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Berlin, 22.09.2015/cw – Burkardt Dregger, MdA Berlin (CDU), Sohn des berühmten Politikers Alfred Dregger aus Hessen, ist für seine Aktivitäten weithin bekannt. Am Donnerstag, 1. Oktober, 18:00 Uhr Ein Tag zählt wie ein Jahrwird in seinem Abgeordnetenbüro in der Emmentaler Str.92 in Berlin-Reinickendorf (Nähe U-Bhf.) der Dokumentarfilm von Kristin Derfler und Dietmar Klein „Ein Tag zählt wie ein Jahr“ gezeigt. Sieben ehemalige Hoheneckerinnen, die aus politischen Gründen im einstige Frauenzuchthaus Hoheneck ihrer Freiheit beraubt waren, kommen in dem Streifen zu Wort, der erstmals im Anschluss an den Spielfilm „Es ist nicht vorbei“ am 9. November um 20:15 Uhr (ARD) gesendet worden war.

Einige der Zeitzeuginnen werden am Abend anwesend sein. Wegen der eingeschränkten Platzkapazitäten bittet der CDU-Politiker um Anmeldung per E-Mail bd@burkard-dregger.berlin oder per Telefon: 030-643 13 744. (1.031)

Tipp: Empfehlenswert!

V.i.S.d.P.: Redaktion Hoheneck, Berlin, Tel.: 030 – 30207785

Rostock, 28.10.2012/cw – Zwölf ehemalige Hoheneckerinnen kamen eigens zur Eröffnung der von der Heinrich-Böll-Stiftung Berlin finanzierten Ausstellung „Das Frauengefängnis Hoheneck“ in die BStU-Außenstelle Rostock. Der Förderverein Begegnungs- und Gedenkstätte Hoheneck (BuG) e.V. hatte die Fahrt von Berlin nach Rostock organisiert.

Auf eigene Kosten nach Rostock: Ehemalige politische Gefangene aus Hoheneck
– Foto: LyrAg

 Der Leiter der Außenstelle, Dr. Volker Höffer, hatte das einstige DDR-Frauenzuchthaus für die Lange Nacht der Museen in der ehemaligen Stasi-Untersuchungshaftanstalt in der Hermannstraße 34 thematisiert und die von Maggie Riepl (Text) und Dirk von Nayhauß (Foto) konzipierte Ausstellung nach dem im be.bra-Verlag erschienenen Buch „Der dunkle Ort“ zu diesem Zweck in die alte Hansestadt geholt.

 25 Frauen waren zu diesem Vorhaben unter Hinzuziehung persönlicher Texte und Dokumente portraitiert worden. Die in mehreren Zellen der U-Haftanstalt aufgestellten gut zwei Meter hohen Tafeln vermittelten den zahlreichen und beeindruckten Besuchern eine beklemmende, weil authentische Realität aus dem verborgenen Alltag des „Ersten Arbeiter- und Bauernstaates auf deutschem Boden.“

Im überfüllten Vortragssaal lasen Maggie Riepl und Dirk von Nayhauß Texte aus ihrem Buch vor. Regina Labahn und Tatjana Sterneberg ergänzten als Zeitzeugen die Lesung eindrucksvoll. Labahn schilderte bewegend die psychische Belastung durch die psychische Folter der Trennung von ihren  Kindern, während Sterneberg Fakten aus ihrer Forschungsarbeit anführte, nach der zwischen acht- und zehntausend Frauen zwischen  1950 und 1989 allein aus politischen Gründen in Hoheneck inhaftiert waren. Der von ihr beschriebene gezielte Einsatz von Psychopharmaka zur Disziplinierung renitenter Gefangener  wie die von Regina Labahn geschilderten bis heute nachwirkenden

Zeitzeugin Regina Labahn (rechts) – Foto: LyrAg

Traumata auch bei ihren Kindern, die sie erst nach dem Mauerfall aus den Heimen befreien konnten, lösten eine atemlose, bedrückende Stille in dem Vortragsraum aus.

