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Von Stefan Krikowski

Berlin, 11.01.2017/stK – Am Sonntag, den 8. Januar, ereignete sich ein ähnlicher Terroranschlag in Jerusalem  wie in Berlin. Ein LKW raste in eine Menschenmenge mit vielen israelischen Soldaten: 4 junge Menschen wurden getötet. Wir kennen mittlerweile ihre Namen, ihr Alter und ihre Gesichter – und nehmen Anteil. Wir trauern mit den Angehörigen um den Verlust eines geliebten Menschen.

Traueranzeige der Deutschen Bank um "eine Kollegin" ...

Traueranzeige der Deutschen Bank um „eine Kollegin“ …

Am Montag, den 19. Dezember 2016 wurden bei dem ersten größeren islamistischen Terroranschlag in Deutschland 12 Menschen auf dem Breitscheidplatz getötet. Es ist in hohem Maße verwunderlich, dass von den 12 Todesopfern sämtliche sieben deutsche Opfer mit Gesicht und Namen unbekannt bleiben. Selbst nach über drei Wochen wissen wir nichts über sie: Kein Name, kein Gesicht, keine Familienbezüge, kein biografischer Hintergrund und kein Ort der Herkunft. Nichts. Einfach nichts! Es ist, als ob die Toten einfach spur- und geräuschlos verschwunden sind. Selbst bei einer Traueranzeige, die im TAGESSPIEGEL am 8.1.2017 abgedruckt war, trauerte die Deutsche Bank um „eine Kollegin“, die bei dem Terroranschlag vom 19.12. getötet wurde. Aber auch hier  (bei einer Traueranzeige!) kein Name, kein Alter  – nichts Persönliches. Eine eigentümliche Distanz ist so entstanden zu diesen Terroropfern. Berühren uns die Toten nur marginal?.

Schauert es uns nicht über so viel Unfähigkeit, zu trauern? Ist sie wirklich nur einer protestantischen Ausdrucksarmut (wie dies Timan Krause in DIE WELT schreibt: https://www.welt.de/debatte/kommentare/article161007177/Die-Toten-vom-Breitscheidplatz-bleiben-uns-seltsam-fern.html) geschuldet? Oder ist das Schweigen, das Verschweigen, einer Scham geschuldet, sich nicht eingestehen zu können, dass der/die Attentäter (Anis Amri hatte 14 verschiedene Identitäten!) in Deutschland die offenen Grenzen, durch die unkontrolliert so viele Menschen ins Land kamen, mehrfach wiederholt für sich genutzt haben? Dass es eine Verbindung geben könnte zwischen den islamistischen Anschlägen (siehe auch das Selbstmordattentat in Ansbach und das Axtattentat bei Würzburg) und der Flüchtlingspolitik?

Oder soll uns einfach nur die Möglichkeit genommen werden, uns zu erinnern? Die Trauer mit den Familien zu teilen? Nach dem (politischen) Motto: Anonymität verflüchtigt sich am Schnellsten, Erinnerung ist schmerzhaft, wir sollten weiter ruhig schlafen? Verantwortung gegenüber den trauernden Familien und der Gesellschaft sieht anders aus.

V.i.S.d.P.: redaktion.hoheneck@gmail.com – Berlin – Tel.: 030-30207785 (1.203).

Brandenburg an der Havel/Cottbus/Berlin, 9. August 20167cw – Das Menschenrechtszentrum Cottbus e.V., Vorsitzender Dieter Dombrowski (CDU), wird als erster Preisträger mit dem Brandenburger Freiheitspreis ausgezeichnet. Der erstmalige Preisträger wurde heute der Öffentlichkeit bekannt gegeben. Die Übergabe des mit 25.000 Euro dotierten und von der Deutschen Bank finazierten Preises findet am 11. Oktober 2016 um 17:00 Uhr im Rahmen eines Festaktes im Brandenburger Dom statt.

In der Begründung der Jury, der neben Prof. Dr. Wolfgang Huber Prof. Dr. Jutta Allmendinger, Dr. Jakob Hein, Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Huber, Prof. Dr. Christoph Möllers und Dr. Sigrid Nikutta angehören, sagte Jury-Vorsitzender Huber u.a.:

„Die gemeinsame Initiative ehemaliger Häftlinge und engagierter Zeitgenossen überzeugt. Sie bildet die Grundlage für ein Projekt, das die Erinnerung an das Schicksal politischer Gefangener in der Zeit der DDR mit dem Einsatz für die Achtung und den Schutz von Menschen- und Bürgerrechten heute und morgen verbindet. Aus der Solidarität mit denen, die um der Freiheit willen hinter Gittern saßen, wächst Verantwortung für die Zukunft der Freiheit.“

