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Berlin, 9.04.2018/cw – Heute beginnt das einwöchige Seminar (9. – 13.04.2018) des Vereins „Berliner Unterwelten“ unter dem Thema: Tunnelfluchten – Unter der Berliner Mauer, Örtlichkeit: Seminarraum Brunnenstr.142 (direkt am U-Bhf. Bernauer Straße).

Heute: 13.45 Uhr – 15.15 Uhr: Tunnelbau im Grenzgebiet – Spektakuläre Tunnel auf dem Areal des einstigen Güterbahnhofs Berlin Eberswalder Straße: damals Todesstreifen, heute Mauerpark.

15.30 Uhr – 17.00 Uhr

Nach 55 Jahren: Spektakulärer Tunnelfund – Referent: Carl-Wolfgang Holzapfel, bekannt durch seinen Widerstand gegen die Berliner Mauer, der am jetzt entdeckten „Weinstein-Tunnel“ beteiligt war.

Hinweis: Das Seminar ist bereits ausgebucht. Zur Anmeldung für Seminare des Vereins (siehe unter www.berliner.unterwelten.de) nutzen Sie bitte das Anmeldeformular und senden es bitte ausschließlich per Post an: Berliner Unterwelten e.V., Seminare, Brunnenstraße 105, 13355 Berlin oder als Scan per E-Mail an seminar@berliner-unterwelten.de (Übermittlungen per Fax meist schlecht oder gar nicht lesbar).

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Das „Bürgerkomitee 15.Januar“ und der „ASTAK e.V.“ (Stasimuseum), unterstützt vom Verband politisch Verfolgter der Kommunismus e.V. (VPVDK) stellt am Donnerstag, 12. April 18.30 Uhr im ehemaligen Stasi-Gelände im Haus 1 (linker Aufgang), Raum 614, Ruschestr. 103, 10365 Berlin-Lichtenberg (U-Bahn Magdalenenstraße) die erste fundierte Studie zum Thema

Sexueller Missbrauch in der DDR – Historische, rechtliche und psychologische Hintergründe des sexuellen Missbrauchs an Kindern und Jugendlichen in der DDR

unter der Moderation von Christian Booß vor.

„Die Verantwortlichen der SED-Diktatur haben alles getan, ihr Land als „Staat der Jugend“ erscheinen zu lassen. Verschwiegen wurden die Schattenseiten menschlichen Zusammenlebens, die in jeder Gesellschaft auftreten. In der DDR wurde das Thema sexueller Missbrauch systematisch totgeschwiegen. Fälle, die  der nicht aufgedeckt oder gar vertuscht wurden, gaben dem Täter die Gelegenheit zu neuen Missbräuchen.“

Das ist die Bilanz der Autorengruppe, die erstmals versucht hat, sich diesem schwierigen Thema der DDR-Geschichte anzunähern. Die Autoren beschäftigen sich seit Jahren mit den Verletzungen von Menschenrechten durch die SED-Diktatur und ihren Folgen bis heute.

Dr. rer. pol. Christian Sachse, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft e.V. (UOKG), Veröffentlichungen zum Forschungsfeld „Opfer der SED-Diktatur“, darunter zu Jugendhilfe und Kinderheimen, politischen Gefangenen und Zwangsarbeit.

Stefanie Knorr, Diplom-Psychologin, ist Mitarbeiterin der Beratungsstelle „Gegenwind“ für politisch Traumatisierte der SED-Diktatur, Veröffentlichungen zu den psychischen und sozialen Folgen politischer und institutioneller Repression unter der SED-Diktatur.

Benjamin Baumgart, Volljurist, ist juristischer Berater der Beratungsstelle der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft e.V. (UOKG).

