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Kaßberg/Berlin, 14.08.2019/cw – Nicht nur der Veranstalter, die Freie Presse, war von dem großen Interesse überrascht. Auch Jürgen Renz vom Verein Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis war tief beeindruckt: Ganze 2.400 Besucher wurden am vergangenen Samstag gezählt. Eingeladen ins einstige Gefängnis auf dem Kaßberg hatte im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe „Unentdeckte Orte“ die Zeitung.

Vor der geplante Umgestaltung des weithin bekannten Gefängniskomplexes zu einem neuen Wohnstandort wollten die Besucher die vorerst letzte Möglichkeit der Besichtigung des historischen Ortes nutzen. Neben Miet- und Eigentumswohnungen auf dem bisherigen von der Vergangenheit belasteten Gelände soll auch eine Gedenkstätte entstehen.

Bereits mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 war auch Kaßberg zu einem weiteren Synonym für politische Verfolgung und Unterdrückung der Ende des 19. Jahrhunderts errichteten Anstalt geworden. Auch diesem Aspekt soll die künftige Gedenkstätte Rechnung tragen: Die Zeit der NS-Herrschaft soll ebenso erinnert werden wie die Zeit der sowjetischen Besatzung nach dem Zweiten Weltkrieg. Dabei würde ausführlich auch der größtenteils über das Kaßberg-Gefängnis abgewickelte Freikauf mehrerer zehntausend politischer Häftlinge aus der DDR durch die Bundesrepublik ab den 1960er-Jahren dargestellt werden. Nach Auskunft von Dr. Steffi Lehmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Vereins, sei für jeden dieser drei Zeitabschnitte eine Ausstellungsetage vorgesehen.

Kritik: Erkennbare Diffusion in Gedenkstättenpolitik

Die euphorische Stimmung einiger Beteiligter über die bevorstehende Umsetzung des vorgesehene Konzeptes wird allerdings nicht überall geteilt. So kritisiert Tatjana Sterneberg, einstige Insassin des größten und fast benachbarten DDR-Frauenzuchthauses Hoheneck, die ihrem Freikauf ebenfalls in Kaßberg entgegen gefiebert hatte, die „für Unbeteiligte nicht sofort erkennbare Diffusion in der Gedenkstättenpolitik des Landes Sachsen.“ Es fehle an einer konsequenten und erkennbaren Gesamtkonzeption der Erinnerungspolitik. Sterneberg hatte als engagierte Vertreterin der ehemaligen Hoheneckerinnen bereits Ende 2011 für Hoheneck ein Konzept vorgelegt, in das „auch Kaßberg aus naheliegenden Gründen organisch einbezogen worden war.“ So sollte Hoheneck als zentraler Gedenkort entstehen, in den Kaßberg als „systembezogenes Element der politischen Verfolgung von Gegnern der DDR und als Zentrum einer entwickelten Kommerzialisierung des Verkaufs von Menschen“ einbezogen werden sollte. Stattdessen hätten sich offenbar sachfremde Interessen durchgesetzt, denen die Schaffung „möglichst vieler und lukrativer Positionen“ auf der Basis durchaus vorhandener lokaler Befindlichkeiten wichtiger war, als die Begründung einer funktionierenden und wissenschaftlich attraktiven Gedenkstättenkultur in diesem Raum,“ kritisiert Sterneberg.

Kritikerin Tatjana Sterneberg, hier in der Ausstellung „Der Dunkle Ort“ im Potsdam (Landtag/2015).
Foto:LyrAg

Die einstige Hoheneckerin hatte seinerzeit erstmals einen Bundespräsidenten, Christian Wulff, zu einem Besuch in Hoheneck bewegt und sich seither unermüdlich für eine seriöse Umsetzung der in Hoheneck von Wulff angeregten Gedenkstätte eingesetzt. Sie fühle sich an die unendliche Geschichte des Berliner Flughafens Schönefeld erinnert, wenn sie die schleppende Umsetzung einer würdigen Gedenkstätte in Hoheneck verfolge, sagt die Berlinerin. So sei die Eröffnung einer Gedenkstätte im einstigen Frauenzuchthaus bereits mehrmals und inzwischen um Jahre verschoben worden, „während andere Nutzungen, die kommerziell verwertbar sind, offensichtlich Prioritäten haben.“