Eine Buchlesung der einstigen DDR-Fernsehansagerin Edda Schönherz ab 21:00 Uhr („Die Solistin“, Eigenverlag) rundete das eindrucksvolle, wenn auch vielfach Beklemmung hervorrufende Thema der BStU-Außenstelle ebenso ab, wie der über einen  Monitor in einer Zelle gezeigte Dokumentarfilm von Kristin Derfler und Dietmar Klein „Ein  Tag zählt wie ein  Jahr“. Viele Museums-Besucher nutzten überdies die gegebene Möglichkeit, mit den anwesenden ehemaligen Hoheneckerinnen vor Ort über deren Erlebnisse zu sprechen.

Ehem. Hoheneckerinnen: Tatjana Sterneberg, Eva Aust, Catharina Mäge – Foto. LyrAg

 BStU-Leiter Dr. Höffer zeigte sich von dem großen Interesse überrascht und kündigte weitere Veranstaltungen mit Zeitzeugen an, die „offenbar das Ohr einer interessierten  Öffentlichkeit für eine schwierige Materie“ fänden. Die Vermittlung der Vergangenheit „erhalte so den erforderlichen lebendigen  Bezug zur Gegenwart, in der permanent daran gearbeitet werden müsse, dass sich diese Vergangenheit nicht wiederhole.“

Nach Frankfurt/Oder war Rostock die zweite Station in einer Außenstelle der BStU. In der Hansestadt ist die Ausstellung bis Ende November zu sehen; ab 4. Dezember ist sie für sechs Wochen in Wiesbaden zugänglich.

 V.i.S.d.P.: Redaktion „Hohenecker Bote“, Stollberg/Berlin, Tel.: 030.30207785

Förderverein Begegnungs- und Gedenkstätte Hoheneck e.V.

Hohenecker Bote

                Nr.011        Förderverein – Info       15. Oktober 2012

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Frauen von Hoheneck wählen in  Berlin neuen Vorstand

Hoheneck, 10.10.2012/ts – Das Amtsgericht Darmstadt hat in einem Beschluss vom 5.10.2012 bestätigt, dass der Verein Frauenkreis der ehemaligen Hoheneckerinnen am 20.10. in Berlin „einen kompletten neuen Vorstand“ wählt. Regina Labahn, die den Antrag auf Ermächtigung zur Einberufung einer Außerordentlichen Mitgliederversammlung namens der Petenten eingereicht hatte, erklärte auf Anfrage dazu: „Unserem Ziel, den Frauenkreis durch die Beendigung der Auseinandersetzungen um  die Mai-Versammlung wieder zu befrieden, sind wir mit dem Beschluss des AG Darmstadt einen  großen Schritt näher gekommen. Wir sind sicher, mit den erfolgreich beantragten Neuwahlen einen Vorstand zu erhalten, hinter dem alle Frauen stehen können.  Damit sind klare Strukturen gegeben, die dem Verein die wichtige Mitsprache und Mitarbeit an der Schaffung einer Gedenkstätte für die Frauen und mit den Frauen ermöglicht.“ (Siehe auch unseren Bericht in Nr.10 des HB).

Einzelbestellung möglich: Druckversion Seite 1 – © 2012

Thema Hoheneck kommt im Sächsischen Landtag voran

Dresden, 11.10.2012/cw – Die Abstimmungen zwischen den Fraktionen zur Novellierung des Sächsischen Gedenkstättenstiftungsgesetzes sind nach Beratungen im zuständigen Ausschuss abgeschlossen worden. Die Novelle wird am 17.10. in zweiter Lesung im Parlament beraten und verabschiedet. In der dem Parlament empfohlenen Fassung ist das einstige Auslieferungsgefängnis Kassberg als eigenständige Gedenkstätte nicht enthalten. Tatjana Sterneberg, Vorsitzende des Fördervereins Begegnungs- und Gedenkstätte (BuG) Hoheneck sprach von einer „konstruktiven Aussicht auf eine realistische Betrachtung der angestrebten Gedenkstättenkultur im Erzgebirge.“ Der Verein hatte bereits im  letzen Jahr eine Konzeption für eine Begegnungs- und Gedenkstätte Hoheneck vorgelegt und dafür plädiert, Kassberg als „Gedenkort“ in eine Gedenkstätte Hoheneck zu integrieren. „Das spart und konzentriert Ressourcen,“ betonte Sterneberg in einer Stellungnahme. Jetzt hoffe „nicht nur der Förderverein“ auf eine zügige Verabschiedung und Umsetzung des Gesetzes, damit „auch die Frauen von Hoheneck eine überfällige Würdigung in Form eines angemessenen Gedenkens am Ort ihrer einstigen Leiden“ erfahren.

