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Hamburg/Berlin, 31.03.2020/cw – Die Corona-Krise kein unabsehbarer Zufall? Die eingeleiteten staatlichen Maßnahmen Teil einer weltweit inszenierten Verschwörung mit dem Ziel, weltweit totalitäre Strukturen durchzusetzen, die Demokratie als Staatsform gar abzuschaffen?

Peter Helmes (*1943), deutscher Politiker und Mitglied der CDU seit 1959, hat in einem Beitrag hinter die Kulissen der Corona-Krise geschaut. Helmes war Bundesgeschäftsführer der „Jungen Union“, Generalsekretär der „Internationalen Jungen Christ­demokraten und Konservativen“ und Haupt­geschäfts­führer der CDU/CSU-Mittel­stands­vereinigung. Er ist Verfasser zahlreicher Publikationen für den Verein „Die Deutschen Konservativen“ mit Sitz in Hamburg und Mitglied der Redaktion des Vereinsorgans „Deutschland-Magazin/Deutsche Konservative Zeitung“.

In einer Zusammenfassung seines Beitrages zur aktuellen Krise vom 29.03.2020 bezweifelt Helmes die behauptete Zufälligkeit der Corona-Pandemie und führt Argumente und Zitate an, die eine weltweit organisierte Verschwörung zur Abschaffung der demokratischen Strukturen beweisen würden. Im Rahmen der von uns beförderten Diskussion um die Hintergründe der beschlossenen Maßnahmen gegen Corona geben wir nachstehend die wichtigsten Argumente Peter Helmes wieder:

Planspiel einer weltweiten Corona-Virus-Pandemie

Am 18.Oktober 2019 fand im Johns-Hopkins-Center for Health Security ein Treffen im Rahmen des von der Bill&Melinda-Gates-Foundation-Rockefeller-Foundation finanzierten „World Economic Forum“ statt, bei dem in einem strategischen Planspiel das Katastrophen-Szenario einer weltweiten Corona-Virus-Pandemie „durchgespielt“ wurde einschließlich der Auswirkungen auf die Weltwirtschaft, auf die Gesundheit der Weltbevölkerung und die Reduzierung der Anzahl an Menschen, die auf dieser Erde leben. Es wurden auch die politischen Folgen beleuchtet, wobei man hier zu folgenden Ergebnissen kam:

Bei einer solchen weltweiten Corona-Virus-Pandemie werden – nach Hochrechnungen – binnen 18 Monaten 65 Millionen Menschen (Zahl wurde von Bill Gates nach unten korrigiert) an der todbringenden Lungenentzündung (SARS-severe acute respiratory syndrome) sterben. „Die Virus-Pandemie wird über Jahre (a decade!) nicht in den Griff zu bekommen sein“, sagte Bill Gates.

Staatsverschuldungen und nie dagewesene Weltwirtschaftskrise

Es wird u.a. durch extremhohe neue Staatsverschuldungen zu einer nie da gewesenen Weltwirtschaftskrise kommen, bei denen unsere bisherigen Wirtschaftssysteme total zusammen brechen werden oder können einschließlich aller multinationalen und nationalen wirtschaftlichen Aktivitäten.  Die Börsenkurse werden massiv nach unten fallen.

Innenpolitisch – in den einzelnen Ländern – wird es zu einer Isolation der Bürger zu Hause kommen (Anm.: nennt sich bei uns: Ausgangssperre/Kontaktsperre), einer „Quarantäne“, die mehrere Jahre andauern kann. Die direkte zwischenmenschliche Kommunikation wird zum Erliegen kommen – alles nach Meinung von Bill Gates und seinem „Intimus“ Christopher Elias.

Ob es eine effektive Impfung gegen Corona-Viren geben wird, „ist noch nicht vorherzusehen“. Das Gleiche gilt für eine rasche und erfolgreiche, zu 100% sichere Therapie dieser Erkrankung.

Die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und Dingen des täglichen Lebens einschließlich einer ausreichenden Energieversorgung wird über kurz oder lang möglicherweise völlig zusammenbrechen.

Das Bildungswesen mit Schulen, Universitäten, Lehranstalten – aber auch das System der KITAS und Kindergärten wird total lahmgelegt werden für viele Jahre.

Das gilt auch für das Gesundheitswesen, das durch die Katastrophe zum Erliegen kommen wird- kurz: es droht dann ein Horrorszenario sondergleichen.

