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Von Klaus Hoffmann*

Berlin, 18.10.2015/kh – Er wollte sich von Beginn an nie mit dem Mauerbau abfinden, führte zahlreiche Hungerstreiks durch. Nachdem seine Gesundheit gefährdet war, verlegte sich der Zwanzigjährige auf Demonstrationen „für die Freiheit von (damals) 14.000 politischen Gefangenen in der SbZ.“

Am Jahrestag der Verurteilung des Fluchthelfers Harry Seidel, am 14. November 1964, demonstrierte der damalige Reklamearbeiter bei der BVG, Carl-Wolfgang Holzapfel, am Grenzübergang Heinrich-Heine-Straße. Mutig ging er mit einem Plakat über den berühmten weißen Strich, der die Trennung des Westen der Stadt vom Ostteil markierte.

1964 von DDR-Grenzposten abgewiesen: "Freiheit für Harry Seidel und 14.000 politische Gefangene - - Archiv Holzapfel

1964 von DDR-Grenzposten abgewiesen: „Freiheit für Harry Seidel und 14.000 politische Gefangene –
– Archiv Holzapfel

Nachdem er am 17. Juni 1965 diese Demo trotz der Drohung, verhaftet zu werden, wiederholt hatte, sammelte der mittlerweile volljährig gewordene Menschenrechtler von Hamburg bis München in zwölf Großstädten Unterschriften für die Freilassung der politischen Gefangenen. Unterstützt wurde er dabei vom damaligen Senator in Hamburg, Helmut Schmidt, der Holzapfel bei der Genehmigung, vor dem Hamburger Rathaus Unterschriften sammeln zu dürfen, unterstützte. Ernst Lemmer, ehemaliger Bundesminister für Gesamtdeutsche Fragen und nach dem Mauerbau Beauftragter des Bundeskanzlers in Berlin, leistete die erste Unterschrift; Ex-Bundesjustizminister Ewald Bucher unterschrieb ebenso, wie zahlreiche Oberbürgermeister der besuchten Städte oder auch ein leibhaftiger ehemaliger Oberst der Ungarischen Armee oder die geflüchtete Altistin der Budapester Staatsoper.

Nach seiner Rückkehr stellte Holzapfel über 5.000 Unterschriften aus 27 Staaten der Erde fest, unter diesen Ungarn, Polen, DDR, Großbritannien, Frankreich und USA. Für den Gandhi-Jünger stand daher fest: Eine solche Domo war nur am sogen. Ausländerübergang Checkpoint Charlie möglich: „Menschen in aller Welt fordern: Freiheit für …“. Da die Alliierten ihm aber diesen Übergang für Demonstrationen eigens verboten hatten, durfte Holzapfel seine Demo nicht ankündigen, wie das sonst der Fall war. Er berief sich dabei ebenfalls auf sein Vorbild Mahatma Gandhi, der dafür plädiert hatte, dem Gegner immer die Möglichkeit zu geben, auf eine Forderung einzugehen, sein Gesicht zu wahren.

So plante der junge Arbeiter seine dritte Aktion geheim, informierte nur eine Handvoll zuverlässiger Freunde und als einzigen Journalisten den Chefreporter der BILD-Zeitung, Werner Kahl. Als Holzapfel über den zu Ostberlin gehörenden Bürgersteig in der Zimmerstraße in den alliierten Kontrollpunkt einlief, befand er sich bereits hinter der weißen Grenzlinie. Die Westpolizei, damals Erfüllungsgehilfe der Alliierten, konnte nicht mehr eingreifen.

18.10.1965: Vor 50 Jahren Verhaftung am Checkpoint Charlie - Holzapfel wirdf abgeführt Foto: Archiv

18.10.1965: Vor 50 Jahren Verhaftung am Checkpoint Charlie – Holzapfel wird abgeführt
Foto: Archiv

Der Demonstrant wurde verhaftet und nach einem dreitägigen Prozess am 7. April 1966 für seinen Einsatz gegen die Mauer und die politischen Gefangene zu acht Jahren Zuchthaus verurteilt. Bundeskanzler Ludwig Ehrhardt trug sich persönlich am 1. Mai des Jahres vor der Siegessäule in die von Holzapfel begonnene Unterschriftensammlung ein, die von seinen Freunden nach seiner Verhaftung um die Forderung nach seiner Freilassung erweitert worden war.

Heute wissen wir, dass wir zu wenig Menschen hatten, die sich wie Carl-Wolfgang Holzapfel ohne Rücksicht auf ihr eigenes Schicksal für die Menschen in der ehemalige DDR eingesetzt haben. Auch nach fünfzig Jahren: DANKE! (1.044)

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  • Der Autor wurde erstmals 1965 wegen versuchter Republikflucht verhaftet und 1966 eingesperrt. Seit Beginn der 70er Jahre war der Nun-Student in West-Berlin Fluchthelfer (mit dem Astronauten R. Furrer).

