Siegmar Faust trat nicht mehr an

Zu Beisitzern (erweiterter Vorstand) wurden gewählt: Personalfachkaufmann Rainer F. Schneider (57), Vorstand „Freiheit e.V.“ Erfurt (neu); MBA/IBC Marketing Michael M. Schulz (61), Hamburg (neu);  Anita Gossler (78), Vorstand „Frauenkreis der ehem. Hoheneckerinnen e.V.“ (wiedergewählt) und Buchautorin Katrin Behr (44), „OvZ-DDR e.V. – Hilfe für die Opfer von DDR-Zwangsadoptionen“ (neu). Ausgeschieden aus dem bisherigen Vorstand bzw. nicht wiedergewählt wurden: Siegmar Faust (trat nicht mehr an), Dr. Richard Buchner, Lothar Scholz.

Teilnehmer äußerten sich überwiegend zufrieden bis hocherfreut über das Wahlergebnis. Ein Gründungsmitglied fasste diese Stimmung kurz und präzise zusammen: „Nicht neu, aber runderneuert.“

Niedersachsen Vorreiter

Vor den Wahlen referierte Klaus Engemann, Referatsleiter im Innenministerium Niedersachsens und Büro des Landesbeauftragten für Heimatvertriebene und Spätaussiedler, Landesaufnahmebehörde mit Grenzdurchgangslager Friedland zum Thema „Die Angebote des niedersächsischen Innenministerium zur Beratung und Unterstützung politisch Verfolgter“. Engemann wies auch darauf hin, das Niedersachsen bisher das einzige westliche Bundesland sei, welches eine eigene Anlaufstelle für die Opfer der SED-Diktatur geschaffen habe.

Am Samstag wurden frühere Vorstände mit der neu geschaffenen „Goldenen Ehrennadel“ der UOKG ausgezeichnet, so Gerhard Finn, Horst Schüler, Dr. Klaus Zöllig und Lothar Scholz.

V.i.S.d.P.: Carl-Wolfgang Holzapfel, Berlin, Tel.: 030-30207785 oder 0176-48063806

Oktober 2021
M D M D F S S
 123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728293031

Blog Stats

  • 756.430 hits

Um neue Beiträge per E-Mail zu erhalten, hier die E-Mail-Adresse eingeben.

Schließe dich 128 anderen Followern an