Christian Lindner: Sondergesetze zeitlich begrenzen

Wir alle sind gefordert, uns gegen drohende Überreaktionen seitens der Gesetzgeber zu wehren. Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner warnte die Regierung, die beschlossenen Sondergesetze zeitlich über die Maßen zu verabschieden und diese zeitlich nicht streng zu begrenzen und die Notwendigkeit der erlassenen Gesetze nicht ständig zu überprüfen. Auch der Abbau der föderalen Ebenen bei ihrer gesetzgeberischen Zuständigkeit dürfe keine „Entscheidung für alle Zeiten“ sein, da der Föderalismus in der Bundesrepublik den Erhalt der repräsentativen Demokratie und des Grundgesetzes zusammen mit anderen Schutzmaßnahmen garantieren würde. Denn: Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf!“

Der vollständige (wesentlich ausführlichere und damit längere) Artikel kann unter: https://conservo.wordpress.com/2020/03/29/eine-provokation-coronavirus-absichtlich-von-menschenhand-verursacht/ aufgerufen werden.

V.i.S.d.P.: Redaktion Hoheneck, Berlin – Mobil: 0176-48061953 (1.526).

Berlin, 25.03.2020/cw – Es bleibt bei einer Krise nicht aus. Neben – allerdings noch sehr vereinzelter – Kritik an den staatlich verordneten Einschränkungen werden auch diverse Verschwörungstheorien verbreitet. Das wiederum ruft sogenannte „Faktenchecks“ auf den Plan. Mit Hilfe dieser vorgeblichen oder tatsächlichen Überprüfung verbreiteter Informationen oder Behauptungen soll dem Nachdenken entwöhnten Bürger eine Hilfestellung bei der Einordnung verbreiteter Informationen – einfach gestrickt „richtig“ oder „falsch“ – vermittelt werden. Doch halten sich die Autoren dieser Faktenchecks an ihre selbst behauptete Seriosität?

Jüngst hat sich – hier nur als Beispiel angeführt – MIMIKAMA, ein Internetauftritt u.a. mit dem Anspruch, eine seriösen Faktencheck vorzunehmen, mit im Netz verbreiteten Äußerungen eines gewissen Heiko Schrang auseinandergesetzt. Mimikama ist eine private Initiative, die 2011 durch Thomas Wannenmacher gegründet wurde. Bekannt geworden ist Mimikama speziell über die auf Facebook betriebene Initiative ZDDK (Zuerst denken – dann klicken) mit rund 666.500 Abonnenten (Stand Juli 2019).

Masterplan oder Gebrauchsanweisung

Schrang hatte unter wallstreet-online am 15.03. die von unserer Redaktion bereits angeführte Bundestagsdrucksache 17/12051 vom 03.01.2013 („Unterrichtung durch die Bundesregierung – Bericht zur Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz 2012“) zum Anlass genommen, von einem möglichen „Masterplan“ bzw. einer „Gebrauchsanweisung für alles, was gerade abläuft“, zu schreiben. Es könne „einen schon gruseln wie das jetzige Szenario dort fast 1:1 beschrieben wird… Ausbreitung, Ablauf, Dauer, Mortalität, usw… Besonders makaber ist, dass der Coronavirus explizit genannt wird.“

Natürlich steht es jedermann frei, dem Wallstreet-Autor Verschwörungstheorien zu unterstellen, obwohl dieser lediglich Feststellungen aus seiner Sicht trifft, die durchaus vielfach geteilt werden. WIKIPEDIA vermerkt zu dem Autor u.a.: „Heiko Schrang (geb. 1969) ist ein deutscher Autor, ehemaliger Immobilienhändler und Verschwörungstheoretiker aus Berlin. Der bekennende Buddhist Schrang betreibt einen eigenen News­letter­versand und arbeitet als Autor bei MMNews von Michael Mross, wallstreet-online.de, goldseiten.de, Hartgeld.com, Extremnews und Epoch Times. Er betreibt auch einen Videokanal „Schrang TV“.“

So unterstellt der FAKTENCHECK dem umstrittenen Autor „Ungereimtheiten“, die einer sachlichen Überprüfung wiederum nicht standhalten. Hier sollen nur drei Beispiele angeführt werden, der geneigte Leser kann sich gerne den vollständigen FAKTENCHECK unter https://www.mimikama.at/allgemein/coronavirus-ein-geheimplan-der-regierung-weit-hergeholter-schwurbel/ einverlesen.

