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Förderverein Begegnungs- und Gedenkstätte Hoheneck e.V.

Hohenecker Bote

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Nr.011-2 *                         Förderverein – Info                  15. November 2012

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Erstmals hatte der Ministerpräsident von Brandenburg, Matthias Platzeck, diverse Opferverbände am 12.10. zu einem Empfang in der Staatskanzlei in Potsdam eingeladen. Auch die Frauen von Hoheneck waren auf Initiative der Vorsitzenden des Fördervereins BuG Hoheneck e.V., Tatjana Sterneberg (zweite von rechts) vertreten und hatten  sich zu einem  Erinnerungsfoto mit dem Ministerpräsidenten platziert (von links): Hannelore Höfelmayr, Sieglinde Quade, Ina Jaekel, Birgit Krüger, Matthias Platzeck und (neben Sterneberg) Anita Kutschkau. Platzeck kündigte zuvor in einer Rede an, diesen Empfang künftig alljährlich zu wiederholen (Foto: LyrAg).

Hoheneck:                                                                                               Neuwahl des Vorstandes in Berlin gescheitert

Berlin, 20.10.2012/ts – Obwohl das Amtsgericht Darmstadt seinen Beschluss vom 5.10.2012 klar formuliert hatte, weigerte sich der amtierende Vorstand, den Beschluss-Inhalt umzusetzen. Der von der amtierenden Vorsitzenden gegen den Protest der Mehrheit aufs Podium zelebrierte Anwalt beschränkte sich entgegen mehrfacher Aufforderungen darauf, lediglich den Teil des Gerichtsbeschlusses vorzulesen, in dem eine sofortige und von zwanzig Prozent der Mitglieder beantragte Anordnung auf Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung abgelehnt worden war. Das Gericht hatte eben diese Ablehnung mit dem bereits zeitnah festgelegten Termin (20. Oktober) und der in der Tagesordnung zweifelsfrei feststehenden Wahl „des kompletten Vorstandes“ begründet. Nachdem die Versammlungsleitung nicht nur diesen Gerichtsbeschluss ignorierte, sondern auch mit der Organisation eines ordentlichen Ablaufes der Versammlung offenbar überfordert war – so wurden z.B. Anträge zur Geschäftsordnung wie auch der Antrag zur Tagesordnung, der fristgemäß vor der Versammlung eingereicht worden war, mutwillig übergangen – verließen über die Hälfte der anwesenden bzw. stimmberechtigten Mitglieder unter Protest diese „außerordentliche Mitgliederversammlung“. Nach uns vorliegenden Informationen liegt dem Gericht zwischenzeitlich ein  neuer Antrag vor.

Sächsischer Landtag beschließt Förderung von  Hoheneck

Dresden, 11.11.2012/cw – Der Sächsische Landtag hat erwartungsgemäß die institutionelle Förderung der Begegnungs- und Gedenkstätte Hoheneck in das novellierte Gedenkstätten- und Stiftungsgesetz aufgenommen und das Gesetz mit großer Mehrheit beschlossen. Damit können erstmals Mittel für die Schaffung der Gedenkstätte in die Haushaltsberatungen aufgenommen werden. Tatjana Sterneberg begrüßte namens des ersten  Fördervereins den Beschluß und äußerte die Hoffnung auf eine „schnellstmögliche Umsetzung unter Einbeziehung aller Beteiligten.“ Nur unter Außerachtlassung „bisheriger Divergenzen“ lasse sich das „zweifelsfrei von Allen verfolgte Ziel einer den Ansprüchen genügenden Begegnungs- und Gedenkstätte“ umsetzen.