Immobilienunternehmen sichert Denkmalschutzabschreibungen

In Kaßberg sei dies wohl auch so, wenn man die Begleiterscheinungen „wenn auch aus der gegebenen Ferne“ verfolge. So sei immerhin ein Drittel des Beitrages des Veranstalters in seiner Zeitung über Kaßberg dem Projekt des Chemnitzer Immobilienunternehmens Cegewo gewidmet. Dessen Konzept „Neuer Vorderer Kaßberg“ sehe barrierefreie Miet- und Eigentumswohnungen auf dem Gelände vor. Und Anja Ramirez Cutiño, zuständig für den Vertrieb, wird zitiert: „Der Verkauf hat bereits begonnen.“ Und natürlich, darüber wundert sich Sterneberg dann nicht mehr, soll durch den zeitnahen Kauf Interessenten ermöglicht werden, frühzeitig Denkmalschutzabschreibungen in Anspruch zu nehmen. Selbstverständlich werden diese Abschreibungen unterfüttert durch die geplanten Sanierungen des Altbaubestandes. Welche Teile des ehemaligen Strafvollzuges davon betroffen sind, wird in der Freien Presse zumindest bei dieser Gelegenheit nicht näher erläutert. Immerhin sind mehrere neue Stadtvillen, Stellplätze und Tiefgaragen geplant. „Bei der Umsetzung wird dem Architekturstil des Kaßbergs Rechnung getragen,“ so die Vertriebsleiterin. „Umlaufende Grünflächen sollen teils parkähnlich gestaltet werden.“

Ehemalige Kaßberg-Insassen und ehemalige Hoheneckerinnen dürfen sich also auf parkähnliche Grünflächen freuen und sich dort auf Erinnerungen besinnen, die vielleicht auch einen angemessenen Niederschlag in den Etagen einer bisher noch nebulösen, wohl hinter kommerziellen Interessen und ansehnlich wirkenden Neubauten verborgenen Gedenkstätte finden werden.

V.i.S.d.P.: Redaktion Hoheneck, Berlin – Mobil: 0176-48061953 (1.462).

Chemnitz/Dresden, 24.08.2016/cw – Tausende einstige politische Gefangene fieberten hier ihrer endlichen Ausreise entgegen: Das Gefängnis im Ortsteil Kaßberg in Chemnitz war die letzte Station auf dem Weg in die Freiheit. Jetzt soll die Immobilie verscherbelt werden, wie BILD-Chemnitz in seiner heutigen Ausgabe berichtet.

Die Verimmobilung historischer Orte, weil einst Zentren des in der DDR praktizierten Unrechtes, hat inzwischen im neuen Deutschland Tradition. So wurde zum Beispiel der einstige Knast in Rummelsburg (Berlin) bereits vor vielen Jahren ohne nennenswerten Widerstand einstiger Betroffener abgerissen. Heute stehen wertvolle Eigentums-Immobilien auf dem einstigen Boden von Folter und Unterdrückung. Am Rande erinnern wenigstens Gedenktafeln an die dunkle Vergangenheit dieses Ortes.

Ebenso war das ehemalige Frauenzuchthaus Hoheneck in der Großen Kreisstadt Stollberg (Erzgebirge) um 2005 zu einem Schleuderpreis an einen Immobilien-Mogul verkauft worden. Alle Bemühungen, diesen einstigen Horror-Ort in einen Erlebnis-Knast nach US-Vorbild zu kommerzialisieren, scheiterten letztlich am hartnäckigen Widerstand der einstigen Frauen von Hoheneck. Dieser Widerstand führte schließlich zu einem Umdenken, nicht zuletzt ausgelöst durch den Besuch des vormaligen Bundespräsidenten Christian Wulff, der im Mai 2011 eine würdige Gedenkstätte anmahnte. Inzwischen wurde das historische Gelände zu einer vielfachen Summe des ursprüngliche Kaufpreises zurückgekauft. Die Stadt Stollberg bemüht sich seither unter ihrem rührigen und engagierten OB Marcel Schmidt, das Gelände einer vielschichtigen Nutzung zuzuführen, wobei die geplante Gedenkstätte unter Einbeziehung des einstigen Zellentraktes eine wesentliche Rolle spielen soll.

Der erste Begegnungs- und Gedenkstättenverein (BuG Hoheneck e.V.) hatte bereits nach dem Präsidentenbesuch ein erstes Konzept vorgelegt. Das führte zwar zur Aufnahme von Hoheneck in die Förderung durch die Sächsische Gedenkstätten-Stiftung, verschwand ansonsten aber in den Ablagen von Stadt, Landtag und Abgeordneten. In dem Konzept war unter anderem vorgeschlagen worden, Hoheneck als zentralen Gedenkort an DDR-Unrecht zu gestalten und in diese zentrale Funktion den einstigen Auslieferungsknast Kaßberg einzubeziehen.