BT-Drucksache „Hypothetisches Szenario“

MIMIKAMA stellt dem Check die Feststellung voran, dass es sich in der besagten Bundestagsdrucksache „um ein hypothetisches Szenario, beruhend auf vorangegangenen Seuchengeschehen, handelt, weswegen das fiktive Virus auch den Namen „Modi-SARS“ bekam.“ Diese Faktenlage ist von Kritikern bisher auch nicht bezweifelt worden. Kritisiert wird – u.a. auch von uns – dass dieses jetzt eingetretene Szenario bereits seit mindestens sieben Jahren bekannt war, ohne bei den zuständigen Behörden ernstzunehmende Vorsorgemaßnahmen, wie z.B. die Entwicklung eines Impfstoffes, ausgelöst zu haben. Die jetzige Katastrophe war also entgegen den offiziellen Verlautbarungen seit Jahren absehbar. Siehe dazu die aktuelle Sendung von FRONTAL 21 vom 24.03.2020: https://www.zdf.de/politik/frontal-21/versaeumte-pandemie-vorsorge-100.html?fbclid=IwAR0WWRy4fxUmUBZaeKIFCKZ5ykNY486qTX6fmr8IaQSOhhEWOEt6CZzjs0k 

Zumindest einzelne verordnete Maßnahmen erscheinen wenig durchdacht. So ist der angeordnete Mindestabstand von 1,50 m in der Realität vielfach absurd, wie hier auf einer U-Bahn-Treppe mit einem Zollstock demonstriert. –  Foto: LyrAg

Im Faktencheck wird nun dem SzenarioDas hypothetische Modi-SARS-Virus ist mit dem natürlichen SARS-CoV in fast allen Eigenschaften identisch,“ als Realität gegenübergestellt: „Der neue Coronavirus trägt den Namen SARS-CoV-2 und hat ähnliche Eigenschaften, unterschiedet sich aber auch in vielen Punkten.“

Wo ist hier ein Widerspruch? Es werden immerhin „ähnliche Eigenschaften“ eingeräumt. Natürlich hat man vor sieben Jahren das modifizierte Virus nicht gekannt. Aber analog zu Entwicklungen von Impfstoffen hätte man möglicherweise bei Vorhandensein eines zwischenzeitlich entwickelten Grundstoffes wesentlich schneller ein Impfserum herstellen können.

Fieber und trockener Husten

Auch die folgend angeführte – behauptete – Inkubationszeit, „also die Zeit von der Übertragung des Virus auf einen Menschen bis zu den ersten Symptomen der Erkrankung beträgt meist drei bis fünf Tage, kann sich aber in einem Zeitraum von zwei bis 14 Tagen bewegen,“ wird für einen FAKTENCHECK recht dünn korrigiert: Danach betrage die Inkubationszeitim Mittel fünf bis sechs Tage, Spannweite 1 bis 14 Tage“ Es wird in Realität weiter eingeräumt, dass es „dazu noch keine verlässlichen Zahlen“ gibt, „da die tatsächliche Anzahl der Infizierten und die tatsächliche Anzahl der Fälle unbekannt sind“ und dazu „serologische Erhebungen notwendig“ wären.

Und so wird der angebliche FAKTENSCHECK weiter wenig überzeugend untermauert. Dem Szenario: „Die Symptome sind Fieber und trockener Husten, die Mehrzahl der Patienten hat Atemnot, in Röntgenaufnahmen sichtbare Veränderungen in der Lunge, Schüttelfrost, Übelkeit und Muskelschmerzen. Ebenfalls auftreten können Durchfall, Kopfschmerzen, Exanthem (Ausschlag),Schwindelgefühl, Krämpfe und Appetitlosigkeit“ folgt die angebliche korrektive Realität: „Die Krankheitsverläufe sind unspezifisch, vielfältig und variieren stark, von symptomlosen Verläufen bis zu schweren Pneumonien mit Lungenversagen und Tod. Daher lassen sich keine allgemeingültigen Aussagen zum „typischen“ Krankheitsverlauf machen. Häufigste Symptome sind Fieber und Husten.“