Vorgelegter Finanzierungsvorschlag bedarf dringender Diskussion

Die gelernte Finanzbuchhalterin sieht allerdings in dem kürzlich vorgelegten Konzept des zweiten Fördervereins „dringenden Diskussionsbedarf.“ Neben der „mageren, weil wesentlich abgespeckten Variante“ zum bereits im November 2011 präsentierten (ersten) Konzept ihres Fördervereins BuG Hoheneck e.V. könne die „hier vorgelegte Finanzierung nicht ernsthafte Grundlage von Verhandlungen“ mit mögliche Geldgebern sein. Mit der jetzt vorgeschlagenen Größenordnung eines jährlichen Haushaltes von 95.000 Euro, von denen die Betroffenen bzw. der Verein  selbst die Hälfte aufbringen soll, sei eine angemessene Betreibung einer so wichtigen  Gedenkstätte „nicht machbar.“ Überdies vermisst Sterneberg Angaben über den Umfang einer „Gestaltungsfinanzierung, die unabdingbar in ein Finanzierungskonzept hinein gehöre.“  Aber: „Wir waren und wir sind gesprächsbereit, weil das Thema Hoheneck für alle Beteiligten im Vordergrund steht und stehen muss.“

Vor der Ausstellungseröffnung „Der dunkle Ort“ in der BStU-Außenstelle Rostock in der „Lange Nacht der Museen“ am 27.10. trafen sich die elf angereisten  ehemaligen Frauen von Hoheneck in einem Kaffe der Hansestadt. Die Außenstelle konnte am Abend über 600 interessierte Besucher begrüßen (Foto: LyrAg).

Termine:

14.11.2012 (Mittwoch): Vortrag der ehem. Hoheneckerin und Autorin Ellen  Thiemann: „Der Feind an meiner Seite. Die Hölle im Frauenzuchthaus Hoheneck“, Mittwoch, 14. November, 19.30 Uhr, im evangelischen Gemeindezentrum Bad Mergentheim (Härterichstraße 18 ) .

16.11.2012 (Freitag): Vorstellung der IKEA-Forschungsergebnisse zur Zwangsarbeit in den Haftanstalten der DDR. Ort: BStU-Ausstellung in der Kreuzberger Zimmerstraße 90 (Berlin), ab 14:00 Uhr. Moderation: Roland Jahn (BStU) und Rainer Wagner (UOKG).

04.12.2012 (Dienstag): Ausstellungseröffnung „Der dunkle Ort“ in Wiesbaden,  Taunusstr.4-6, ab 17:00 Uhr, Eröffnung (Einleitung) Jutta Fleck („Die Frau vom Checkpoint Charlie“), mit Maggie Riepl, Dirk von Nayhauß und Frauen von Hoheneck.

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Hinweis: Die bisherigen  Ausgaben des Hohenecker Boten können unter www.17juni1953.de (>Förderverein) abgerufen oder direkt bei der Redaktion  gegen Kostenbeitrag bestellt werden. Die Vereinigung hat uns einstweilen Gastrecht bis zur Einrichtung einer eigenen Homepage auf ihrer Seite eingeräumt.     _________________________________________________________________________________________
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© 2012 Redaktion: Förderverein Begegnungs- und Gedenkstätte (BuG) Hoheneck e.V.,  verantwortlich:                         C.W. Holzapfel, Kaiserdamm 9, 14057 Berlin                                                                                           * Die Folge-Nummer erscheint als 11-2, um die redaktionelle Anpassung an den Monat der Veröffentlichung zu ermöglichen.

Rostock, 28.10.2012/cw – Zwölf ehemalige Hoheneckerinnen kamen eigens zur Eröffnung der von der Heinrich-Böll-Stiftung Berlin finanzierten Ausstellung „Das Frauengefängnis Hoheneck“ in die BStU-Außenstelle Rostock. Der Förderverein Begegnungs- und Gedenkstätte Hoheneck (BuG) e.V. hatte die Fahrt von Berlin nach Rostock organisiert.

Auf eigene Kosten nach Rostock: Ehemalige politische Gefangene aus Hoheneck
– Foto: LyrAg

 Der Leiter der Außenstelle, Dr. Volker Höffer, hatte das einstige DDR-Frauenzuchthaus für die Lange Nacht der Museen in der ehemaligen Stasi-Untersuchungshaftanstalt in der Hermannstraße 34 thematisiert und die von Maggie Riepl (Text) und Dirk von Nayhauß (Foto) konzipierte Ausstellung nach dem im be.bra-Verlag erschienenen Buch „Der dunkle Ort“ zu diesem Zweck in die alte Hansestadt geholt.