Hinweis: Der Verein „Bürgerkomitee 15. Januar“ lädt auch regelmäßig zu Geländeführungen in der ehemaligen Stasi-Zentrale ein. Nächster Termin:  6. Mai 2018 um 15.30 Uhr vor Haus 1, Ruschestrasse 103. Eintritt pro Person 8,00 €. Anmeldung unter: bueko_1501_berlin@web.de – Online-tickets: https://www.ticketmaster.de/search/?keyword=stasi

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Im Rahmen der Reihe »Menschen unter Diktaturen« laden die Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße und die Fördergemeinschaft »Lindenstraße 54« in Kooperation mit dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) am Donnerstag, 19. April 2018 um 18:00 Uhr in der Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße, Lindenstr.54, 14467 Potsdam, zu folgender Veranstaltung ein:

„Mitarbeiter der sowjetischen Geheimdienste in Potsdam 1945-52“Vortrag von Dr. Nikita Petrow (Moskau)

Nikita Petrow, 1957 in Kiew geboren, ist ein russischer Historiker und seit 1990 stellvertretender Vorsitzender des wissenschaftlichen Informations- und Aufklärungszentrums der Menschenrechtsorganisation »Memorial « in Moskau.

Die sowjetischen Geheimdienste waren wichtige Organe der Besatzungsverwaltung in der SBZ/DDR. Ihr Auftrag umfasste die Verfolgung und Internierung von Verantwortlichen der NS-Diktatur, die personelle »Säuberung« der deutschen Verwaltungen, die Unterdrückung von Widerstand gegen die Besatzungsmacht und die Etablierung der sozialistischen Diktatur, Spionage und Spionageabwehr sowie Aufbau und Anleitung von Polizei und Stasi. Nikita Petrow konnte annähernd 1.000 Mitarbeiter der sowjetischen Geheimdienste identifizieren und in dem Band »Die sowjetischen Geheimdienstmitarbeiter in Deutschland« (2010) dokumentieren. Der  Vortrag wird sich auf die Tätigkeit der sowjetischen Geheimdienstmitarbeiter in Potsdam konzentrieren. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei!

V.i.S.d.P.: Redaktion Hoheneck, Berlin – Tel.: 030-30207785 (1.372)

Berlin, 3.02.2018/cw – Die Entdeckung des Weinstein-Tunnels (1963) in der Bernauer Straße stieß auf ein breites internationales Medien-Echo. Die Berliner Wasserwerke errichte auf dem Gelände am Mauerpark ein Wasserrückhaltebecken. Bei den Vorarbeiten wurde der Teil einer Panzersperre ausgegraben. Der Berliner Verein „Unterwelten“ informierte den Archäologen Torsten Dressler über die dortige seinerzeitige Grabung eines Fluchttunnels. Dressler konnte mit Unterstützung der Wasserwerke, des Landesamtes für Denkmalschutz und der Stiftung Berliner Mauer tatsächlich die Grundmauern des Gebäudes und den Tunneleinstieg freilegen.

Von der einstigen Kartoffelgroßhandlung, die nach dem 13. August 1961 ihre Arbeit eingestellt hatte, wurde der Weinstein-Tunnel hinüber zur Eberswalder Str.1/Ecke Oderberger Straße gegraben.

Interviews mit dem Archäologen und einem Zeitzeugen

Neben der Abendschau/rbb (31.01.) haben auch der Deutsch-Französische Kultursender arte und die Deutsche Welle Aufnahmen vor Ort zum entdeckten Weinstein-Tunnel gemacht. Der arte-Beitrag wird am 5.02. in der Sendung „arte Journal“ gesendet. Die Mittagssendung beginnt 12.50h und die Abendausgabe 19.20h.

Die Deutsche Welle ist der staatliche Auslandsrundfunk der Bundesrepublik Deutschland und Mitglied der ARD. Die DW strahlt im TV-Programm ihren Beitrag zum Weinstein-Tunnel am 5.02., „Der Tag“, 20:00 – 20:15 Uhr aus.

© 2018 Redaktion Hoheneck, berlin – Tel.: 030-30207785 (1.354).

Berlin, 22.08.2015/cw – Der Verein „Berliner Unterwelten“ zeigt am U-Bhf. Gesundbrunnen bereits seit dem 2. April 2015 bis zum 29. November 2015 (jeweils Donnerstag bis Sonntag: 11 – 18 Uhr (letzter Einlass 17 Uhr) unter dem vorgen. Titel eine interessante und sehenswerte Ausstellung. Die zentrale Kasse des Berliner Unterwelten e.V. schließt um 16 Uhr, der Einlass in die Ausstellung erfolgt bis eine Stunde vor Schließung der Ausstellung. Karten ab 6 € (ermäßigt 5 €); 3 € Kombiticket (beim gleichzeitigen Kauf eines Tickets für die Teilnahme an einer Tour des Berliner Unterwelten e.V.) Der Verein führt regelmäßig Touren durch die Berliner Unterwelten, so durch ehemalige Bunker wie einstige Fluchttunnel (unter der Berliner Mauer) durch. Zur aktuellen Ausstellung ist ein Ausstellungskatalog erhältlich.