In einer heute ebenfalls verbreiteten Stellungnahme des Menschenrechtszentrums sagte die geschäftsführende Vorsitzende Sylvia Wähling: „Wir fühlen uns sehr geehrt, die ersten Preisträger dieser Auszeichnung sein zu dürfen. Die Männer, die bis 1989 in Cottbus zu Unrecht inhaftiert gewesen sind, strebten nach Freiheit. Gerade vor dem Hintergrund aufkeimender nationalistischer Tendenzen wollen wir besonders jungen Menschen zeigen, wie schutzbedürftig die Demokratie ist. Nur durch lebendige Erinnerung können wir dazu beitragen, dass es nie wieder zu einer Diktatur in Deutschland kommt.“

Der Brandenburger Freiheitspreis wurde vom Domstift Brandenburg 2015 anlässlich des 850-jährigen Jubiläums des Brandenburger Doms ausgelobt. Er wird alle zwei Jahre an herausragende Personen oder Institutionen vergeben, die engagiert und vorbildlich in den Bereichen Kultur, Religion, Wirtschaft oder Politik zur Verwirklichung des Freiheits-gedankens beigetragen haben.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) wird als Schirmherr des Preises die Laudatio halten.

V.i.S.d.P.: Redaktion Hoheneck, Berlin, Tel.: 030-30207785 (1.140)

 

Berlin, 28.04.2014/cw – Die Deutsche Bank hat in einem Schreiben an die Vereinigung 17. Juni jede Absicht bestritten, die umstrittene Ausstellung des Textilanten Jan Bejsovec mit der im Cafe Sibylle bis letzten Monat gezeigten Knabe-Diffamierung zu übernehmen. Die vom Künstler auf seiner Seite für den 28. April vermerkte 24stündige Ausstellung in der „Deutsche Bank – Alte Münze“ in Berlin entbehre jeder Grundlage: Es gebe „seitens der Deutschen Bank keine Planungen für eine Ausstellung in der Alten Münze … bei der das umstrittenen Werk … des Künstlers … gezeigt werden soll,“ heißt es in dem Schreiben der Bank vom 25.04.2014. „Die Information, die Deutsche Bank plane die Übernahme der aktuellen Ausstellung im Cafe Sibylle und damit die Präsentation des Werkes „Totaler Theoretiker“ ist daher nicht korrekt. Das Werk wurde nie von der Deutschen Bank im Rahmen einer Ausstellung gezeigt und Planungen für eine Präsentation liegen nicht vor.“

Die Vereinigung 17. Juni, die auf den Skandal der skandalösen Textung zu einem gezeigten Bild aufmerksam gemacht hatte, das Hubertus Knabe mit Hitler-Gruß und Rotfrontkämpfer-Faust zeigte,  begrüßte diese klare Aussage der Deutschen Bank. Der Verein hatte sich zuvor an die Bank gewandt und Bedenken gegen eine Übernahme der Ausstellung angemeldet. Eine vom UOKG-Vorsitzenden Rainer Wagner in dieser Sache erstattete Anzeige wegen Volksverhetzung war jünst von der Staatsanwaltschaft Berlin mit dem Argument „Freiheit der Kunst“ abgewiesen worden. Wagner hatte sich den Protesten der Vereinigung 17. Juni angeschlossen.

V.i.S.d.P.: Vereinigung (AK) 17. Juni 1953 e.V., Berlin, Tel.: 030-30207785

Berlin, 29.03.2014/cw – Das ARD-Hauptstadtstudio hat in einem Telefonat mit uns die Angaben des Künstlers Jan Bejsovec bestätigt, wonach das in die Kritik geratene Textil-Bildnis der Kreuz-Darstellung mit Hitler-Gruß und Rot-Front-Faust tatsächlich 2011 im Hauptstadtstudio ausgestellt war. Das Hauptstadtstudio lege allerdings großen Wert auf die Feststellung, dass seinerzeit weder in der Textbeschreibung zum Bild noch in anderer Form eine Beziehung zu Hubertus Knabe hergestellt worden oder erkennbar gewesen war. Ansonsten hätte das Hauptstadtstudio eine solche Darstellung im Rahmen einer Ausstellung „in unseren Räumen selbstverständlich abgelehnt, “ so Eva Woyte in dem Telefonat.