 25 Frauen waren zu diesem Vorhaben unter Hinzuziehung persönlicher Texte und Dokumente portraitiert worden. Die in mehreren Zellen der U-Haftanstalt aufgestellten gut zwei Meter hohen Tafeln vermittelten den zahlreichen und beeindruckten Besuchern eine beklemmende, weil authentische Realität aus dem verborgenen Alltag des „Ersten Arbeiter- und Bauernstaates auf deutschem Boden.“

Im überfüllten Vortragssaal lasen Maggie Riepl und Dirk von Nayhauß Texte aus ihrem Buch vor. Regina Labahn und Tatjana Sterneberg ergänzten als Zeitzeugen die Lesung eindrucksvoll. Labahn schilderte bewegend die psychische Belastung durch die psychische Folter der Trennung von ihren  Kindern, während Sterneberg Fakten aus ihrer Forschungsarbeit anführte, nach der zwischen acht- und zehntausend Frauen zwischen  1950 und 1989 allein aus politischen Gründen in Hoheneck inhaftiert waren. Der von ihr beschriebene gezielte Einsatz von Psychopharmaka zur Disziplinierung renitenter Gefangener  wie die von Regina Labahn geschilderten bis heute nachwirkenden

Zeitzeugin Regina Labahn (rechts) – Foto: LyrAg

Traumata auch bei ihren Kindern, die sie erst nach dem Mauerfall aus den Heimen befreien konnten, lösten eine atemlose, bedrückende Stille in dem Vortragsraum aus.

Eine Buchlesung der einstigen DDR-Fernsehansagerin Edda Schönherz ab 21:00 Uhr („Die Solistin“, Eigenverlag) rundete das eindrucksvolle, wenn auch vielfach Beklemmung hervorrufende Thema der BStU-Außenstelle ebenso ab, wie der über einen  Monitor in einer Zelle gezeigte Dokumentarfilm von Kristin Derfler und Dietmar Klein „Ein  Tag zählt wie ein  Jahr“. Viele Museums-Besucher nutzten überdies die gegebene Möglichkeit, mit den anwesenden ehemaligen Hoheneckerinnen vor Ort über deren Erlebnisse zu sprechen.

Ehem. Hoheneckerinnen: Tatjana Sterneberg, Eva Aust, Catharina Mäge – Foto. LyrAg

 BStU-Leiter Dr. Höffer zeigte sich von dem großen Interesse überrascht und kündigte weitere Veranstaltungen mit Zeitzeugen an, die „offenbar das Ohr einer interessierten  Öffentlichkeit für eine schwierige Materie“ fänden. Die Vermittlung der Vergangenheit „erhalte so den erforderlichen lebendigen  Bezug zur Gegenwart, in der permanent daran gearbeitet werden müsse, dass sich diese Vergangenheit nicht wiederhole.“

Nach Frankfurt/Oder war Rostock die zweite Station in einer Außenstelle der BStU. In der Hansestadt ist die Ausstellung bis Ende November zu sehen; ab 4. Dezember ist sie für sechs Wochen in Wiesbaden zugänglich.

 V.i.S.d.P.: Redaktion „Hohenecker Bote“, Stollberg/Berlin, Tel.: 030.30207785

Förderverein Begegnungs- und Gedenkstätte Hoheneck e.V.