V.i.S.d.P.: Klaus Hoffmann, Berlin, Tel.: Redaktion Hoheneck – 030-30207785

Von Carl-Wolfgang Holzapfel

Stuttgart/Berlin, 14.12.2014/cw – Heute vor 100 Jahren wurde Rainer Hildebrandt in Stuttgart geboren. Der am 9. Januar 2004 in Berlin verstorbene Publizist, Museumsgründer, Agenten-Chef, Widerständler und Lebemann war stets umstritten, den Respekt vor seinem Lebenswerk konnte ihm hingegen Freund und Feind nicht versagen.

Keine Blume zum 100. Geburtstag: Der Museumsgründer in der nachgebauten Allierten Baracke - Foto: LyrAg

Keine Blume zum 100. Geburtstag: Der Museumsgründer in der nachgebauten Allierten Baracke – Foto: LyrAg

Hildebrandt wurde als Sohn der Malerin Lily Hildebrandt, einer engen Freundin von Marc Chagall (1887-1985) und des Kunsthistorikers Hans Hildebrandt in der schwäbischen Landeshauptstadt geboren. Sein lebenslanges Faible für die Kunst und seine vielfältige Verbundenheit zu Künstlern war ihm geradezu in die Wiege gelegt worden. Durch die historischen Geschehnisse verlief sein Leben jedoch anders, als vermutlich geplant. Dabei war die Freundschaft der Familien Wolff und Hildebrandt, dieser spielte mit dem späteren Chef der MfS-Auslandsaufklärung, Markus Wolff, im Sandkasten, wohl erst später von – vielleicht – hintergründiger Bedeutung. Stark geprägt und beeinflusst wurde der junge Student (zunächst Physik, später Philosophie und Soziologie) durch Albrecht Haushofer, dessen sogen. Haushofer-Kreis den Attentätern auf Hitler zugeordnet wurde. Hildebrandt wurde nach eigener Darstellung selbst 17 Monate inhaftiert (Wehrkraftzersetzung): In dieser Zeit „habe ich gelernt, gegen das Unrecht zu kämpfen,“ sagte er später über diese Zeit.

Seine Promotion bei Franz Rupp über „ein arbeitspsychologisches Thema“ war lange Zeit umstritten, weil nicht mehr auffindbar. Anlässlich einer gerichtlichen Auseinandersetzung um einen Zeitungsartikel („Die seltsamen Wege des Rainer Hildebrandt“ von Manfred Plöckinger und Carl-Wolfg. Holzapfel, Deutsche Wochenzeitung, Sommer 1963) konnte Hildebrandt dem Gericht eine Bestätigung der Freien Universität Berlin vorlegen, nach der er berechtigt sei, einen akademischen Titel zu führen.

Das Museum am 14.12. in Lichterglanz getaucht - Vom 100. Geburtstag des Museumsgründers dagegen keine Spur - Foto: LyrAg

Das Museum am 14.12. in Lichterglanz getaucht –
Vom 100. Geburtstag des Museumsgründers dagegen keine Spur – Foto: LyrAg

CIA und KgU

In den Wirren der Nachkriegszeit kam es zur Kontaktaufnahme Rainer Hildebrandts mit dem US-Geheimdient CIA, in deren Folge die „Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit (KgU)“ gegründet wurde, deren Chef Hildebrandt wurde. Über die Umstände dieser Gründung und die Hintergründe seiner engen Zusammenarbeit mit der CIA hat sich Hildebrandt nie konkret ausgelassen. Anregungen, mehrfach auch durch den Autor dieser Erinnerung, seine Biografie über den Widerstand zu schreiben („Das würde John Le Carré in den Schatten stellen!“) kommentierte er mit seinem unnachahmlichen „Ja, meinst du?“

1963 mit Weggefährten in der Wolliner Straße: Holzapfel, Hildebrandt, eine Freundin, Zutshi, A.Kirks (v.li.) - Foto: LyrAg

1963 mit Weggefährten in der Wolliner Straße: Holzapfel, Hildebrandt, eine Freundin, Zutshi, A.Kirks (v.li.) – Foto: LyrAg

Über die Geschicke der KgU gibt es seither die unterschiedlichsten Darstellungen. Hildebrandts Einlassungen, nachdem er sich mit dem Nachfolger Tillich über die Formen des Widerstandes zerstritten habe, weil er den „gewaltlosen Kampf“ favorisierte, ist mit Fragezeichen zu versehen. Nachweislich, also unwidersprochen, hat sich Hildebrandt Anfang der sechziger Jahre, nicht zuletzt stark beeinflusst durch den Inder T.N. Zutshi, dieser Form des Widerstandes nach dem Vorbild Gandhis angeschlossen bzw. verpflichtet gefühlt.