Stattdessen wurde für Kaßberg durch interessierte Kreise ein eigenes, einzig auf Kaßberg bezogenes Gedenkstättenkonzept entwickelt. Tatjana Sterneberg, einstige Vorsitzende des BuG e.V., kritisiert denn auch die „egoistisch anmutende dezentrale Konzeptionitis. Statt sich, wie einst vorgeschlagen, an einen Tisch zu setzen und gemeinsame Vorstellungen zu entwickeln, kamen hier eigensüchtige, oft eifersüchtige Bestrebungen zum Zug. Jetzt sehen wir an Kaßberg, wohin diese Zersplitterung von eigentlich gemeinsam zu tragenden Interessen führen,“ sagte die ehemalige Hoheneckerin, die sich noch lebhaft an den Kontrast zwischen den Erfahrungen in Hoheneck und den „absurd anmutenden Bedingungen“ in der Abschiebehaft erinnert. „Wir bekamen Bohnenkaffee, das Essen wurde serviert. Wir waren plötzlich keine Paria mehr, selbst die Bettwäsche war proper.“ Dass das lediglich der Aufpäppelung der einstigen politischen Strafgefangenen diente, die von der Bundesregierung freigekauft wurden, „steht auf einem anderen Blatt Papier,“ so Sterneberg.

Siehe auch: http://www.bild.de/regional/chemnitz/chemnitz/stasi-knast-soll-verscherbelt-werden-47464746.bild.html

V.i.S.d.P.: Redaktion Hoheneck, Berlin – Tel.: 030-30207785 (1.146)

Förderverein Begegnungs- und Gedenkstätte Hoheneck e.V.

Hohenecker Bote

             Nr.016                          Förderverein – Info                15. April 2013

Totgesagte leben länger

Ein „Toter“ von Bautzen lebt und wie die Aufarbeitungsindustrie reagiert

Von Tatjana Sterneberg und Carl-Wolfgang Holzapfel

Berlin, 15.04.2013 – Nach dem Fall der Mauer, verstärkt nach der offiziellen Wiedervereinigung der deutschen Teilstaaten im  Jahre 1990 wurden nicht nur diverse Vereine gegründet, die sich der Aufarbeitung der vorausgegangenen Diktatur und ihrer Opfer widmen wollten. Neben einem Dachverband dieser Vereine entstand schließlich sogar eine eigene Stiftung, die sich neben den bestehenden, meist parteinahen  Institutionen der Förderung von Aufarbeitungsprojekten verschrieb. Dieses Konglomerat unterschiedlichster Institutionen führte in den nachfolgenden Jahren zu meist lukrativen, zumindest aber sicheren Plattformen, um Bücher, Filme, Ausstellungen und anderes zu produzieren, ohne dass sich  z.B. Interessenten oder Mitarbeiter durch Lektorate quälen mussten. Kritische Zeitgenossen, meist einstige Opfer der Diktatur, sprechen heute sarkastisch von einer Aufarbeitungsindustrie.

Sie verkennen die Situation, wir sind für Sie da

Geht man zu den Wurzeln der Entstehungsgeschichte zurück, trifft man allerdings auf interessante Details. So hörte sich die Vorstellung der Arbeit einer wichtigen  Stütze dieser Industrie um die Jahrtausendwende durchaus interessant an. Auf die Frage von Opfervertretern, ob man dieses oder jenes Projekt zur Aufarbeitung umsetzen könne, hieß es: „Sie verkennen die Situation. Sie sind nicht für uns, sondern wir sind für Sie da. Sie äußern Ihre Wünsche, wir bemühen  uns um  die Umsetzung.“

Wenige Jahre später hörte sich dies (übrigens aus dem gleichen Mund) so an: „So geht das nicht, das ist nicht umsetzbar. Da müssen Sie sich etwas anderes einfallen lassen. Das geben unsere Förderungsbedingungen nicht her.“ etc. etc.

Natürlich führte diese Änderung ursprünglicher Ausrichtung längerfristig auch zu Verschiebungen in den Verhaltensweisen bei den Opfer-Vereinen, um die potentiellen Förderer günstig zu stimmen. Die Spielregeln der Aufarbeitungsindustrie funktionieren inzwischen nahezu reibungslos – auf nahezu allen Ebenen. So wird kritikwürdiges  Verhalten zunehmend nicht nach Inhalten, sondern danach beurteilt, ob diese Haltung von unbotmäßigen Opfervertretern oder angepassten Empfängern von Fördermitteln transportiert wird. Entsprechend wird „Empörung“ vorgetragen  oder einfach geschwiegen.

Um in der nun festgefügten Liga der AufarbeitungsIndustrie (AI) ebenfalls mitspielen zu können, verschoben sich auch bei manchen Zeitzeugen die Koordinaten der eigenen Vita. Stand bisher das tatsächliche Erleben  im Vordergrund, das für sich nicht nur schrecklich erschien, sondern vielfach grausam war, veränderte sich die Darstellung dieses Erlebens kontinuierlich in Richtung AI-Vermarktung.