Hohenecker Bote

                Nr.011        Förderverein – Info       15. Oktober 2012

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Frauen von Hoheneck wählen in  Berlin neuen Vorstand

Hoheneck, 10.10.2012/ts – Das Amtsgericht Darmstadt hat in einem Beschluss vom 5.10.2012 bestätigt, dass der Verein Frauenkreis der ehemaligen Hoheneckerinnen am 20.10. in Berlin „einen kompletten neuen Vorstand“ wählt. Regina Labahn, die den Antrag auf Ermächtigung zur Einberufung einer Außerordentlichen Mitgliederversammlung namens der Petenten eingereicht hatte, erklärte auf Anfrage dazu: „Unserem Ziel, den Frauenkreis durch die Beendigung der Auseinandersetzungen um  die Mai-Versammlung wieder zu befrieden, sind wir mit dem Beschluss des AG Darmstadt einen  großen Schritt näher gekommen. Wir sind sicher, mit den erfolgreich beantragten Neuwahlen einen Vorstand zu erhalten, hinter dem alle Frauen stehen können.  Damit sind klare Strukturen gegeben, die dem Verein die wichtige Mitsprache und Mitarbeit an der Schaffung einer Gedenkstätte für die Frauen und mit den Frauen ermöglicht.“ (Siehe auch unseren Bericht in Nr.10 des HB).

Einzelbestellung möglich: Druckversion Seite 1 – © 2012

Thema Hoheneck kommt im Sächsischen Landtag voran

Dresden, 11.10.2012/cw – Die Abstimmungen zwischen den Fraktionen zur Novellierung des Sächsischen Gedenkstättenstiftungsgesetzes sind nach Beratungen im zuständigen Ausschuss abgeschlossen worden. Die Novelle wird am 17.10. in zweiter Lesung im Parlament beraten und verabschiedet. In der dem Parlament empfohlenen Fassung ist das einstige Auslieferungsgefängnis Kassberg als eigenständige Gedenkstätte nicht enthalten. Tatjana Sterneberg, Vorsitzende des Fördervereins Begegnungs- und Gedenkstätte (BuG) Hoheneck sprach von einer „konstruktiven Aussicht auf eine realistische Betrachtung der angestrebten Gedenkstättenkultur im Erzgebirge.“ Der Verein hatte bereits im  letzen Jahr eine Konzeption für eine Begegnungs- und Gedenkstätte Hoheneck vorgelegt und dafür plädiert, Kassberg als „Gedenkort“ in eine Gedenkstätte Hoheneck zu integrieren. „Das spart und konzentriert Ressourcen,“ betonte Sterneberg in einer Stellungnahme. Jetzt hoffe „nicht nur der Förderverein“ auf eine zügige Verabschiedung und Umsetzung des Gesetzes, damit „auch die Frauen von Hoheneck eine überfällige Würdigung in Form eines angemessenen Gedenkens am Ort ihrer einstigen Leiden“ erfahren.

BStU Rostock: Das Frauengefängnis Hoheneck

Rostock, 11.10.2012/cw – Die BStU-Außenstelle Rostock zeigt in  der Hansestadt die von der Heinrich-Böll-Stiftung konzipierte Ausstellung „Das Frauengefängnis Hoheneck“ nach dem Buch „Der dunkle Ort“ von Maggie Riepl (Text) und Dirk von Nayhauß (Fotos). Die Eröffnung findet zur „Langen Nacht der Museen“ am 27.10., 19:00 Uhr in der Gedenkstätte (Hermannstr.34 B) statt und wird bis zum 30.11. des Jahres zu sehen sein. In  einer Mitteilung der Außenstelle heißt es : „Fünfundzwanzig Frauen haben sich vom Fotografen Dirk von Nayhauß und der Autorin Maggie Riepl porträtieren lassen. Sie waren zwischen 1950 und 1989 in Hoheneck als politische Gefangene inhaftiert. Die bewegenden Schicksale dieser Frauen stehen stellvertretend für Tausende Betroffene.“