BStU Rostock: Das Frauengefängnis Hoheneck

Rostock, 11.10.2012/cw – Die BStU-Außenstelle Rostock zeigt in  der Hansestadt die von der Heinrich-Böll-Stiftung konzipierte Ausstellung „Das Frauengefängnis Hoheneck“ nach dem Buch „Der dunkle Ort“ von Maggie Riepl (Text) und Dirk von Nayhauß (Fotos). Die Eröffnung findet zur „Langen Nacht der Museen“ am 27.10., 19:00 Uhr in der Gedenkstätte (Hermannstr.34 B) statt und wird bis zum 30.11. des Jahres zu sehen sein. In  einer Mitteilung der Außenstelle heißt es : „Fünfundzwanzig Frauen haben sich vom Fotografen Dirk von Nayhauß und der Autorin Maggie Riepl porträtieren lassen. Sie waren zwischen 1950 und 1989 in Hoheneck als politische Gefangene inhaftiert. Die bewegenden Schicksale dieser Frauen stehen stellvertretend für Tausende Betroffene.“

Im Rahmen des Programms wird auch der Dokumentarfilm  „Ein Tag zählt wie ein Jahr“ über Hoheneck von Kristin Derfler und Dietmar Klein gezeigt. Der Film zeichnet mehrere Schicksale von seinerzeit inhaftierten Frauen und zeigt eindrucksvolle Aufnahmen der einstigen Hölle im Erzgebirge. Der von der Stiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur geförderte Film kann ebenso wie das Buch vor und nach der Veranstaltung erworben werden. Neben der ehemaligen  Hoheneckerin Edda Schönherz, die ab 21:00 Uhr aus ihrem Manuskript „Der Solist“ liest, stehen  mehrere ehemalige Gefangene des einstigen  DDR-Frauenzuchthauses für Gespräche zur Verfügung. Regina Labahn, früher wohnhaft in Mecklenburg-Vorpommern und seinerzeit wegen Republikflucht zur Haft auf Hoheneck verurteilt, berichtet auf Einladung der BStU als Zeitzeugin über „die schlimmste Zeit ihres Lebens.“ (Ende Sonntag, 01:00 Uhr). Eintritt für alle beteiligten Museen und Einrichtungen: Erwachsene 10 € Schüler, Studenten, Warnowpassinhaber 4 €, Kinder bis 12 Jahre frei.

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Sächsische Landesmedienanstalt:                                                                                                                          „Erinnerungen an Hoheneck“ ausgezeichnet

Dresden, 8.10.2012/cw – Björn Karnstädt, Autor für das SACHSEN FERNSEHEN, gewann in der Kategorie „Format“ den diesjährigen Leistungspreis Lokal-TV der Sächsischen Landesmedienanstalt. In  einem berührenden Film über eine Zeitzeugenbegegnung im Stollberger Veranstaltungs-Treff „Der Dürer“ mit der Autorin Ellen Thiemann („Der Feind an meiner Seite“ u.a.), der Drehbuchautorin Kristin Derfler („Es ist nicht vorbei“) und ihrem Ehemann, dem Regisseur Dietmar Klein,  hatte der Autor und sein Kameramann behutsam, aber eindringlich die Vergangenheit in den Mauern der Anlage, die düster über der Großen Kreisstadt Stollberg im Erzgebirge thront, aufleben  lassen. http://www.sachsen-fernsehen.de/Aktuell/Sachsen/Artikel/1181253/Hoheneck—Zeitzeugengespraech/

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UOKG-Chef und Prediger Rainer Wagner:                                                                                                            Veröffentlichung seiner Stellungnahme abgelehnt