Das Bildnis mit dem umstrittenen Text ist zur Zeit im Cafe Sibylle in der Karl-Marx-Allee ausgestellt -                  Foto: LyrAg - Foto: LyrAg

Das Knabe-Bildnis mit dem umstrittenen Text ist zur Zeit im Cafe Sibylle in der Karl-Marx-Allee ausgestellt – Foto: LyrAg
– Foto: LyrAg

Die Vereinigung 17. Juni begrüßt diese Klarstellung, die „an Deutlichkeit für sich spreche.“ Einmal mehr sei Jan Bejsovec überführt worden, der mit Halbwahrheiten seine Diffamierung Knabes bemäntelt. Der Künstler hatte in einer eigenen Presseerklärung u.a. betont, dass das kritisierte Bild ohne jede Beanstandung auch 2011 im ARD-Hauptstadtstudio gezeigt worden sei und damit den Eindruck erweckt, das Hauptstadtstudio habe die jetzt angegriffene Diffamierung des Leiters der Gedenkstätte Hohenschönhausen kommentarlos akzeptiert.

Wohl nach der selben Desinformations-Taktik hatte Bejsovec auch die behauptete Absicht der Deutschen Bank dementiert, sein  Werk auszustellen. Er habe mit der Bank zu keiner Zeit über eine Ausstellung gesprochen. Im Widerspruch zu dieser Darstellung in seiner PE veröffentlicht der Textilant auf seiner eigenen Homepage „Konfliktstoff“ eine Ausstellung seiner Werke in der „Deutsche Bank, Alte Münze“ in Berlin.

Wie nicht anders zu erwarten, sprang das einstige FDJ-Zentralorgan, die heutige linksextreme Zeitung „jungeWelt“ dem Künstler zur Seite und unterstellte den Kritikern der Knabe-Diffamierung in der Freitag-Ausgabe einen Angriff auf die Freiheit der Kunst und nutzte die Gelegenheit, wie zuvor Bejsovec in seiner Erklärung zu einem Rundumschlag gegen die Union der Opferverbände Komunistischer Gewaltherrschaft , UOKG (http://www.jungewelt.de/2014/03-28/036.php).
„Das Hässliche häuft sich,“ resümiert das Blatt. Allerdings, möchte man anmerken.

V.i.S.d.P.: Vereinigung (AK) 17.Juni 1953 e.V., Berlin, Tel.: 030/30207785

Berlin, 26.03.2014/cw – Der Künstler Jan Bejsovec hat jetzt mit einer Presseerklärung die Vorwürfe gegen ein „Kunstwerk“ durch die Vereinigung 17. Juni in Berlin scharf zurückgewiesen. Bejsovec hatte Hubertus Knabe, den Leiter der Stasi-Gedenkstätte Hohenschönhausen, nach Ansicht des Vereins mit einem textilen Bildwerk diffamiert, das nach mehreren Stationen, u.a. im ARD-Hauptstadtstudio (2011) aktuell im Cafe Sibylle in der Karl-Marx-Allee (der früheren Stalinallee) im Kontext mit politischen Extremisten wie Josef Goebbels, Muammar al-Gaddafi, Horst Mahler und Beate Zschäpe gezeigt wird.

Programmgestaltung mit Stasi-Oberst a.D. Schramm

Programmgestaltung mit
Stasi-Oberst a.D. Schramm

Nicht nur an dieser Zusammenstellung hatte sich die Kritik entzündet, sondern auch an dem Begleittext zu dem „gekreuzigten Knabe“, der vom Künstler namentlich mit seinem „Gesicht“ benannt und, wie es der Vorsitzende des Vereins ausdrückt, mit nicht hinnehmbaren Unterstellungen, die einer gezielten Diffamierung entsprechen, verunglimpft wird. (Siehe dazu https://17juni1953.wordpress.com/2014/03/21/erziehung-zum-hass-unglaubliche-diffamierung-des-historikers-knabe/).

Bejsovec verweist in seiner heutigen Presseerklärung auf die zahlreichen Ausstellungen mit dem Knabe-Werk und dass es „weder in dieser Anstalt des öffentlichen Rechts (Anmerkung: Hauptstadtstudio der ARD) noch in kommunalen oder privaten Galerien … je zu obengenannten Vorwürfen“ kam.
Wenn dem tatsächlich so sei, würde es sich um eine Ausweitung des Skandals handeln, kontert der Vereinsvorsitzende Carl-Wolfgang Holzapfel dieses Argument. Er könne nicht nachvollziehen, dass eine öffentlich-rechtliche Anstalt die Diffamierung des Leiters einer öffentlich-rechtlichen Stiftung „noch mit einer Ausstellung in den eigenen Räumen“ prämiert. Allerdings würde das erklären, warum die ARD-Medien diesen „an schlimme Zeiten des Kalten Krieges erinnernden Vorgang“ bisher nicht thematisiert hätten.