Auch die Wirkungen Hildebrandts auf Ereignisse um den 16. und 17. Juni 1953 sind nebulös, er hat sich selbst auch dazu nie nachvollziehbar erklärt. Seine Verdienste um die Erinnerung an den ersten Volksaufstand gegen den Kommunismus in Europa nach dem zweiten Weltkrieg sind hingegen unbestritten, legendär sein Buch „Als die Fesseln fielen“ (Arani Verlag, Berlin 1956) eine erste konkrete Schilderung der Ereignisse durch Akteure des Aufstandes.

Eröffnung am Checkpoint Charlie 1963: Ernst Lemmer (li.), Hildebrandt (re.) - Foto: Archiv

Eröffnung am Checkpoint Charlie 1963: Ernst Lemmer (li.), Hildebrandt (re.) –
Foto: Archiv

Bis zum Mauerbau am 13. August 1961 schlug sich der Publizist mit Beiträgen und Kommentaren (z.B. DER TAGESSPIEGEL) zu aktuellen Themen der deutschen Teilung und durch den Betrieb einer Kaffeestube nahe einem S-Bhf. durch. Diese Boheme-haft anmutende Lebensweise änderte sich schlagartig nach dem Bau der Mauer. Beharrlich sammelte der gelernte „Kalte Krieger“ von Beginn an Dokumente dieses „verbrecherischen Aktes gegen die Menschlichkeit.“ Im Spätsommer 1962 mietete Hildebrandt eine kleine Wohnung an der Bernauer-/Ecke Wolliner Straße im ersten Stock und baute dort seine erste Ausstellung „Es geschah an der Mauer“ auf. Durch einen vorgelagerten Austritt konnten die Ausstellungsbesucher einen weiten Blick in den zugemauerten Teil Ost-Berlins werfen.

Frauen begleiteten den lebenslangen Charmeur

1963: Der erste Ausstellungs-Leiter C.W. Holzapfel beim Ausblick auf die Bernauer Straße - Foto: LyrAg

1963: Der erste Ausstellungs-Leiter C.W. Holzapfel beim Ausblick auf die Bernauer Straße – Foto: LyrAg

In der Akquirierung geeigneter Menschen für seine Projekte war und blieb er zeitlebens unschlagbar. Mit seiner ihm eigenen Überzeugungskraft und seinem unwiderstehlichen Charme, der besonders auf viele seiner Frauen wirkte, die den lebenslangen Charmeur durch sein quirliges Leben begleiteten, wurde er zum Menschenfischer. So sprach er den Autor während dessen ersten Hungerstreik am Mahnmal des erschossenen Maueropfers Günter Litfin an und warb ihn als ersten Leiter der vor der Eröffnung stehenden Ausstellung an. Natürlich zu typisch Hildebrandtschen „ideellen Bedingungen“: Ohne Bezahlung. Die setzte erst im März 1963 ein (mtl. 380 DM), als es Hildebrandt endlich und erstmals gelang, Fördergelder aus Mitteln der Deutschen Klassenlotterie zu erhalten: „Wir sind gerettet,“ so sein glücklicher Kommentar damals.

Bereits im Frühjahr 1963 gelang es der neuerlichen Hass-Figur der DDR, unmittelbar am Checkpoint Charlie Räume anzumieten, um an dieser weltberühmten Nahtstelle des Ost-West-Konfliktes seine zweite Ausstellung zu eröffnen (Wenig später wurde die Ausstellung in der Bernauer Straße aus Kostengründen geschlossen). Diese Neueröffnung fand im Beisein Berliner Prominenz, u.a. dem Berlin-Beauftragten Ernst Lemmer statt und stellte für Hildebrandt einen Durchbruch dar. Zwischenzeitlich hatte er die „Arbeitsgemeinschaft 13. August“ gegründet, nachdem die Existenz der „Berliner Häftlingskreise“ – unter deren Namen die Ausstellung in der Bernauer Straße eröffnet worden war – u.a. in dem besagten Zeitungsartikel bezweifelt worden war. Somit wurden die seinerzeitigen Kritiker zum Geburtshelfer des Vereins, dessen Erfolgsgeschichte seinesgleichen sucht. Aus den (allerdings kurzfristigen) Kontrahenten wurden übrigens lebenslange Freunde.