Politisch Verfolgte verweigern sich

Da die AI inzwischen die Vermarktung zum Schwerpunkt machte, wurde zunehmend auf die Hinterfragung von Zeitzeugenberichten verzichtet. Je „eindrucksvoller“ diese waren, umso interessanter. Ließen sich diese „Erzähler“ doch wesentlich besser vermarkten, als pure „Wahrheitsfanatiker“, die nach wie vor glauben, die reale Wiedergaben ihrer Erlebnisse seien ausreichend. So ist es beispielsweise im 60. Jahr nach dem Volksaufstand vom 17. Juni nicht mehr vorrangig, die wenigen noch lebenden und tatsächlichen Teilnehmer am Aufstand zu befragen und einzubinden. Man beschränkt sich auf „Zeitzeugen“, für die bis vor wenigen Jahren der Aufstand keine Rolle spielte, weil sie einst neugierig waren und eher ängstlich am Straßenrand standen. In der von der AI vermittelten aktuellen Darstellung mutierte z.B. ein so „Geförderter“ zum staatsfeindlichen Steinewerfer auf Fahrzeuge der Sowjets, aus der jugendlichen Straßenrandfigur wurde so der aktive „Kämpfer vom 17. Juni.“

Dankenswerterweise  verweigert sich der Großteil der einst politisch Verfolgten diesem unseriösen Treiben. Sie ziehen sich allerdings zunehmend frustriert und enttäuscht zurück, treten sogar aus ihren angestammten Vereinen aus. So verbleiben auf der Bühne öffentlicher Wahrnehmung die „spannenden Geschichtenerzähler“,  die damit die AI am Leben halten. Um aber „im Geschäft“ bleiben zu können, vermeiden diese Spannungsdarsteller jegliche Kritik an ihren potentiellen Förderern und Geldgebern. So haben beide Seiten etwas von dieser freilich fragwürdigen Geschichtsvermittlung.

Hier alle Ungereimtheiten und nachweisbaren „Storys“ anzuführen, würde den Rahmen ebenso sprengen, wie – als Beispiel – die folgende Legende von Angelika Delitz* (*Name geändert) den Rahmen bisheriger „spannender Geschichten“ sprengt. Sie ist nichtsdestoweniger ein belegtes Beispiel für den mehr als sorglosen Umgang der in der AI wirkenden Kräfte mit den Berichten von „Zeitzeugen“.

Ein „in Bautzen Verstorbener“ lebt

Erst im letzten Jahr erschien ein Buch, in dem auch Angelika Delitz* in den Leser berührender Weise von ihrem schweren Schicksal erzählte. „Endlich wieder leben“ nach den Jahren der Demütigungen in Haftanstalten, die zu Recht auch als „der dunkle Ort“ bezeichnet wurden. Delitz* war zusammen mit ihrem Verlobten und dessen Freund 1953 in der DDR zu mehreren Jahren Haft verurteilt worden. Nachdem sie im  Haftkrankenhaus unter „fürchterlichen Bedingungen“ das gemeinsame Kind geboren hatte, will sie 1954 im berüchtigten Frauenzuchthaus Hoheneck durch eine  Haftkameradin vom „Tod“ ihres Verlobten im Zuchthaus Bautzen II erfahren haben. Später, nach ihrer Entlassung aus der Haft, habe sie erforscht, dass der Verlobte noch „in Bautzen eingeäschert“ und die Urne an die Eltern „an der Ostsee“ versandt und dort beigesetzt worden sei.

Ein erschütterndes Schicksal, das uns schließlich veranlasste, uns auf die Spur ungeklärter Todesfälle in der politisch bedingten Haft in den einstigen Zuchthäusern der DDR zu begeben. Das Schicksal des Verlobten der Angelika Delitz* schien uns dafür prädestiniert.

Allerdings belegen jetzt aufgefundene Unterlagen, dass der „Verlobte“ niemals in Bautzen war und als zur höchsten Strafe Verurteilter (14 Jahre Haft) 1958, also vier Jahre nach seinem behaupteten Tod, begnadigt und aus der Strafanstalt Rummelsburg entlassen wurde. Totgesagte leben  länger, sagt man. Auch die Angabe, nie gewusst zu haben, wo ihr Verlobter seine Haft verbüßte, wird durch die Akten-Funde infrage gestellt. In einem Schreiben von 1954 an Angelika Delitz* wurde dieser offiziell auf Nachfrage mitgeteilt, ihr Verlobter sitze in der Haftanstalt Torgau ein.

Wer Angelika Delitz* am Radio zuhört, sie im Fernsehen sieht oder bewegt ihren  Ausführungen bei zahlreichen Auftritten der AI folgt, ist auch über deren „verzweifelte Suche“ nach ihrem Kind über das Rote Kreuz erschüttert. Erst nach „weiteren zehn  Jahren“ will sie endlich ihr Kind gefunden haben. Auch hier belegt die Forschung einen anderen Sachverhalt. In  einem DDR-Akten-Vermerk von 1957 ist zu lesen, das die Staats-Anwaltschaft Düsseldorf* (*Name der Stadt geändert) Angelika Delitz* „wegen Unterhaltsentzug“ suche. Ermittlungen wegen Unterhaltsentzug ohne Kenntnis über den Aufenthalt des minderjährigen Kindes?