Zur Intention der Ausstellung schreibt der Verein:

„Albert Speers Planungen für Berlin waren keine Utopie, sondern ein konkretes Bauvorhaben. Als Generalbauinspektor entwarf der Architekt breite Achsen und Monumentalgebäude von enormen Dimensionen, die den Machtanspruch des NS-Systems demonstrieren sollten. Berlin hätte nicht mehr als Lebensraum der Bewohner gedient, sondern als Repräsentationsraum des Regimes. Für die Umsetzung der Pläne forderte und unterstützte Speer Vertreibungen, Deportationen und Sklavenarbeit. Beim angestrebten Neubau der Metropole waren Vision und Verbrechen untrennbar miteinander verbunden.Mythos Germania_
Die Geschichtsausstellung des Berliner Unterwelten e.V. beleuchtet Architektur und Städtebau im Berlin der NS-Zeit und analysiert die ideologischen Zielsetzungen und verbrecherischen Konsequenzen. Darüber hinaus werden Legenden und Klischees rund um die „Welthauptstadt Germania“ dekonstruiert.
Mit seinem aktuellen Projekt beabsichtigt der Verein, einen dauerhaften Informationsort über die Stadtplanungen der NS-Zeit zu schaffen. Die multimediale Ausstellung „Mythos Germania – Vision und Verbrechen“ lädt die Besucher zur eigenständigen Erkundung des vielschichtigen Themas ein. Über 20 Autoren – viele von ihnen für Berliner Universitäten, Gedenk- und Dokumentationsorte tätig – haben sich an dem interdisziplinären Projekt beteiligt.“

Und zu den Themen, Raum und Inszenierung:

„Die Architektur hatte im Nationalsozialismus einen herausragenden politischen Stellenwert; sie diente der Machtdemonstration und der Massenmanipulation. Berlin besaß für sämtliche Gauhauptstädte Modellcharakter und sollte zur international führenden Metropole aufgebaut werden. Zur Realisierung dieses Vorhabens wurde 1937 eine neue Institution geschaffen: „Der Generalbauinspektor für die Reichshauptstadt Berlin“ kurz GBI. Ihr Chef: der damals 32-jährige Architekt Albert Speer. Er erhielt die Möglichkeit, nahezu unbegrenzt über Menschen und Ressourcen zu verfügen. Als Generalbauinspektor war er verantwortlich für die Vertreibung der Berliner Juden aus ihren Wohnungen, mit der SS schloss er Verträge für die Produktion von Baumaterial in Konzentrationslagern. Als späterer Rüstungsminister veranlasste Speer die Verschleppung hunderttausender Menschen zur Zwangsarbeit im Deutschen Reich.
In ihren insgesamt sieben Themenbereichen zeigt die Ausstellung „Mythos Germania – Vision und Verbrechen“ ausgewählte Bauvorhaben und beleuchtet dabei bautechnische, soziale und ideologische Hintergründe – stets im Kontext mit den für die „Neugestaltung“ begangenen Verbrechen: Vertreibung, Deportation und Zwangsarbeit.

Den passenden Ort für die Ausstellung liefern die Räume einer Zwischenetage im U-Bahnhof Gesundbrunnen. Hier geben Medienstationen, Text- und Bildfahnen, Exponate und Architekturmodelle einen umfassenden Einblick in die Pläne und Vorhaben des GBI. Zur individuellen Vertiefung dienen zusätzliche Film-, Hör- und PC-Stationen sowie „Ausziehladen“, die weitere Detailinformationen liefern.
Zu den Originalexponaten zählen der Teil eines „Speer-Kandelabers“, Artefakte vom Gelände des KZ-Außenlagers „Klinkerwerk“ bei Oranienburg, ein Säulenfragment der Neuen Reichskanzlei und eine Versuchsleuchte aus einem Tunnel vor dem Sowjetischen Ehrenmal an der Straße des 17. Juni. Darüber hinaus wird das für den Film „Der Untergang“ (2004) geschaffene Großmodell von „Germania“ ausgestellt. Dieses steht im eindrucksvollen Spannungsverhältnis mit einer unmittelbar angrenzenden Leuchtwand, die die verbrecherischen Konsequenzen des Großbauprojektes darstellt.“