Positiv vermerkt werden muss, dass MIMIKAMA nicht anführt, dass es sich bei dem Fakten-überprüften Autor Heiko Schrang um einen äußerst umstrittenen Thesen-Verbreiter handelt, der nicht nur in einer jüngsten Veröffentlichung von ZEIT-ONLINE (20.01.2020) als buddhistischer Guru und rechter Verschwörer geschildert wird („Rechte Esoterik:           Meditieren, heilen, Juden hassen“,https://www.zeit.de/gesellschaft/2020-01/rechte-esoterik-kla-tv-verschwoerungstheorien-verfassungsschutz), auch wenn sich der MIMIKAMA-Autor abschließend den Hinweis nicht verkneifen kann, dass  Schrang teils auch auf „rechtsgerichteten Seiten sein Publikum findet“. Grundsätzlich sollten durch einen Faktencheck nicht politische oder religiös anmutende Gesinnungen sondern thematische Feststellungen überprüft werden.

Nachweis falscher Behauptungen fraglich

Wenn allerdings die „Überprüfung von Fakten“ so offensichtlich daneben gerät und dadurch der Nachweis falscher Behauptungen derart bemüht erscheint, ist wiederum die Vermutung nicht von der Hand zu weisen, dass es sich hier eher um eine bisherige Darstellungen verteidigende, also um eine verstärkende Desinformation der Öffentlichkeit handelt. Schade, denn diese Öffentlichkeit ist nicht über notwendige Maßnahmen zu ihrem Schutz zunehmend irritiert sondern über die Fakten, die dieser Öffentlichkeit bisher beharrlich verschwiegen werden. Da hilft auch wenig der Hinweis auf die „Veröffentlichung“ des aktuellen Szenarios bereits vor sieben Jahren u.a. in einer Bundestagsdrucksache. Erheblich ist doch, dass diese Veröffentlichung bisher weder durch die Politik zitiert noch ernsthaft im Hinblick auf folgende Unterlassungen hinterfragt wird. Auch ein Untersuchungsausschuss, angesichts der nicht zu bestreitenden vorhandenen Corona-Krise ein demokratisches MUSS in einer parlamentarischen Demokratie, steht – zumindest derzeit – nicht zur Debatte. Die durch nie dagewesene Einschränkungen und amtliche Erlasse verunsicherte und berechtigte Fragen stellende Bevölkerung hat aber einen Anspruch auf Antworten. Spätestens nach Beendigung dieser Krise.

Aktuelle Hinweise zum Thema „CORONA“ finden Sie tagesaktuell unter https://www.facebook.com/carlwolfgang.holzapfel.1

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Berlin, 23.03.2020/cw – Der Finanzexperte Ernst Wolff äußert sich in einem Internet-Beitrag zum Thema: Corona und der herbeigeführte Crash äußerst kritisch und bezeichnet das aktuelle Handlungsmuster als einen „Finanzfaschistischen Coup“. Quelle:

https://www.goldseiten.de/videothek/video.php?cid=1&lid=1432

In dem Beitrag befragt der Finanzberater Alex Quint den bekannten Buchautor Ernst Wolff zum Thema „Corona-Virus“, das derzeit die Medien beherrscht. Nur ältere Generationen erinnern sich an eine vergleichbare Situation, in der das gesellschaftliche Leben in einer Art und Weise aus dem Normalzustand gerissen wurde, die immer beängstigender erscheint. Quint fragt: „Warum das alles?“ und ob “dieses Covid-19 getaufte Virus nicht wohlmöglich auch als ein Instrument zur Stilllegung des ohnehin angeschlagenen Finanzsystems dient?“

Der mit seinen Analysen durchaus nicht unumstrittene Ernst Wolff, Jahrgang 1950, wuchs in Südostasien auf und ging in Deutschland zur Schule. Danach studierte er zunächst in den USA und arbeitete in diversen Berufen, unter anderem als Dolmetscher und Drehbuchautor. Seit den politischen Umwälzungen von 1968 (Außerparlamentarische Opposition und Gründung der RAF) beschäftigt er sich vor allem mit den Themen Politik und Wirtschaft. Seither konzentriert er sich auf den in seinen Augen wichtigsten Bereich der globalen Gesellschaft: den Finanzsektor. Der Finanzexperte lebt als freier Journalist in Berlin und schreibt regelmäßig zu aktuellen Themen. Wolff hält weltweit Vorträge, die das aktuelle Tagesgeschehen vor seinen finanzpolitischen Hintergründen beleuchten. Er ist u.a. Autor des Buches „Weltmacht IWF – Chronik eines Raubzugs“ (Tectum-Wissenschaftsverlag, 2014, ISBN 978-3-8288-3329-6, Taschebuch 17,95 €) und einer der Autoren des Buches „Fassadendemokratie und tiefer Staat“ (Verlag Promedia, 2017, Hrsg.: Ullrich Mies u. Jens Wernicke, ISBN 978-3-85371-425-6, 119.90 €).