Wasserzelle und Dunkelhaft für positives Verhalten?

Nach Angelika Delitz* wurde diese 1954 nach der Entbindung in die Frauenstrafanstalt Hoheneck überführt; dort habe sie nicht nur vom Tod ihres Verlobten  erfahren, sondern sei auch zur Strafe für ihre Weigerung, eine Adoption  für ihr Kind zu unterschreiben, in die dortige Wasserzelle und in Dunkelhaft gesperrt worden (Hier divergieren die Angaben in zwei Büchern durch Delitz* selbst). Auf die Zitierung des Berichtes über den unmenschlichen Wasserzellen-Aufenthalt wird hier verzichtet. Nicht verzichtet werden soll hier auf die Frage, wie Angelika Delitz 1954 nach Hoheneck und dort in die Wasserzelle und/oder anschließende Dunkelhaft gelangte, wenn  sie nach dem Haftkrankenhaus in Meusdorf (Entbindung) zunächst in die Haftanstalt nach Altenburg und von dort bis August 1955 in die StVA Görlitz verbracht worden war? Die angeführten Haftanstalten tauchen in keinem ihrer Berichte auf.

Und folterte man Gefangene durch Wasserzelle und Dunkelhaft, wenn gleichzeitig in den Akten die positive Haltung der Strafgefangenen Angelika Delitz* vermerkt und ihr täglicher Bezug des Zentralorgans der SED „Neues Deutschland“ und einer weiteren Zeitung lobend erwähnt wurde?

Auch die Erzählung über die Folter in der Stasi-U-Haft in Leipzig muss nach jetziger Aktenlage neu bewertet werden. Es findet sich kein  einziger Beleg über die Befassung der Stasi (amtlich: des Ministeriums für Staatssicherheit –MfS-) mit der Erzählerin oder ihren Mitangeklagten. Nach Leipzig gelangte sie erstmals vor dem angesetzten Verhandlungstermin, als die Verlegung aus einem Krankenhaus nach Leipzig Ende April 1953 (von der Justiz, nicht von der Stasi) angeordnet wurde. Und warum sollte man Angelika Delitz* mittels Wasserzelle und Dunkelhaft zu einem Geständnis bewegen, wenn  sie bereits in der ersten Vernehmung in der U-Haft (in ihrer Geburtstadt) geständig im Sinne der erhobenen Vorwürfe war? Jedenfalls lag vor der Verlegung nach Leipzig bereits die Anklageschrift vor, die Ermittlungen (der Staatsanwaltschaft) waren  also abgeschlossen.

Die Akten geben noch einiges mehr her, was mit den „Erzählungen“ der einstigen politischen Gefangenen nicht übereinstimmt.  Die Wiedergaben weiterer Details, die der Redaktion sämtlich vorliegen, würden auch hier den gegebenen Rahmen sprengen.

Konfrontation mit der Wahrheit abgewiesen

Was haben diese Erzählungen mit der AI, mit deren Aufgaben zu tun? Leider Einiges. Nachdem bereits im  letzten Jahr erste „Unwahrheiten“ bekannt geworden waren, publiziert in einem von der AI geförderten Buch, und andere Autorinnen eine Berichtigung verlangt hatten, verweigerte die fördernde Institution dafür die Zustimmung. Begründung: Delitz* erzähle seit Jahren unverändert die selbe Geschichte, daher müssen diese stimmen. Geht’s noch? Im Gegenteil. Nach Bekanntwerden der „Unrichtigkeiten“ wird Angelika Delitz* von AI-Einrichtungen in einem zuvor nie gekannten Ausmaß zu Vorträgen und Repräsentationen eingeladen. Es lässt sich konstatieren: Delitz* ist gut im  Geschäft. Auch für die unterschiedlichen, weil abweichenden Darstellungen über sie in verschiedenen Zeitzeugenportalen hat sich bis heute ebenfalls keine Einrichtung interessiert. Die Konfrontation mit der Wahrheit wird abgewiesen oder schlicht ignoriert. Weil sie den Vermarktungsintentionen der AI widerspricht?