Neustadt a.d. Weinstraße/Berlin, 11.10.2012/cw – Zu den publizierten Vorwürfen (siehe: „Spagat zwischen Himmel und Erde“, HB Nr.10) hat der Berliner UOKG-Vorsitzende und Neustädter Prediger inzwischen Stellung genommen. Eine Veröffentlichung lehnte der streitbare Verbandschef allerdings ab. Er untersagte die Verwendung „seines geistigen  Eigentums“ mit Hinweis auf das Urheberrecht. Wagner nahm allerdings inhaltlich zu den Vorwürfen keine Stellung. Unter dem Titel Stellungnahme des Bundesvorsitzenden „zu Angriffen eines gewissen H.“ wirft er dem Autor des vorgen. Artikels zwar vor, er antisemitiere Wagner mit dem Zitat „Juden u.a. seien Knechte Satans“, unternahm aber keinen Versuch, seine offenbar religiös untermauerten und von vielen als Skandal empfundenen Thesen zu interpretieren. Wagner bestreitet pauschal, Antisemit zu sein und sieht offenbar auch in seinen wörtlichen Bibelzitaten keine Förderung des Antisemitismus. So nimmt Wagner auch keine Stellung zum Vorhalt der UOKG-Satzung, die in  § 1 bestimmt:  „Die UOKG tritt mit aller Entschiedenheit gegen linken und rechten Extremismus, sowie Antisemitismus ein.“

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Letzte Meldung: „Derfler-Film „Spur der Hoffnung“ in der ARD

Berlin/Hamburg, 11.01.2012/cw – Der Spielfilm „Spur der Hoffnung“, Drehbuch Kristin Derfler, wird am 9. November um 22.30 Uhr im Ersten Programm der ARD ausgestrahlt. Derfler verknüpft die Schicksale der Ostseeflüchtlinge zu Zeiten  der DDR mit heutigen  Flüchtlingen aus der Dritten Welt. Ein sensibler, stiller Film mit inhaltlicher Dramatik.

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Hinweis: Die bisherigen  Ausgaben des Hohenecker Boten können unter www.17juni1953.de (>Förderverein) abgerufen oder direkt bei der Redaktion  gegen Kostenbeitrag bestellt werden. Die Vereinigung hat uns einstweilen Gastrecht auf der Homepage eingeräumt.
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© 2012 Redaktion: Förderverein Begegnungs- und Gedenkstätte (BuG) Hoheneck e.V.,

              verantwortlich: C.W. Holzapfel, Kaiserdamm 9, 14057 Berlin

Der rbb zeigt am Vorabend des „Tages der Deutschen Einheit“, am 2. Oktober, 20:15 Uhr den Hoheneck-Spielfilm „Es ist nicht vorbei“ mit Anja Kling, Tobias Oertel und Ulrich Nöthen in den Hauptrollen. Der Film wurde in Zusammenarbeit mit dem SWR und rbb vom Studio Hamburg nach einer Idee und dem Drehbuch von Kristin Derfler produziert. Anschließend folgt (nach der Spätausgabe „Abendschau“) die Doku: „Die Frauen von Hoheneck“ (Kristin Derfler und Dietmar Klein).

Förderverein Begegnungs- und Gedenkstätte Hoheneck e.V.

Hohenecker Bote

Nr.003                                    Förderverein – Info                   15. Februar 2012

Berlin, 15.Februar 2012/cw – Erschüttert erfuhren wir vor wenigen Tagen vom Tod einer beeindruckenden Frau: Elisabeth Werchau hat uns am 30.01.2012 für immer verlassen. Ich habe sie immer als Granddame der Hoheneckerinnen empfunden. Sie war eine Erscheinung inmitten der bedrückten und beladenen Frauen, von denen viele nicht mehr lachen  mochten ob der dunklen Erinnerungen auf der Burg, dem ehemaligen Schreckensort der DDR-Justiz über der Stadt Stollberg im Erzgebirge.

Eine traurige Nachricht für alle, die sie kannten und schätzten

Als ich ihr das erste Mal anlässlich einer von mir moderierten CDU-Veranstaltung über die Frauen von Hoheneck am 10.August 2009 begegnete, schien es nicht nur mir unwahrscheinlich, dass diese Frau so bittere Erfahrungen zu verarbeiten hatte. In ihrer ruhigen, durch das Alter weise gewordenen Art erzählte die modebewusste, attraktiv gekleidete und äußerst gepflegt wirkende Frau von den dunklen Jahren der Verfolgung durch ein sowjetisches Militär-Tribunal, die Verurteilung und folgende Haft. Ganz Granddame sprach weder Hass noch Leidenschaft aus ihrer Stimme. Hier sprach Jemand, der ein entscheidendes Kapitel des Lebens verarbeitet zu haben schien und nicht mehr getrieben wurde von quälenden Gedanken möglicher Vergeltung oder gar Hass. Diese äußere Gelassenheit und Ruhe unterstrich jedoch jedes ihrer Worte, machte den Bericht faszinierend authentisch.

