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Berlin, 12.03.2020/cw – Damit wir uns nicht missverstehen: Nichts gegen notwendige Maßnahmen gegen eine tückische Epidemie. Dazu gehören nun einmal Maßnahmen der Vorsorge und auch der möglichen Abschottung gegen eine vermeidbare Verbreitung. Aber was wir in den letzten Tagen – sind es nicht schon zwei Wochen? – erleben, hat mit einer vernünftigen und überzeugenden Abwehr vermeintlicher oder tatsächlicher Gefahren nichts mehr zu tun.

In den vergangenen Jahrzehnten – die Beschränkung auf den Zeitraum meines Lebens sei hier erlaubt – haben wir zahlreiche Epidemien erlebt. Das hat uns aufgeregt, da wurde am Arbeitsplatz und Daheim diskutiert, welche Vorsichtsmaßnahmen geeignet sind, um sich selbst zu schützen. Mein damaliger Ausbildungsbetrieb, eine Stadt- und Kreissparkasse in Bayern (schon damals bekannt für ihre zukunftsweisenden Maßnahmen) ließ auf Kosten der Bank alle Mitarbeiter gegen Grippe impfen. Aber Panik? Wochenlange Aufmacher in den TV-, Radio- und Druckmedien? Fehlanzeige. Boulevardblätter vermeldeten allenfalls über das allgemeine Ausmaß hinausgehende Todesfälle, ohne daß dies unseren täglichen Rhythmus irgendwie beeinflusst hätte.

Und das war gut so. Die für unsere Gesundheit verantwortlichen Politiker machten ihre Hausaufgaben ohne wesentliches Getöse, die Krankenhäuser bzw. die Ärzte, Schwestern und Pflegekräfte kamen mit Selbstverständlichkeiten ihren Pflichten nach. Und die Grippewellen kamen und gingen, ohne besondere Emotionen auszulösen.

Cui bono – Wem zum Vorteil?

Anders im Jahr 2020. Und da fragt sich allmählich nicht nur der kritische Beobachter: Cui bono (Cicero)? Wem zum Vorteil? Wem nützt das? Hier soll auf überflüssige Spekulationen verzichtet werden, dazu reicht der karge Platz eines kritischen Kommentars ohnehin nicht aus. Aber kommen derartig entfachte oder täglich neu befeuerte Hysterien nicht gewissen Leuten im Hintergrund zugute? Lassen sich hinter solchen länger am Leben gehaltenen Hysterien nicht anderweitige wichtige Probleme zumindest in den Hintergrund drängen? Hier sei nur ein verschobener Parteitag zu nennen, der einigen Akteuren ohnehin zu schnell auf den Kalender gesetzt wurde, um die mögliche Wahl eines ungeliebten Kandidaten noch verhindern zu können. Auch wirtschaftliche Probleme könnten über den Umweg von „Konsequenzen aus der Krise“ dem Bürger erheblich leichter als „aktuell notwendig“ verkauft werden. Von den außerordentlichen Gewinnern, die es bei künstlichen und tatsächlichen Krisen neben den obligatorischen Gewinnern immer gibt, ganz zu schweigen. Da soll ja zum Beispiel ein junger Mann über den Verkauf von Schutzmasken innerhalb kurzer Zeit zum Millionär geworden sein…

Vor einigen Wochen wurde mir unter den vielen Angeboten via Internet auch eine „wichtige Börseninformation“ vermittelt, in der  „in Kürze“ ein „Zusammenbruch der Börsenkurse“ prophezeit wurde. Habe ich nicht weiter ernst genommen und – brav meiner ratgebenden Frau folgend – in den „Papierkorb“ verschoben. Heute meldet die Corona-Presse: Der DAX habe den zweitstärksten Kurssturz seiner Geschichte zu verarbeiten. Da denkt man unwillkürlich an die heimlichen Gewinner des letzten Börsen-Crashs oder auch die Gewinner aus dem Drama von Nine-Eleven (11.September 2001).

Wann folgt endlich die Einsicht, das mea culpa?

Was machen Sie als besorgte Eltern, wenn Ihr Kind, ein Nachbar, ein Kollege oder ein fremder Mensch bedroht wurde oder zu Schaden gekommen ist? Schreien Sie, verbreiten Sie Panik oder versuchen Sie, durch Ruhe und bewusste Gelassenheit das Kind zu beruhigen, um eine notwendige Hilfe mit größtmöglichem Effekt einleiten oder leisten zu können? Die jetzt gepuschte Hysterie wird jedenfalls zur nachhaltigen Belastung für die vorgeblich Beschützten.

Noch einmal: An dieser Stelle sollen keine Spekulationen verbreitet werden, die Wahrheit, zumindest die Hintergründe kommen eh eines Tages ans Licht. Aber wir sollten die Hoffnung nicht aufgeben, dass in nicht allzu langer Zeit „danach“ öffentlich auch ein notwendiges „mea culpa“ der für die Hysterie Verantwortlichen folgt. Nicht nur von politischer Seite, sondern auch von Seiten der Medien. Dabei ist es schon fast unerheblich, wer hier wen vor sich hergetrieben hat: Die Medien die Politik oder die Politik die … , na Sie wissen schon.

Aber die sachliche Info soll nicht zu kurz kommen: https://www.vergleich.org/desinfektionsmittel/#ratgeber-corona-verdacht-was-ist-zu-tun

V.i.S.d.P.: Redaktion Hoheneck, Berlin – Mobil: 0176-48061953 (1.517).

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