Als einziger Freund einen Tag vor der Aktion am 13.08.1989 von CWH eingeweiht: Rainer Hildebrandt (üb. "08" mit PE in der Hand - Foto: LyrAg

Als einziger Freund einen Tag vor der Aktion am 13.08.1989 von CWH eingeweiht: Rainer Hildebrandt (üb. „08“ mit PE in der Hand) – Foto: LyrAg

Sein Lebensstil blieb stets bescheiden

Rainer Hildebrandt wurde häufig sein „laxer Umgang“ mit Finanzen vorgeworfen. Immerhin wurde die Ausstellung „Haus am Checkpoint Charlie“ im Laufe der Zeit zu einem Millionenunternehmen, was das Ehepaar Hildebrandt veranlasste, Anfang dieses Jahrhunderts auf die Gemeinnützigkeit zu verzichten. Dennoch ging dieser hartnäckige Vorwurf fehl. Der Museumsgründer war nie auf Gewinnmaximierung aus, blieb zeitlebens ein Idealist. Der Kampf gegen das Unrecht war sein Lebensinhalt, die Förderung vieler Flüchtlinge und Widerständler sah er als selbstverständlich an. Sein persönlicher Lebensstil blieb stets bescheiden. Sein „Geiz“ gegenüber Beschäftigten war ebenso legendär wie seine mentale Großzügigkeit gegenüber Freunden.

War dieser Mann ein Vorbild? Unter dem Strich kann diese Frage bejaht werden. Trotz vielfacher Fragezeichen, die seine Vita besonders im sogen. Kalten Krieg kennzeichneten (was wohl im engen Zusammenhang mit seinem hartnäckigen Schweigen besonders über die Tätigkeiten der KgU unter seiner Ägide steht) hat Hildebrandt in außergewöhnlicher Weise und beispielhaft dazu beigetragen, das Unrecht des Mauerbaus („Die Mauer ist Unrecht – Fluchthilfe ist die Wiederherstellung eines Rechts“ war eine seiner markanten und vielfach propagierten Aussagen) vor aller Welt zu dokumentieren und das Bewusstsein über dieses Unrecht lebendig zu halten.

Nach 11 Jahren noch immer keine Ruhestätte zum Trauern

Ohne diesen Mann und seinen festen Glauben an die Werte der Freiheit, ohne seine Beharrlichkeit, von Beginn an unschätzbare Dokumente und Materialien aus dieser Zeit zu sammeln, gäbe es heute keine fast lückenlose Dokumentation über die Geschehnisse während der Existenz der Mauer von 1961 – 1989. Berühmte Politiker und Zeitgenossen, Präsidenten und Monarchen haben ihm dafür ihre Aufwartung gemacht, diesem eindrucksvollen Mann der Widersprüche gedankt – zu Recht.

Stille Demo für die Beisetzung der Urne  2007 am Checkpoint Charlie - Foto.LyrAg

Stille Demo für die Beisetzung der Urne 2007 am Checkpoint Charlie – Foto.LyrAg

Trotzdem bleibt zu seinem 100. Geburtstag Wehmut. Seine sterblichen Überreste harren seit fast elf Jahren nach wie vor im Krematorium Ruhleben in einem Regal der Beisetzung. Seine streitbewehrte Witwe Alexandra weigert sich nach wie vor, seine Urne beizusetzen. Sie besteht auf einem Ruheplatz neben Albrecht Haushofer, dem einstigen väterlichen Freund und Nazi-Opfer. Das Grab Haushofers liegt auf einem bereits Jahre vor Hildebrandts Ableben geschlossenen Friedhof in Berlin-Moabit. Eine naheliegende Beisetzung auf dem Ehrenfeld der Opfer vom 17. Juni 1953, für die der Senat bereits vor vielen Jahren sein Einverständnis erklärt hatte, lehnt die jetzige Direktorin des Museums ab.

Freunde, unter ihnen nicht wenige einstige Fluchthelfer, Flüchtlinge und Weggefährten, können also auch anlässlich seines 100. Geburtstages keinen Blumengruß an einer Grabstätte niederlegen. Auch die Stadt Berlin steht recht hilflos vor der Situation, keine sichtbare Ehrung vornehmen zu können.

So bleibt nur auf diesem Weg der Dank an einen verdienten Bürger Berlins und nicht zuletzt an einen jahrzehntelangen Freund: Wir werden Rainer Hildebrandt, diesen umstrittenen aber aufrechten Freiheitskämpfer nicht vergessen. (906)

Siehe auch: http://www.bz-berlin.de/berlin/friedrichshain-kreuzberg/erfuellt-doch-bitte-seinen-letzten-wunsch#