So kann Angelika Delitz* als ehemalige BGL-Vorsitzende (BGL – Betriebsgewerkschaftsleitung) der „Bahnsicherheit“ und Mitglied in diversen politischen DDR-Verbänden weiterhin offiziell einen Opferverein  führen, im Vorstand eines Dachverbandes wirken und nach wie vor mit Unterstützung der AI mit leiser, fast zerbrechender Stimme von ihrem Schicksal erzählen. Schlimm wird dies erst durch die dramatisch erscheinenden Zufügungen, die man anderswo als Lügen  zu bezeichnen  pflegt.  Wäre sie nach ihrem erstenAufenthalt in der (alten) Bundesrepublik zwischen  1950 und 1951 (Tätigkeit in der Landwirtschaft und einem Haushalt) im Westen  geblieben, wären ihr nicht nur Urteil und Haft sondern auch die aktuellen Vorhalte erspart geblieben.

Wenigstens den Bundespräsidenten wagte sie nicht, doppelt zu belügen. Beim Besuch von  Christian Wulff in  Hoheneck im  Mai 2011 führte sie diesen in  die dortige einstige Wasserzelle, betonte aber, dort sei sie „im  Gegensatz zur U-Haft in  Leipzig“ nicht gewesen. Immerhin.

Welche Konsequenzen die beiden Buchverlage aus der Tatsache ziehen wollen, offensichtlich falsche Angaben verbreitet zu haben, war bis Redaktionsschluss nicht in Erfahrung zu bringen. Auch eine AI-Institution steht wohl unausweichlich vor der Überprüfung der von ihr geförderten DVD-Dokumentation „Ein Tag zählt wie ein  Jahr“. Eingeweihte sprechen von einem publizistischen Desaster und verheerenden Auswirkungen auf die Glaubwürdigkeit von Zeitzeugen. Angelika Delitz* wollte trotz mehrerer Anfragen zu den jüngsten Forschungsergebnissen keine Stellungnahme abgeben.

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Neuwahlen: Jahrestreffen der ehemaligen Hoheneckerinnen Anfang Mai in Stollberg

Hoheneck, 15.04.2013/cw –  Zu ihrem jährlichen Treffen kommen die Frauen von Hoheneck Anfang Mai in Stollberg und Zwönitz (Erzgebirge) zusammen. Auf der Mitgliederversammlung des Vereins „Frauenkreis der ehemaligen Hoheneckerinnen e.V.“ wird u.a. ein neuer Vorstand gewählt und u.a. der aktuelle Stand in Sachen Gründung einer „Begegnungs- und Gedenkstätte in Hoheneck“ diskutiert. Laut Tagesordnung werden zu diesem Thema auch der Vorsitzende des (zweiten) Fördervereins Dietrich Hamann und der Vorsitzende der geplanten  Gedenkstätte „Kaßberg“ in Chemnitz und Leiter der dortigen  BStU-Außenstelle Dr. Clemens Heitmann referieren. Letzteres Referat ist nicht ohne Pikanterie, da sich die Gedenkstätte „Kaßberg“ aus Sicht von Beobachtern der Szenerie in eine bedauerliche Konkurrenzsituation zu Hoheneck manövriert hat. Eine erste, im Dezember 2011 vorgelegte Konzeption hatte noch eine Einbindung der jetzt auf den Weg gebrachten Chemnitzer Gedenkstätte in ein Gesamtkonzept für die ehemalige Frauenhaftanstalt vorgesehen.

Der amtierende Vorstand hatte dem zuständigen Registergericht Anfang des Monats mitgeteilt, den Rücktritt des Vorstandes und anschließende Neuwahlen in die Tagesordnung aufzunehmen. Damit wird nunmehr auf die anhaltende Kritik aus den Reihen  der Mitglieder reagiert, die sich letztlich sogar veranlasst sahen, einen Rechtsanwalt zu bemühen.

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Lesung „Wo sind die Toten von  Hoheneck?“ mit Autorin  Ellen Thiemann

Stollberg, 15.04.2013/cw – Zusätzlich zu dem jährlich wiederkehrenden Angebot von Zeitzeugengesprächen in einer örtlichen Schule durch den Verein wird die einstige Hoheneckerin und Buchautorin Ellen Thiemann am 4. Mai ihr neuestes Buch „Wo sind die Toten von Hoheneck?“ in den Veranstaltungsräumen der Stadt Stollberg „im dürer“ um  15:30 Uhr in einer Lesung vorstellen. Veranstalter: Frauenunion Erzgebirge und die Buchhandlung Lindner aus Stollberg.

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VOS: Vera Lengsfeld strebt demokratische Wahlen an

Berlin, 15.04.2013/cw – Die einstige Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld, jüngst durch den VOS-Bundesvorstand bestätigte Landesvorsitzende von Berlin-Brandenburg, strebt für den Sommer 2013 demokratische Wahlen an. Danach sollen alle Mitglieder des Landesverbandes einen neuen Landesvorstand wählen. Bisher hatten ausschließlich fünf Delegierte den Vorstand „gewählt“, was zu Irritationen geführt und auf zunehmende Kritik unter den Mitgliedern gestoßen war.