Keine Rechtsgrundlage für Grundrechte-Einschränkung

Die einstige DDR-Bürgerrechtlerin Angelika Barbe äußert sich in einem von ihr und ihrem Ehemann verbreiteten Tweed zu diesem Beitrag:

Wir haben soeben auf youtube das Video mit Ernst Wolff gesehen und empfehlen dringend, es ebenfalls zu tun.“ Barbe bezeichnet die gegenwärtigen Maßnahmen als „absurdes Theater“ und teilt Wolffs These, nach der das „vollkommene Zusammenbrechen des weltweiten Finanzsystems“ zu bevorstehen scheint. Da dieses System „weltweit zusammenhängt“ müsse man die Bürger „jetzt zwingen, die erforderlichen Maßnahmen nicht mit Demonstrationen (wie in Frankreich) zu  behindern und sie zwingen, zu Hause zu bleiben“.

Barbe zitiert in ihrem kritischen Hinweis auf das Wolff-Interview den BILD-Journalisten Alexander von Schönburg. Der Journalist prangert in einem Interview per Skype die Einschränkung der Grundrechte an. Für diese Maßnahmen gäbe es derzeit keine Rechtsgrundlage“, äußert Schönburg in seinem als „Wut-Kommentar gegen die Corona-Regeln“ bezeichneten Beitrag: (https://www.bild.de/video/clip/bild-video-kommentar/alexander-von-schoenburg-warum-die-corona-massnahmen-zu-weit-gehen-69548034-69551234.bild.html#remId=1601573419849521420). „Diese müsste erst geschaffen werden.“ Er, Schönburg, könne kaum glauben, „dass er in diesem Land der Einzige sei, der über diese Maßnahmen empört ist.“

Hier irrt der BILD-Journalist, denn die Kritik an den Maßnahmen wird zunehmend lauter, auch wenn sich erstaunlicher Weise bislang keine politische Opposition zeigt, die z.B. die vor Jahren bereits vorhandenen Kenntnisse (siehe auch die von uns thematisierte Bundestagsdrucksache 17/12051 vom 03.01.2013) verantwortlicher Institutionen kritisch hinterfragt.

Hilfe leisten, wenn Hilfe nötig ist

Barbe fordert jedenfalls dazu auf, schon „jetzt schon unsere Proteste in verschiedenen Formen (Briefen, E-Mails, Telefonaten usw.)“ an die Politik zu richten, „andere zu informieren und“, wohl um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, die gerne gegen Kritiker ins Feld geführt werden, „Hilfe zu leisten, wenn Hilfe nötig ist.“

V.i.S.d.P.: Redaktion Hoheneck, Berlin – Mobil: 0176-48061953 (1.522).

Berlin, 19.03.2020/cw – Die Älteren erinnern sich sicherlich gern an die hellen Seiten dunkler Tage: Wie hätten wir das Drama der Spaltung, den kalten Krieg ohne die kabarettistischen Sendungen des legendären Günter Neumann „und seine(r) Insulaner“ überlebt (1948 – 1964 im RIAS)? Auch Wolfgang Neuss gehörte zu den unvergessenen Persönlichkeiten der Szene, die uns Tränen lachen ließen. Der sogen. politische Witz erlebte seine Blütezeit im Schatten der Diktatur. Und während wir „im Westen“ darüber lachen konnten, musste manch ein Witz-Erzähler in der Diktatur sein bisheriges Wohnzimmer mit der Pritsche einer Gefängniszelle tauschen. Wir dürfen heute ohne „Drohung von Oben“ lachen, auch wenn wir dies manchmal verlernt zu haben scheinen.

Auch die Corona-Krise produziert neben der beschriebenen Hysterie erstaunlichen Humor, der sich in den sozialen Netzwerken tummelt und teilweise kaum zu bewältigende Lachsalven auslöst. Ein Lichtblick in diesen wenig erfreulichen Tagen.