V.i.S.d.P.: Redaktion Hoheneck, Berlin, Tel.: 030-30207785

Berlin/Hohenschönhausen/Bautzen, 18. Oktober 2012/ts – Heute vor 47 Jahren wurde Carl-Wolfgang Holzapfel in den Mittagsstunden am Checkpoint Charlie von Grenzposten der DDR verhaftet. Holzapfel war wiederholt mit einem Schild „Freiheit für Harry Seidel und 14.000 politische Gefangene in der SbZ“ über den berüchtigten „weißen Strich“ in Richtung Ost-Berlin aufgebrochen, um dort gewaltlos für die politischen Gefangenen zu demonstrieren.
Vor dem 18. Oktober 1965 hatte der seinerzeitige Reklamearbeiter bei der BVG in 12 Großstädten der (alten) Bundesrepublik fast 7.000 Unterschriften gesammelt; der Hamburger Innensenator Helmut Schmidt unterstützte die Aktion, Ernst Lemmer unterschrieb als Erster die Unterschriftenliste beim Start der Aktion in Berlin. Holzapfel sammelte Unterschriften  aus 27 Nationen, darunter Ungarn und Polen, eine Unterschrift war aus der SbZ. Aus diesem Grund hatte er seinen demonstrativen Slogan abgeändert: „Menschen in aller Welt fordern…“ und hatte daher den Ausländerübergang in der Friedrichstraße für seine Aktion bestimmt.
Am 7.April 1966 wurde Holzapfel nach dreitägiger Prozessdauer für sein Engagement vom Stadtgericht in Ost-Berlin (Littenstraße) zu acht Jahren Zuchthaus verurteilt und Ende 1966 freigekauft. Am 1. Mai 1966 unterschrieb auch Bundeskanzler Ludwig Ehrhardt in Berlin die Forderung nach Freilassung von „Holzapfel, Seidel und 14.000 politischen Gefangenen“.

Heute ist Holzapfel Vorsitzender der Vereinigung 17. Juni 1953 in Berlin (seit 2002). Dem Verein selbst gehört er seit 49 Jahren an.

V.i.S.d.P.: Tatjana Sterneberg, Vereinigung (AK) 17. Juni 1953 e.V., Tel.: 030-30207778

Von Carl-Wolfgang Holzapfel

Hatte der Bundesminister für Gesamtdeutsche Fragen, Ernst Lemmer, vor dem 13. August 1961 Informationen über den bevorstehenden Bau der Berliner Mauer? Rainer Hildebrandt, Gründer des weltberühmten Mauermuseums am Checkpoint Charlie, will seinen Weggefährten Lemmer bedrängt haben, die DDR-Bevölkerung zu warnen.

Der Autor, Leiter der ersten Mauerausstellung in der Bernauer Straße und Freund Rainer Hildebrandts, verfasste 1971 nachstehenden Beitrag (unwesentlich gekürzt), der hier aus Anlass des 20. Jahrestages der Wiedervereinigung und zum bevorstehenden 50. Jahrestag des Mauer-Baues zugänglich gemacht wird.

„12. August 1961, mittags. Erregt fordert der Publizist und ehemalige Geheimdienstchef R.*, der noch immer über besondere Informationsquellen verfügte, obwohl er längst – offiziell – geheimdienstliche Abstinenz übte, den damaligen Minister für gesamtdeutsche Fragen Ernst Lemmer auf, seinen Aufruf an die Bewohner der sowjetische Besatzungszone zu widerrufen. Lemmer hatte seine Landsleute aufgefordert, Ruhe zu bewahren und sich nicht in Panikstimmung versetzen zu lassen. Das Gerücht, die Grenzen  würden dicht gemacht werden, hatte sich zunehmend in der Zone verbreitet. Die Folge: Täglich strömten in den letzten Tagen vor dem Mauerbau bis zu 2.000 Menschen in den freien Teil der deutschen Hauptstadt.

Ernst Lemmer, im gewissen Sinne das mahnende Gewissen im Kabinett Adenauer gegen  dessen zweifelsohne von separatistischen Zügen gezeichnete Deutschlandpolitik, lehnte das Ansinnen seines Freundes R. ab: „Das ist unmöglich. Wenn wir das denen drüben sagen, kommt es zu Entwicklungen, die wir nicht mehr unter Kontrolle halten können. Darum wäre ein Widerruf verheerend und unverantwortlich.“

Wusste Lemmer am 12. August 1961 schon mehr, als er zugeben musste, nachdem R, mit klaren Informationen versehen, zu dem Minister geeilt war? Fest steht, dass er schwieg, seine Stimme nicht erhob. Aber auch R. trat nach diesem Gespräch nicht an die Öffentlichkeit. Und es ist keine Vermutung, sondern bittere Wahrheit, dass seine Bemühungen, die Öffentlichkeit nun eigenmächtig zu informieren, an der eiskalten Ablehnung angesprochener Informations-medien scheiterte.

Die verhängnisvolle Parallele wurde deutlich: Schon am 16. Juni 1953 hatte sich R., damals allerdings noch aktiv in der geheimdienstlichen Arbeit, vergeblich bemüht, den Sender RIAS zu einer Verbreitung des in Berlin-Ost ausgerufenen Generalstreiks für den 17. Juni zu bewegen. Die für den Sender verantwortlichen Amerikaner sagten „No!“, die für die Zone verantwortlichen Sowjets zum Freiheitswillen ihrer deutschen  Untertanen: „Njet!“

Wiederholte sich in den Vortagen des 13. August 61 diese verhängnisvolle Komplizenschaft erneut? Oder hatte sie nie aufgehört zu existieren, bestimmt sie heute noch den Werdegang des geteilten Deutschland, des geteilten Europa?