Strafbefehl für einstigen UOKG-Vize und Workutaner

Berlin, 15.04.2013/cw – Kurz nach seinem 84. Geburtstag erhielt der ehemalige Workutaner und langjährige UOKG-Vize Lothar Scholz per Einschreiben einen Strafbefehl über 900,00 Euro zugestellt. Vorwurf: Er soll die Leiterin der Gedenkstätte Leistikowstraße in Potsdam Ines Reich bedroht haben. Der rüstige Veteran dazu: „Bereits zu meinem 19.Geburtstag war mir die Verurteilung eines Moskauer Gerichtes zu 15 Jahren Zwangsarbeit in Sibirien „per Post“ übermittelt worden. An dieser Praxis der ´postalischen Verurteilung´ hat sich wohl nichts verändert.“

 

Hinweis: Die bisherigen  Ausgaben des Hohenecker Boten können unter www.17juni1953.de (>Förderverein und/oder > Hohenecker Bote) abgerufen oder direkt bei der Redaktion  gegen Kostenbeitrag bestellt werden. Die Vereinigung hat uns einstweilen Gastrecht bis zur Einrichtung einer eigenen Homepage auf ihrer Seite eingeräumt. Fotos/Dokumente dieser Ausgabe nur im Internet.

Spenden: Sparkasse Erzgebirge, Konto: 725004037, BLZ: 870 540 00

© 2013 Redaktion: Förderverein Begegnungs- und Gedenkstätte (BuG) Hoheneck e.V., verantwortlich: C.W. Holzapfel, Kaiserdamm 9, 14057 Berlin

Förderverein Begegnungs- und Gedenkstätte Hoheneck e.V.

Hohenecker Bote

Nr.001                                        Förderverein – Info                   08. Dezember 2011

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Akademie zur Extremismus-Forschung auf Hoheneck?

Förderverein stellt zukunftsorientiertes Konzept für Gedenkstätte vor

Konzept mit umfangreichem Anhang - Gegen Schutzgebühr beim Förderverein anfordern

Hoheneck, 15.Dezember 2011/cw – In diesen Tagen legte der Förderverein Begegnungs- und Gedenkstätte Hoheneck seine „Konzeptionelle Vorstellung“ für eine „Europäische Begegnungs- und historische Gedenkstätte“ auf dem Gelände des einstigen  DDR-Frauenzuchthauses vor. „Wir haben unsere Vorstellungen komprimiert allen Fraktionen im Sächsischen  Landtag, der Sächsischen  Staatsregierung und allen sonst an dem Projekt mitwirkenden Institutionen zugestellt und hoffen jetzt auf eine breite, offene und zielführende Diskussion über eine Realisierung“, erklärte Tatjana Sterneberg, Vorsitzende  des Vereins und selbst ehemalige Hoheneckerin, aus diesem Anlass.

Der Sächsische Landtag hatte kürzlich über einen  Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIEGRÜNEN debattiert (Drucksache 5/7435) und die Staatsregierung aufgefordert, die Verkaufsaktivitäten für die „Ehemalige Justizvollzugsanstalt auf dem Kaßberg in Chemnitz“ auszusetzen, um eine „ergebnisoffene Diskussion über die zukünftige Nutzung … als Gedenkstätte“ zu ermöglichen.

Der Förderverein BuG Hoheneck begrüßt dieses „rechtzeitige Stopp-Signal“, dass seinerzeit beim Verkauf der Immobilie Hoheneck „in dieser Klarheit wohl nicht gekommen“ war. Allerdings gibt der Vorstand in seinem Konzept-Papier zu bedenken, den „für den Verkauf tausender politischer Gefangener auch aus Hoheneck“ wichtigen Gedenkort in Chemnitz in ein umfassendes Konzept Hoheneck einzufügen, da ein „getrenntes Gedenken und der damit verbundene fiskalische und verwaltungstechnische Aufwand in einer engen Region“ dem berechtigten Anliegen nicht gerecht werde. Außerdem eigne sich die Hoheneck-Immobilie zweifellos eher für die Umsetzung eines regionalen Gesamtkonzeptes, so Sterneberg.

Erinnerung an den Besuch des Bundespräsidenten

Der Förderverein erinnert in seinem Vorwort zu dem vorgelegten Konzept an den eindrucksvollen Besuch des Bundespräsidenten im Mai diesen Jahres, den die Gründungs-Vorsitzende nicht nur angeregt sondern auch im Auftrag des Frauenkreises organisiert hatte. Der Präsident habe sich eindrucksvoll und  unmissverständlich für ein Gedenken an „die Leiden der Frauen an diesem Ort“ ausgesprochen. Und Siegfried Reiprich, Direktor der Sächsischen Gedenkstätten, hatte einen vor dem Besuch durchgeführten Gedankenaustausch mit Sterneberg aufgegriffen und in einem MDRfigaro-Interview am Tage des Staatsbesuches daran erinnert, dass in Stollberg „das zivilgesellschaftliche Umfeld“ fehle, das man braucht „um  einen  regen und rührigen Förderverein zu haben“, der dann „auch der Politik ein bisschen auf die Beine helfen kann“.