Uns verband seither eine wenn auch durch den Tod schmerzlich unterbrochene kurze Freundschaft. Sie hatte noch um Hilfe gebeten bei der Erstellung eines Vorsorge-Dokumentes, wollte bewahrt werden vor möglichen Versuchen der Lebensverlängerung und ließ sich auch über die Fallstricke und Vorteile eines Testamentes eingehend beraten. Sie wollte eben alles geregelt haben, so war das noch bei dieser Generation. Dennoch dachte sie noch nicht ans Sterben, fühlte sich munter und fit, hatte noch eine weite Reise gebucht und erklärte bei unserem letzten Besuch im  Herbst vorigen  Jahres lächelnd, sie denke daran, „dem Herrn noch einige Jahre abzutrotzen“.

Letzter Auftritt in der Stiftung Aufarbeitung: Elisabeth Werchau (Mitte), links Tatjana Sterneberg  im Frühjahr 2011 – Foto: LyrAg

Vor vierzehn Tagen fuhren wir auf der Stadtautobahn ganz nah an ihrer Wohnung vorbei und Tatjana Sterneberg, ebenfalls eine Hoheneckerin, und ich meinten, wir müssten uns dringend mal wieder bei Elisabeth melden. Zu spät. Denn bereits im Oktober war sie ein weiteres mal gestürzt, mußte im Krankenhaus operiert werden. Sie kam nicht mehr zurück in ihre freundliche, ganz ihrem persönliche Stil angepasste Wohnung.

Elisabeth Werchau wird am 15.02.2012 um 11:00 Uhr auf dem Städtischen Friedhof Heerstraße, Trakehner Allee 1 in Berlin beigesetzt. Sie wird uns nicht nur durch die beeindruckende Dokumentation von Kristin Derfler und Dietmar Klein „Ein Tag zählt wie ein Jahr“ unvergessen bleiben.

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Jahrestreffen des Frauenkreises mit Neuwahlen im Mai 2012

Hoheneck/Berlin, 15.02.2012/ts – Der Frauenkreis der ehemaligen  Hoheneckerinnen e.V. trifft sich zu seinem diesjährigen Jahrestreffen vom 3.05. – 6.05.2012 in Stollberg. Das Treffen beginnt mit der Totenehrung am Gedenkstein vor der ehemaligen Haftanstalt um 13:00 Uhr. Am  Abend des selben  Tages  findet im Hotel „Stadt Zwönitz“ bei Stollberg  die Mitgliederversammlung statt. Von den Neuwahlen erhoffen sich viele der Frauen einen neuen Schwung für die Umsetzung der Pläne um  die ehemalige Haftanstalt.

Besonders der Förderverein, dessen Vorsitzende Tatjana Sterneberg selbst Mitglied im  Frauenkreis e.V. ist, erhofft sich „die Klärung einiger offener Fragen“, die derzeit noch das Verhältnis zwischen den beiden Vereinen trüben, um  dann „endlich gemeinsam in eine gute Zukunft für das von uns allen getragene Ziel einer Begegnungs- und Gedenkstätte“ zu starten. Sterneberg ist sich sicher, dass der neue Vorstand „unbelastet und frisch“ auf alle Beteiligten zugehen und an tragenden Lösungen aktiv und zuförderst mitarbeiten wird.

So hat Staatsminister Neumann erst kürzlich in einem Schreiben an Sterneberg erneut unterstrichen, dass der Bund „bei einer Beteiligung des Freistaates“ eine 50%ige Co-Finanzierung für das Vorhaben einer Begegnungs- und Gedenkstätte übernehmen würde. (Aus aktuellen Gründen müssen die entsprechenden Äußerungen prominenter Politiker auf die nächste Ausgabe verschoben werden.)

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       © 2012 Redaktion: Förderverein Begegnungs- und Gedenkstätte Hoheneck e.V., verantwortlich:                     C.W. Holzapfel, Kaiserdamm 9, 14057 Berlin

Wir danken der Redaktion für die freundliche Genehmigung des Vorabdrucks.

V.i.S.d.P.: Förderverein BuG Hoheneck e.V., T.Sterneberg, Tel.: 030-30207778

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