Jan Bejsovec holt entsprechend verbal aus, bezeichnet die Kritik an dem Knabe-Bild als „publizistisch geführten Angriff auf die Freiheit der Kunst“ und schwingt bei dieser Gelegenheit gleich selbst den Verbal-Hammer: So sei der Autor dieses „Pamphlets“, in dem „zum Bruch der Meinungsfreiheit aufgerufen“ werde, der „rechtskonservative Aktivist Carl-Wolfgang Holzapfel,“ der „seit Jahrzehnten eine aggressive Form der politischen Auseinandersetzung“ verfolgt. Das Holzapfel gegen die Mauer stets mit gewaltlosen Demonstrationen nach Gandhi demonstrierte und dafür 1966 nach neunmonatiger Einzelhaft im Zentralen Untersuchungsgefängnis der Stasi, der heutigen Gedenkstätte Hohenschönhausen, zu acht Jahren Zuchthaus verurteilt wurde, übersieht der um die Meinungsfreiheit besorgte Künstler ebenso, wie er den Vorsitzenden der UOKG, Rainer Wagner, ohne Nachweis als „Monarchist und radikalen Kreationisten“ bezeichnet. Wagner hatte sich dem Protest der Vereinigung 17. Juni seitens des Dachverbandes UOKG angeschlossen und sogar eine Strafanzeige gegen Bejsovec angekündigt.

Brandstifter - keine Diffamierung Knabes? - Ausstellung in der Deutschen Bank - eine Erfindung?

Brandstifter – keine Diffamierung Knabes? – Ausstellung in der Deutschen Bank – eine Erfindung?

In der PE des in Karl-Marx-Stadt gebürtigen Textilanten macht sich dieser die Ausführungen des Historikers Martin Jander zu eigen, der über die UOKG u.a. feststellte: „Der radikale Antikommunismus jedoch, die mehr oder weniger deutliche Gleichsetzung des sowjetischen Krieges gegen das nationalsozialistische Deutschland mit dem Vernichtungskrieg der Wehrmacht, die Gleichsetzung sowjetischer Internierungslager am Ende des Krieges mit den Nationalsozialistischen Konzentrationslagern sowie die via einer banalisierenden Totalitarismustheorie vollzogene Gleichsetzung von Nazis und Kommunisten, rechts und links, die hat weiter ihre Heimat in der UOKG, sie ist ihr Markenkern“ (Hrsg. Wolfgang Benz: „Ein Kampf um die Deutungshoheit“). Das der Dachverband in seiner Satzung ausdrücklich jeglichen politischen und religiösen Extremismus verurteilt, wird – natürlich – verschwiegen.

Wundern tun sich die Kritiker darüber nicht, denn Jan Bejsovec hat auch nichts gegen eine im Internet verbreitete Programmgestaltung, in der er gemeinsam mit dem bekannten Stasi-Obersten a.D. Gotthold Schramm aufgeführt wird (http://www.kritische-kunst.org/de/2013/menschen-rechte).

Auch mit der Wahrheit nimmt es der offenbar bekennende oder auch „nur“ sympathisierende Kommunist nicht so genau. So unterschlägt er in dem seiner PE beigefügten Begleittext zur Abbildung seines „Knabe-Kunstwerkes“ seinen diffamierenden Exkurs in der Ausstellung und beschreibt stattdessen unverfänglich die Maße seiner Handstickerei und deren Entstehungsjahr (2010). Auch die Angabe der Kritiker über eine geplante Ausstellung durch die Deutsche Bank wird als „Beschuldigung“ der Bank durch Holzapfel hingestellt: „Es hat nie Planungen oder Absprachen mit der Deutschen Bank zu Einzelausstellungen von Werken des Künstlers … gegeben.“ Im Internet liest sich das anders. Auf der vom Künstler verantworteten Seite „Konfliktstoff“ wird an zweiter Position angeführt: „28.04.2013 / 24 Stunden – Konfliktstoff in der Deutsche Bank Kunsthalle Alte Münze Berlin.“ Neben dem Text wird ein Bild des Künstlers abgebildet
(http://www.testbildlabor.de/splitterbox/konfliktstoff/aktion.htm).

Auch auf dieser Seite: Das „Gesicht“ Knabes (Ausschnitt aus dem „Kunstwerk“) mit der Erläuterung „Beim Barte des Propheten – Einzelausstellung Textilpolitische Einsichten und handgestickte Ansichten von Knaben und anderen Brandstiftern.“ Keine Diffamierung?

V.i.S.d.P.: Vereinigung (AK) 17. Juni 1953 e.V., Berlin, Tel.: 030-30207785

Siehe auch:

http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=42627

 

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