Im Rahmen des Programms wird auch der Dokumentarfilm  „Ein Tag zählt wie ein Jahr“ über Hoheneck von Kristin Derfler und Dietmar Klein gezeigt. Der Film zeichnet mehrere Schicksale von seinerzeit inhaftierten Frauen und zeigt eindrucksvolle Aufnahmen der einstigen Hölle im Erzgebirge. Der von der Stiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur geförderte Film kann ebenso wie das Buch vor und nach der Veranstaltung erworben werden. Neben der ehemaligen  Hoheneckerin Edda Schönherz, die ab 21:00 Uhr aus ihrem Manuskript „Der Solist“ liest, stehen  mehrere ehemalige Gefangene des einstigen  DDR-Frauenzuchthauses für Gespräche zur Verfügung. Regina Labahn, früher wohnhaft in Mecklenburg-Vorpommern und seinerzeit wegen Republikflucht zur Haft auf Hoheneck verurteilt, berichtet auf Einladung der BStU als Zeitzeugin über „die schlimmste Zeit ihres Lebens.“ (Ende Sonntag, 01:00 Uhr). Eintritt für alle beteiligten Museen und Einrichtungen: Erwachsene 10 € Schüler, Studenten, Warnowpassinhaber 4 €, Kinder bis 12 Jahre frei.

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Sächsische Landesmedienanstalt:                                                                                                                          „Erinnerungen an Hoheneck“ ausgezeichnet

Dresden, 8.10.2012/cw – Björn Karnstädt, Autor für das SACHSEN FERNSEHEN, gewann in der Kategorie „Format“ den diesjährigen Leistungspreis Lokal-TV der Sächsischen Landesmedienanstalt. In  einem berührenden Film über eine Zeitzeugenbegegnung im Stollberger Veranstaltungs-Treff „Der Dürer“ mit der Autorin Ellen Thiemann („Der Feind an meiner Seite“ u.a.), der Drehbuchautorin Kristin Derfler („Es ist nicht vorbei“) und ihrem Ehemann, dem Regisseur Dietmar Klein,  hatte der Autor und sein Kameramann behutsam, aber eindringlich die Vergangenheit in den Mauern der Anlage, die düster über der Großen Kreisstadt Stollberg im Erzgebirge thront, aufleben  lassen. http://www.sachsen-fernsehen.de/Aktuell/Sachsen/Artikel/1181253/Hoheneck—Zeitzeugengespraech/

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UOKG-Chef und Prediger Rainer Wagner:                                                                                                            Veröffentlichung seiner Stellungnahme abgelehnt

Neustadt a.d. Weinstraße/Berlin, 11.10.2012/cw – Zu den publizierten Vorwürfen (siehe: „Spagat zwischen Himmel und Erde“, HB Nr.10) hat der Berliner UOKG-Vorsitzende und Neustädter Prediger inzwischen Stellung genommen. Eine Veröffentlichung lehnte der streitbare Verbandschef allerdings ab. Er untersagte die Verwendung „seines geistigen  Eigentums“ mit Hinweis auf das Urheberrecht. Wagner nahm allerdings inhaltlich zu den Vorwürfen keine Stellung. Unter dem Titel Stellungnahme des Bundesvorsitzenden „zu Angriffen eines gewissen H.“ wirft er dem Autor des vorgen. Artikels zwar vor, er antisemitiere Wagner mit dem Zitat „Juden u.a. seien Knechte Satans“, unternahm aber keinen Versuch, seine offenbar religiös untermauerten und von vielen als Skandal empfundenen Thesen zu interpretieren. Wagner bestreitet pauschal, Antisemit zu sein und sieht offenbar auch in seinen wörtlichen Bibelzitaten keine Förderung des Antisemitismus. So nimmt Wagner auch keine Stellung zum Vorhalt der UOKG-Satzung, die in  § 1 bestimmt:  „Die UOKG tritt mit aller Entschiedenheit gegen linken und rechten Extremismus, sowie Antisemitismus ein.“

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Letzte Meldung: „Derfler-Film „Spur der Hoffnung“ in der ARD

Berlin/Hamburg, 11.01.2012/cw – Der Spielfilm „Spur der Hoffnung“, Drehbuch Kristin Derfler, wird am 9. November um 22.30 Uhr im Ersten Programm der ARD ausgestrahlt. Derfler verknüpft die Schicksale der Ostseeflüchtlinge zu Zeiten  der DDR mit heutigen  Flüchtlingen aus der Dritten Welt. Ein sensibler, stiller Film mit inhaltlicher Dramatik.

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