Reiprich: Zivilgesellschaftliches Engagement notwendig

Der Stiftungs-Direktor führte weiter aus: „Durchbrochen  wird das Schweigen immer nur durch zivilgesellschaftliches Engagement … Immer mussten vor Ort engagierte Bürger erst mal die Politik wachrütteln“. Tatjana Sterneberg ist auch heute noch für „dieses klare Statement eines für die Gedenkpolitik in Sachsen maßgeblichen Entscheidungsträgers“ dankbar und ein  wenig stolz darauf, „das wir und einige Stollberger Bürger diesen Appell konstruktiv aufgenommen und mit der Gründung eines Fördervereins umgesetzt haben.“

Seite 1: Mitteilungen des Fördervereins 8.12.2011

In dem vorgelegten  Papier wird „bewusst und in Kenntnis der schrecklichen Geschehnisse während der ersten  deutschen  Diktatur“ auch an die Leiden politisch Verfolgter, vornehmlich aus Stollberg, erinnert und auch „die Erforschung dieses weiteren dunklen Kapitels deutscher Geschichte auf Hoheneck“ gefordert. Dazu gehöre auch die Dokumentation der einstigen  Verantwortlichkeiten von KZ-Aufseherinnen, die auch in Hoheneck inhaftiert waren und die Erforschung der makaberen Verhaltensweisen einstigen  Gefängnis-Personals, das bei seinen Unmenschlichkeiten und Folterungen Unschuldiger „die Gründe für die Verurteilung der ehemaligen KZ-Aufseherinnen offensichtlich ignoriert hat“.

Ein bleibendes Denkmal für die Verfolgten  Frauen überfällig

Mahnend weist der Verein darauf hin, dass im  Bewusstsein der Öffentlichkeit bisher vorwiegend der männlichen  Verfolgten  gedacht wird. Es ei überfällig, auch den Frauen ein würdiges und bleibendes Denkmal zu setzen. In  das Frauenzuchthaus wurden überdies von den Frauen nicht nur Kinder mitgebracht, sondern auch dort geboren. Den Müttern wurden diese Kinder schließlich brutal entrissen und verschiedentlich sogar Zwangsadoptionen durchgeführt.

Seite 2: Mitteilungen des Fördervereins 8.12.2011

Sächsische Akademie zur Extremismus-Forschung

Schließlich führt der Förderverein  aus, dass im Hinblick auf die Größe des betroffenen Areals nur eine „gemischte Nutzung“ der Immobilie umsetzbar wäre. Dazu gehöre neben dem Gedenkstättenbereich eine „gleichrangige Begegnungsstätte“ wie „zukunftsträchtige Institutionen wie die einer „Sächsischen Akademie zur Erforschung und Bekämpfung von Extremismen in Politik und Gesellschaft“. Sterneberg: „Wo denn sonst können wir jungen  Menschen die Auswirkungen linker und rechtsextremer Gedanken nahe bringen als am Ort extremistischer Wüterei gegen unschuldige Menschen?“

Die Unterbringung einer Außenstelle der TU Chemnitz zu Forschungszwecken vor Ort wie die Zusammenführung der „noch immer an unterschiedlichen  Stellen verwahrten Dokumente und Akten über Hoheneck“ an einer Stelle stehen als Denkanstösse ebenso auf der Agenda wie die Teilnutzung durch ein Hotel (für die Unterbringung von Seminaristen und Besuchern) und die Einrichtung für Sport und Begegnung für Jugendliche durch die Stadt Stollberg.

Trotz zweifellos „vorhandener Irritationen“ in den teils heftig geführten  Diskussionen um eine Zukunft des seit 2001 kaum genutzten Areals sieht der Vorstand des Fördervereins optimistisch in die Zukunft: „Da wir uns weder als Konkurrenz zu bestehenden Einrichtungen verstehen noch unrealistische Lösungen anstreben, sondern im Gegenteil auf die aktive Unterstützung aller Kräfte abstellen, die sich für eine Gedenkstätte in  Hoheneck engagieren wollen oder schon engagiert haben, sehen  wir für den Förderverein gute Ansatzpunkte und genug Möglichkeiten, dieses Projekt vereint zu fördern;“ stellte Tatjana Sterneberg abschließend fest.

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© 2011 Redaktion: Förderverein Begegnungs- und Gedenkstätte (BuG) Hoheneck e.V., verantwortlich: C.W. Holzapfel, Kaiserdamm 9, 14057 Berlin

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