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Berlin, 24.12.2021/cw – Der Vorstand der VEREINIGUNG 17. JUNI 1953 wünscht allen Mitgliedern und besonders allen Förderern und Spendern des diesjährigen  Projektes „Den Opfern ein Gesicht geben“ trotz der misslichen Epidemie ein frohes Weihnachtsfest im Kreis einer gesunden Familie und einen  guten Übergang in ein hoffentlich bald freies CORONA-Jahr 2022.

Erneuerte Kreuze in der Ebertstraße: Am 60. Jahrestag des Mauerbaus enthüllt. Foto: LyrAg-Press

Am Anfang des zu Ende gehenden Jahres stand der Gedanke, zum 60. Jahrestag des unseligen Mauerbaus vom 13. August 1961 den Opfern ein Gesicht zu geben, im Fokus. Wir wollten die „Weißen Kreuze“, die in der Ebert-/Ecke Scheidemannstraße an die Opfer der Mauer erinnern, erneuern. Aus diesem Anlass sollten die bisherigen Namen und Todesdaten durch ein jeweiliges Portrait, die Hinzufügung des jeweiligen Geburtsdatums und mit einer Kurzbiografie, in der die Umstände des Todes geschildert werden sollten, ergänzt werden.

Unsere Absichten wurden überraschend schnell sehr positiv aufgenommen. Und nachdem diverse Bundestagsabgeordnete nach einer Sammlung in der Fraktion spontan 970 € überwiesen hatten, gab der Vorstand die Erneuerung in Auftrag. Zum 60. Jahrestag konnten wir dann tatsächlich in einer feierlichen Stunde in Anwesenheit des ehem. Regierenden Bürgermeister von Berlin, Eberhard Diepgen, der Fraktionsvorsitzenden im Berliner Abgeordnetenhaus, Burkhard Dregger und Antje Kapek, die stv. Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Beatrix von Storch, weiterer Abgeordneter des Berliner Parlamentes und des Bundestages, sowie von ehem. Fluchthelfern, Opfern der SED-Diktatur und Angehörigen von ermordeten Flüchtlingen die erneuerten Kreuze enthüllen.

Nachdem die Kosten von 5.000 € überwältigend schnell durch Spenden bewältigt werden konnten, fasste der Vorstand den Beschluss, auch die Kreuze am Spreebogen entsprechend zu erneuern. Anvisiert wurde der 9. November. Durch die unabweislichen Planungen der Entwürfe und die Auftragsvergabe war dieser Termin jedoch nicht zu halten. Da die Umsetzung aber noch in diesem Jahr erfolgen sollte, konnte der Verein die Realisierung bis zum Volkstrauertag, 14. November, umsetzen. Allerdings war es innerhalb der vergleichsweisen kurzen Vorlaufzeit nicht möglich, die Finanzierung (3.000 €) vorab durch Spenden auszugleichen. Hier übernahm der Vorstand ggüb. dem Verein eine persönliche Bürgschaft, um die Rechnung der ausführenden Firma begleichen zu können. Dank der eingegangenen Spenden konnte bereits ein großer Teil der Kosten aufgebracht werden, sodass der Vorstand guten Mutes ist, den Restbetrag i.H.v. rund 1.000 € noch „einspenden“ zu können.

Am Volkstrauertag (14.11.2021) am Spreebogen den Opfern eien Gesicht gegeben. Foto: LyrAg-Press Auf der Rück-(Wasser-)seite sind unter „Den Opfern der Mauer 13.08.1961 – 09.11.1989“ 140 Namen der Berliner Todesopfer vermerkt.

An dieser Stelle möchten  wir den bisherigen zahlreichen Spendern aus Berlin, dem Bundesgebiet und dem Ausland herzlich DANKE sagen: Wolfgang L., Rimbach; Joachim F., Berlin; Carl-Wolfgang H., Berlin; Edda S., Berlin; Tatjana S., Berlin; Fa. plott and print, Berlin; Brigitte B., Rheinland-Pfalz; Wolfgang u. Helga, Berlin; Burkhart V., Berlin; Edith F., Berlin; Goetz F., MdB, Berlin; Anton F., MdB, Berlin; Harald W., BRD; Thomas S., MdB, Berlin; Wolfgang W., MdB, Berlin; Ruth, Berlin; Herbert W., MdB, Berlin; Christoph N., Berlin/MdB; Ulrich O., Chemnitz/MdB; Holger T., Lohne; Klaus u. Gisela D., Berlin; Horst Rudolf Ü., Linz/Österreich; Klaus H., Jena; Eva A., Österreich; Frank D.; Barbara N., BRD; Unbekannt (Bar), Spanien; Hildegard D., Berlin; Brigitte K., Berlin; Fraktion Bundestag (ungenannt); Franz Josef W., BRD; Detlef D., Berlin; Yves, Berlin; Hartmut M., Berlin; Ralf J., BRD; Barbara B., Berlin; Bernd W., Bad Berka; Hermann von L., BRD; Rupprecht H., BRD; Barbara K., Berlin; Kathleen F-P., GB; Thomas B., Berlin; Horst S., BRD; Franz M-H., Berlin; Karl Wilhelm F., Köln; Christian u. Angelika H., BRD;  Peter u. Heidemarie St., Bonn; Rayk H., BRD; Anke u. Matthias J., Korchenbroich; Werner H., Schwaikheim; Peter B., Assen/Nederland; Frank u. Maritta P., Schweiz; Carsten J., Korchenbroich; Klaus H., Jena, Dr.Bernd K., Bonn, Wolfgang l., Hannover, Edda S., Berlin. (Stand: 10.04.2022).

Dieser Dank gilt auch allen Medien, die dieses wichtige Anliegen durch eine entsprechende Berichterstattung gefördert haben. Der gleiche Dank geht an die Bundestagsverwaltung und die Fraktionen des Bundestages, die sich ohne zu zögern hinter unser Vorhaben gestellt haben.

Wenn auch Sie als Besucher und Leser unserer Seite diese Aktion „Den Opfern ein Gesicht geben“ fördern wollen, sind wir auch für Ihre Spende dankbar. Bitte überweisen Sie an die

Vereinigung 17. Juni 1953 Ammerseebank, IBAN: DE27 7009 1600 0000 6329 02 Kennwort: Mauerkreuze Spreebogen.

Zuwendungen und Spenden sind steuerlich begünstigt.

V.i.S.d.P.: Vereinigung 17. Juni 1953 e.V., Berlin – Mobil: 0176-48061953 (1.689).

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