So erreichte uns die Schilderung eines Quarantäne-Ausflugs, die wir hier gerne ungekürzt in der übermittelten faszinierenden Kürze zur Kenntnis geben. Uta* schreibt:

Morgen Corona-Ausflug

–        08:30 Uhr Abfahrt ab Badezimmer.

–        Ankunft in der Küche, wo wir frühstücken werden.

–        Nach dem Frühstück besuchen wir die verschiedenen Zimmer.

–        Anschließend Reinigungs-Workshop.

–        13:00 Uhr Mittagessen in der Küche.

–        14:30 Uhr Siesta auf dem Sofa.

–        Danach Besuch des Wohnzimmers, wo Tee und Kekse auf uns warten.

–        Freie Zeit zur Verfügung, um die Korridore der Wohnung zu besichtigen.

–        Rückkehr um 18:00 Uhr.

Abschließend wünscht Uta „Gute Reise und viel Vergnügen!“ Wir schließen uns mit der Bitte an, den Humor nicht zu verlieren. Dann haben wir gute Aussichten, auch diese Zeit zu überleben.

* Uta ist der Redaktion namentlich und persönlich bekannt. Ihre Nachricht ereichte uns heute über unser Mobil-Telefon.

V.i.S.d.P.: Redaktion Hoheneck, Berlin – Mobil: 0176-48061953 (1.521).

Berlin, 19.03.2020/cw – Unsere Redaktion haben diverse Reaktionen auf unsere Berichterstattung über die Corona-Hysterie erreicht. In Telefonaten und Zuschriften, aber auch durch die Übernahme unserer Beiträge überwogen die positiven Stellungnahmen. Wir wollen uns aber nicht mit der Zustimmung, sondern mit der Kritik auseinandersetzen. Beispielhaft antworten wir hier auf den Post eines Herrn oder einer Frau Feldmann-Wagner:

Ihr müsst lesen lernen! Ihr alle! Es handelt sich um ein hypothetisches Szenario infolge SARS, MERS und weiterer Vertreter der grooooßen Gruppe der Coronaviren. DAS ist Katastrophenschutz! Behörden müssen so arbeiten, um Prävention betreiben zu können. Dazu gehört u.a. eine Aufgabenstellung wie in oben genannter Drucksache beschrieben. Letztlich profitieren wir jetzt alle davon, auch wenn’s hart wird.

Also bitte! Lernt, eure Muttersprache lesen auch wenn’s sprachlich über das Niveau des ‚Völkischen Beobachters‘ hinausgeht und Vorstellungsvermögen und der Fähigkeit zu logischem Denken bedarf. Und wenn es am akademischen Fundament mangelt, dann macht was anderes. Jammern z.B.

Unsere Antwort: Wir jammern nicht, wir kritisieren das Szenario

Verehrte(r) Frau/Herr Wagner,

im (vermutlichen) Gegensatz zu Ihnen jammern wir nicht. Wir lassen uns auch nicht durch eine wie immer geartete Hysterie beeindrucken, weil wir dies nicht für produktiv sondern eher für schädlich im Sinne einer gebotenen Vorsorge halten. Wir kritisieren auch nicht den Katastrophenschutz, der (auch) präventiv notwendig ist. Wir kritisieren, daß das Szenario den verantwortliche Stellen immerhin schon seit sieben/acht Jahren bekannt war, ohne dass notwendige Maßnahmen, wie z.B. die Entwicklung eines Impfstoffes, angegangen wurden.

Hätte man die Informationen und die daraus resultierenden deutlichen Warnungen ernst genommen, würde man jetzt nicht die Inszenierung einer Hysterie brauchen, um von diesen Versäumnissen abzulenken. Jetzt erklärt man, drei Jahre für die Impfstoff- Entwicklung zu brauchen. Auch Klein-Mäxchen weiß inzwischen, dass man z.B. einen entwickelten Impfstoff innerhalb einer überschaubaren Zeit einem veränderten Virus (siehe Grippe-Viren) anpassen kann.

Wer also konnte hier nicht lesen? Oder gehört Ihre Stellungnahme auch zum Abwehrszenario jedweder sachlichen Kritik? Wir müssen wohl damit leben, dass zwei Diktaturen in Deutschland nicht ausgereicht haben, kritikloses Obrigkeitsdenken auszumerzen.

Das – allerdings – tut weh.

V.i.S.d.P.: Redaktion Hoheneck, Berlin – Mobil: 0176-48061953 (1.520).

 

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