Nehmen wir an, Lemmer wäre der Aufforderung seines Freundes gefolgt und hätte am Vorabend die ungeschminkte Wahrheit, wie sie sich aus den Informationen ergab, in  den Äther gerufen. Was wäre geschehen? Wahrscheinlich, und Lemmer vermutetet das nicht zu Unrecht, wäre es zu einer Explosion in der Zone gekommen, hätte sich die angestaute Spannung in der Zone in einen neuen, wenngleich für das Regime gefährlicheren „17. Juni“ umgewandelt und – verschiedene Anzeichen  sprachen dafür –  sich diesmal auch auf den freien Teil der deutschen Hauptstadt erstreckt. Wem aber hätte eine solche Entwicklung geschadet, wem hätte sie genutzt?

Nun, die Chancen einer vereinigenden Revolution für die Deutschen war größer, als 1953, als die Bevölkerung in  allen Teilen des zerrissenen Deutschlands noch zu sehr in persönlicher Not, in der Erinnerung an Kampf, Blut und Tränen begriffen war. 1961 war, was den persönlichen  Bereich anbetraf, eine gewisse materielle Sicherheit eingetreten, wenn auch im  Westen wesentlich schwächer als im Osten. Die Zurückhaltung gegenüber einem möglichen auch opferreichen  Engagement für die Volksgemeinschaft war in  der damaligen Übergangszeit von einer endlich erfolgten wirtschaftlichen  Sicherheit in eine satte Wohlstandsgesellschaft nur schwach und unwesentlich vorhanden, die Kampfmoral für die „Brüder und Schwestern“ im  Osten wesentlich und gut. Wenn ein  Signal gekommen wäre, der 13. August 1961 wäre nicht als Tag des Mauerbaus, sondern als Beginn der nationalen Revolution in die Geschichte eingegangen.

Wem aber wäre eine solche Entwicklung nicht entgegen gekommen, wem hätte sie geschadet? Die Frage, so gestellt, beantwortet sich fast von selbst. 17. Juni 1953, Warschauer Oktober und Budapester November 1956, alles Daten und Beweise ungebeugter Komplizenschaft zwischen den imperialistischen Großmächten UdSSR und USA. Dabei sind die entscheidenden ideologischen Unterschiede und Unvereinbarkeiten kein  Gegenbeweis. Sie wären es nur, würde man wider besseren Wissens vom Fortbestand einer alliierten Politik bzw. Verbundenheit sprechen, die schon Ende der vierziger Jahre tatsächlich gebrochen  war.

Komplizenschaft bedeutet also nicht freundschaftliche Verbundenheit und gegenseitiges Vertrauen, sondern jeweiliges Zweckbündnis gegen  Dritte, die nicht die Bereitschaft erkennen lassen, im  jeweiligen  Machtbereich zu verbleiben und, im  Falle des versuchten Ausbruchs einen eigenen Weg gehen wollten. Ein erklärter Wille der Bauarbeiter von der Stalinallee 1953 oder der Posener Studenten und der Budapester Barrikadenkämpfer von 1956, in den Bereich der von den USA gedeckten NATO-Sphäre überzuwechseln, hätte – nicht nur Vietnam spricht dafür – ein Engagement der USA zur Folge gehabt, also einen verheerenden Weltkrieg auf dem Boden Europas.

Da jedoch sowohl die deutschen als auch später die polnischen und ungarischen Nationalen aus ihr Absicht keinen Hehl machten, sich aus der östlichen Hegemonie zu lösen ohne sich der westlichen auszuliefern, war die bedingte Komplizenschaft zwingend notwendig. Denn sowohl die UdSSR wie auch die USA mussten und müssen (!) befürchten, dass die erzwungene Eigenständigkeit eines Staates nicht mehr zu kontrollierende Auswirkungen auf andere haben würde, was für beide Seiten gefährlich wäre. Denn die schnell um sich greifende Eigenständigkeit von bis dahin wenn auch unterschiedlich stark kontrollierten Staaten brächte nicht nur den „Besitzstand“ der Imperialisten in äußerste Gefahr, sie würde – was viel entscheidender ist – jede Abwägbarkeit des Erfolges oder Misserfolges eigener Ideologien und politischer Strategien unmöglich machen.