Die zentrale Kasse des Berliner Unterwelten e.V. schließt um 16 Uhr (Brunnenstraße 105, 13355 Berlin, Pavillon neben dem Eingang des U-Bhf. Gesundbrunnen, vor „Kaufland“, Ausgang → Humboldthain, Brunnenstraße), der Einlass in die Ausstellung erfolgt bis eine Stunde vor Schließung der Ausstellung. Achtung: Keine Kartenzahlung – Nur Barzahlung möglich!“

Ferner weist der Veranstalter auf folgende Gegebenheiten hin:
„Aufgrund der baulichen Gegebenheiten der Ausstellungsräume ist der Aufenthalt auf max. 99 Besucher gleichzeitig begrenzt.Wir bitten bei möglichen Wartezeiten um Ihr Verständnis. Für die Besichtigung der Ausstellung ist flaches Schuhwerk (ohne Absätze) erforderlich (Gitterroste). Fotografieren und Filmen ist in den Räumen (leider) nicht gestattet, dafür gibt es einen Ausstellungskatalog zu erwerben. Für Kinder unter 7 Jahren ist die Ausstellung aufgrund der Thematik nicht geeignet.“ (1.026).

V.i.S.d.P.: Redaktion Hoheneck und (für die inhaltlichen Angaben)
Verein Berliner Unterwelten e.V.

Fluchthilfe und Stasi zwischen Ost und West

Berlin, 11.07.2011/cw – Das Buch „Wege durch die Mauer – Fluchthilfe und Stasi zwischen Ost und West“ handelt vor allem von Fluchthilfe, darüber hinaus versucht Burkhart Veigel, eine andere Form der Aufarbeitung der SED-Diktatur anzuregen, nachdem die juristische offensichtlich am Unvermögen der bundesrepublikanischen Verfassung gescheitert ist . Der Band wird am 12.7. ausgeliefert.

Zu der Buchvorstellung schreibt der Verein „Berliner Unterwelten e.V.“ in einer Presseerklärung u.a.:

„…Nach einem erfüllten und erfolgreichen Leben – 30 Jahre niedergelassen als Orthopäde in Stuttgart, 20 Jahre Standespolitik, 20 Jahre EDV-Entwicklung für Ärzte und 20 Jahre Leiter eines großen semiprofessionellen Orchesters – und nach der Herausgabe seines Buches von und mit Uwe Johnson „Ich wollte keine Frage ausgelassen haben“ bei Suhrkamp vor einem Jahr wollte er die Geschichte der Fluchthilfe durch die Berliner Mauer der Jahre 1961 bis 1970 nicht nur als Zeitzeuge, sondern auch als Historiker darstellen.

Durch die Kenntnis der Stasi-Akten von drei hochkarätigen Spitzeln in den Reihen der Fluchthelfer konnte er zum ersten Mal auch das Leben dieser IMs minutiös darstellen, von ihrer Verpflichtung über ihren –zigfachen Verrat bis zu ihrem unrühmliche  Ende. Und er hat den Tod der beiden ersten  erschossenen Fluchthelfer so aufgearbeitet, dass heute klar ist, wer zu welchem Zeitpunkt die tödlichen Schüsse abgab...“

Die Buchvorstellung findet am 18. Juli 2011, 19:00 Uhr, in der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin, Tiergartenstr.35 (Laudator Eberhard Diepgen, ehem. Regierender Bürgermeister von Berlin) statt.

Voranmeldung erbeten:

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., Zentrale Veranstaltungsorganisation, 10907 Berlin oder Telefax: 030 – 26996-3217.

V.i.S.d.P.: Vereinigung (AK) 17. Juni 1953 e.V. Berlin

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