Der Prager Frühling und seine Abwürgung hat dies sehr gut verdeutlicht. Denn nicht nur die Sowjets mussten einen  eigenständigen Weg Dubceks fürchten, auch der Westen – sprich USA – sah seine aufgebaute antikommunistische Front gefährdet. Denn  zweifelsohne hat der Dubcek-Sozialismus ungeahnte starke Ausstrahlungskraft nach Westen gehabt. Ein Prozess der Veränderung hätte also nicht nur den Ostblock erfasst. Daher sind sich beide Seiten bewusst, dass sie ihre Kontrollfunktion im jeweiligen Machtbereich nur ausüben können, solange sie zur zeitweiligen  Komplizenschaft bereit sind. –

Die westlichen  Alliierten, mit den Sowjets gemeinsam für die deutsche Hauptstadt verantwortlich, konnten also kein Interesse daran haben, durch Auslösung einer national-revolutionären Entwicklung Deutschland und damit Mittel-Europa aus ihrer Kontrolle zu entlassen. Hier waren und hier sind sich beide Machtzentralen – gezwungenermaßen – einig. Hätte gar ein  energisches NEIN mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen des Westens gegen den Mauerbau nicht letztens für den Westen positivere Folge gehabt, als die geheime Komplizenschaft mit den Sowjets? Nein. Denn sicher hätten die Sowjets unter der Drohung einer gewaltsamen Auseinandersetzung den Mauerbau verhindert, die Ausblutung der Zone aber wäre verstärkt weitergegangen und hätte in Konsequenz zweifelsohne eines Tages die Veränderung des Staus quo zur Folge gehabt. Eine Regierung „ohne Volk“ ist nicht länger haltbar, eine mangels menschlicher Arbeitskräfte stetig absinkende Produktivität in einem derartigen  Raum im Herzen Europas wirtschaftlich und politisch unmöglich. Entweder rückten allmählich „Fremdarbeiter“ aus Polen und Russland den Deutschen  nach, was die allmähliche Veränderung des mitteldeutschen Volksteiles zur Folge hätte oder Havemann-Kommunisten würden die Sowjet-Lakaien entmachten, um  über einen Dubcekismus deutscher Prägung für den Sozialismus zu retten, was dann noch zu retten wäre.

Beide Möglichkeiten lägen nicht und hätten nicht im Interesse der zwei imperialen Mächte gelegen. Denn sie hätten letztens den Status quo unwägbar für beide Seiten verändert, ohne einen einseitigen Sieg in Aussicht zu stellen. Wann schon fragte einmal die Politik nach Humanitas? Sie bediente sich nur immer wieder der Menschlichkeit, um mit dem Begriff auf der Zunge diese mit den Füßen zu treten. So auch am 13. August 1961. Denn  alle noch so wohlgefeilten Wort-Proteste in den Tagen und Jahren danach können nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Westen bzw. die USA zwar die Mauer nicht gewollt, ihr aber im eigenen Interesse stillschweigend zugestimmt haben.

Hatte nun  Ernst Lemmer damals diese Zusammenhänge gesehen oder ging es ihm darum, ein mögliches Blutvergießen zu verhindern? War er sich seiner eigentlichen Ohnmacht als Minister bewusst oder wollte Ernst Lemmer einfach nicht an die Möglichkeit einer solchen  Entwicklung glauben?

Eines ist sicher: Das Blutvergießen konnte beweisbar nicht verhindert werden. Über 150 Deutsche wurden bisher an der Mauer gemordet, die sich durch Deutschland am dichtesten zieht und den markierten Willen der Großmächte, Europa in ihrer Gewalt zu halten, markiert. Wer Ernst Lemmer kennt und Gelegenheit hatte, ihn  in seinen letzten Lebensjahren zu sprechen, der kann bezeugen, dass sich dieser ständig um sein Wollen ringende Politiker sowohl seiner Ohnmacht bewusst war wie auch um die großen Zusammenhänge im Weltspiel der Mächte wusste.

Nein, Lemmer  – wie auch viele andere Eingeweihte – wollte nicht an die Durchführung eines so schrecklichen Dramas glauben. Er, der die Kommunisten aus eigener Anschauung kannte, hatte den kleine Hoffnungsschimmer, dass alle diese Informationen  nie Wahrheit werden mochten. Seine fast verzweifelt klingenden Worte zu einem Zonen-Vopo in der Friedrichstrasse nach dem Beginn des Mauerbaus „Wir sind doch alle Deutsche!“ mögen sein  innerstes Fühlen und Denken am Deutlichsten  wiedergegebnen haben.

Der Appell an nationale Gemeinsamkeiten verhallte ungehört. Denn jene, die erst Günter Litfin, Dieter Wohlfahrt und später Peter Fechter und Paul Schulz gleich vielen anderen brutal ermordeten und dafür später mit allen Ehren von Bundeskanzler Brandt begrüßt wurden, hatten und haben kein Gehör für Begriffe wie Menschlichkeit, Ehrenhaftigkeit und nationale Einheit. Bestien in  Menschengestalt, die diese Begriffe derart pervertierten, können allerdings dafür auch keine Gefühle mehr empfinden. Nach Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg und nach dem Symbol Ernst Thälmann, der Hitler  noch in seinem letzten KP-Programm des nationalen Verrates an den deutschen  Bauern in Südtirol beschuldigt und deren Rückkehr in das Deutsche Reicht gefordert hatte, haben sich besonders die deutsche Kommunisten mit Hilfe des Sozialdemokraten Grotewohl zu Masochisten degradiert, die sich um  so wohler fühlen, je drückender der Sowjet-Stiefel im  Genick wird.

So konnte Ernst Lemmer am 12. August nicht anders handeln, als wie er schließlich gehandelt hat. Denn nur wenigen  Menschen  ist es gegeben, über sich selbst hinaus zu wachsen, sich nur den Idealen verpflichtend über noch so überzeugende Grenzen  hinwegzusetzen. Lemmer spürte wohl seine Ohnmacht, er versuchte erst gar nicht, diese zu sprengen. Vielleicht aber war er sich (später) insgeheim der vertanen Chance bewusst, die ihm an jenem Tag das Schicksal bot. Er wurde auf seine Art damit fertig oder versuchte es. Er half, wo immer er konnte, den Geflüchteten  wie den aus dem Terror-System entlassenen politischen Häftlingen. Immer fand er menschliche Ermunterung für jene, die Widerstand leisteten. Ein wohltuender Gegensatz jedenfalls zu dem damaligen Regierenden Bürgermeister und heutigen Bundeskanzler, der erst die Jugend zum entschlossenen Widerstand mahnte, um  sie in der Folge von seiner Polizei brutal zusammenknüppeln zu lassen.

Sicherlich, die Mauer stützten wesentliche  Faktoren: Kennedy – Wien, die Komplizenschaft zwischen den beiden großen Nachkriegs-Imperialisten. Entschieden aber werden Vorgänge und Schlachten oft nur durch die Entschlossenheit oder das Zögern Einzelner. Sie schreiben die eigentlichen, die bestimmenden Seiten der Geschichte.

Die Historie beweist, das wo immer auch imperiale Mächte ganze Völker um ihrer eigenen  Macht willen  unterjochten, sie auch immer untertänige Vasallen fanden, die sich geehrt und unabhängig fühlten, wenn  sie von den Unterdrückern des eigenen Volkes als „Souveräne“ eingesetzt wurden.

Die Sowjets haben nach 1945 ein  System der brutalen Gewalt nicht nur in  Mittel- und Ost-Deutschland errichtet. Die Westmächte, voran die bestimmenden Amerikaner, gingen psychologisch  wesentlich geschickter vor (abgesehen von den unterschiedlichen Mentalitäten beider Seiten). Sie erkauften sich die unterwürfige Freundschaft ihrer ehemalige Feinde durch enorme wirtschaftliche Leistungen, die sie inzwischen auf vielfache Weise zurückerhalten haben und deren „Verzinsung“ durch wirtschaftliche Verflechtungen sie weiterhin genießen.

Das Argument, die Franzosen z.B. hätten sich doch auch trotz großer amerikanischer Hilfestellung von der Vormundschaft befreit, also schließe eines das andere nicht aus, liegt schief. Durch die tatsächliche Nachkriegssituation bedingt – das Treffen der Giganten an der Elbe – entbrannte von  Beginn an die eigentliche Schlacht um das Nachkriegs-Europa in Deutschland, im  Herzen Europas. Das hatte entscheidende, wesentliche Massierungen von  politischen und wirtschaftlichen Energien in  Deutschland zur Folge, was beide nunmehr geteilten, nominell noch von Deutschen verwaltete Gebiete in eine Abhängigkeit brachte, bei der jeder Vergleich mit anderen Staaten, sowohl in West wie in  Ost unreal wäre.

Was mit und was in Deutschland geschieht, ist noch immer von entscheidender Bedeutung für Europa. Das zwingt beide Imperialisten zu besonderer Vorsicht und zu einer besonderen Komplizenschaft in Sachen Germania.

Der 13. August 61 markierte also nicht nur die hässliche und blutige Festschreibung der Teilung des Vaterlandes und seiner Hauptstadt. Die Mauer bestätigte auch den unbeugsamen Willen beider Seiten, Europas Grenzen, die eigenen Machtsphären auf unbestimmte Zeit, notfalls mit Gewalt zu verteidigen.

Die Mauer wurde zum Schicksal Europas, zeigte die eigentliche Ohmacht der europäischen Staaten gegen das Kräftespiel der beiden GROSSEN auf. Die Schadenfreude vieler vom Krieg schwer gezeichneten Staaten über das Leiden des deutschen Volkes mag psychologisch sogar verständlich sein, in der Auswirkung kommt diese Gleichgültigkeit gegenüber dem deutschen  Schicksal, das ein europäisches ist, den Supermächten zugute, indem es ihr politisches Spiel erleichtert.“

* Rainer Hildebrandt

© 2010 Carl-Wolfgang Holzapfel

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