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Berlin, 21.11.2017/cw – Anlässlich des 84. Jahrestages des Holodomor findet am kommenden Mittwoch, 22.11.2017, 19:00 Uhr in der Katholischen Kirchengemeinde Heilige Familie (Wichertstraße 23, 10439 Berlin) eine Gedenkveranstaltung mit Andacht statt, die den Opfern des stalinistischen Genozids gegen das Ukrainische Volk (1932-1933) gewidmet ist. Den musikalischen Rahmen des Requiems bieten Deutsche und Ukrainische Musiker, um das Gedächtnis an die Verstorbenen in der Zeit des Großen Hungers zu ehren.

Der Völkermord in der Ukraine, der vom stalinistischen Terrorregime initiiert und brutal durchgeführt wurde, gilt als eines der größten, wenn auch wenig bekannten Verbrechen der Menschheit. Nach Einschätzung von Historikern hat dieser Völkermord, bekannt als Holodomor, mindestens vier Millionen Menschen das Leben gekostet. Das Ziel dieser grausamen Strafaktion des sowjetischen Diktators Josef Stalin war, die ukrainische Landbevölkerung wegen ihres massiven Widerstandes gegen die aufoktroyierte Zwangskollektivierung auszumerzen. Durch diesen provozierten Hungertod sollte die gesamte ukrainische Nation nahezu ausgerottet werden, weil die Ukrainer aus der Sicht Stalins als Gefahr für das totalitäre System in der UdSSR galten.

Jahrzehntelang wurde dieser Massenmord in der Ukraine verschwiegen. Darüber zu sprechen, galt in der UdSSR als Straftat. Das, was die wenigen noch lebenden Zeitzeugen heute erzählen, lässt dem Zuhörer das Blut in den Adern buchstäblich gefrieren: Die Menschen stritten sich in ihrer Not um Baumrinden, Blätter, Knospen und Kaulquappen. Mütter töteten aus Ausweglosigkeit ihre Kinder, Menschen wurden zum Kannibalismus gezwungen.

Das Ukrainische Parlament und viele Parlamente in der Welt haben den HOLODOMOR 1932 – 1933 als Völkermord eingestuft. In einer Erklärung hat die Ukrainische Botschaft in Deutschland, die Katholische Kirchengemeinde „Heilige Familie“ in Berlin sowie die Ukrainisch-Orthodoxe Kirche – Kyiwer Patriarchat Berlin im Voraus den Teilnehmern an das Gedenken gedankt: „Wir bedanken uns für Ihre Teilnahme an den Gebeten für die ewige Ruhe derjenigen, die Opfer der Verbrechen des totalitären Stalinregimes wurden.“

Aus diesem Anlass erinnert eine thematische Fotoausstellung am Veranstaltungsort an die schockierenden Ereignisse in der Ukraine zwischen 1932 und 1933.

© 2017 Redaktion Hoheneck, Berlin –Tel.: 030-30207785 (1.312).

Berlin, 4.10.2017/cw – Der MDR zeigt heute in seiner Reihe „Spur der Ahnen“ einen wahrhaften Thriller aus der DDR-Vergangenheit (21:15 Uhr).

Sie hält ein Urteil vom Obersten Gericht der DDR in der Hand: Elisabeth Bocho. Im Namen des Volkes 15 Jahre Haft für ihren Mann Jörg Bocho, dem Spionage vorgeworfen wurde. Die Vorwürfe klingen auch heute noch mehr nach einem Agententhriller als nach dem Mann, mit dem sie fast 20 Jahre lang verheiratet war.

Elisabeth lernte Jörg 1978 im freien Teil Deutschlands kennen, nachdem er gerade aus der DDR-Haft freigekauft worden war. Beide besuchten eine Umschulung. Sie verlieben sich und heiraten. Elisabeths Freundinnen beneiden sie um diesen  Mann: groß, blond, geheimnisvoll – der ihnen als ein charmanter Abenteurer erscheint. Doch der Alltag in der Ehe sieht anders aus. Jörg zieht sich oft zurück, spricht wenig oder auch mal monatelang gar nicht mit seiner Frau. Dafür weiß Jörg, mit wem sich Elisabeth gerade getroffen hatte. Auch warnte er sie vor dem einen oder anderen Menschen. Woher er diese Informationen hatte, verriet er allerdings nie.

Schließlich lässt sich Elisabeth 1997 scheiden. Die Ehe war gescheitert. Nur vier Monate später starb ihr Mann – mit nur 57 Jahren – an Krebs. Erst Jahre später stößt sie auf einen Zeitungsartikel: „Der Spion, der mit dem U-Boot kam.“ Sie forscht und erhält wenig später das Urteil des Gerichts für Militärstrafsachen der DDR aus dem Jahr 1969; es umfasst kanpp 30 Seiten. Im Urteil ist die Rede von „Spionage, Diversion und staatsgefährdendem Gewaltakt“, von Mini-U-Booten, von Schleusungen, Doppelgängern und von einer Ausbildung in Pearl Harbour.

Elisabeth Bocho wird unruhig, setzt nun ihre Nachforschungen intensiv fort.  War ihr Jörg ein amerikanischer Spion? Wie ist er verhaftet worden?

In Leipzig verbrachte Jörg den größten Teil seiner Kindheit bei seiner Großmutter in seiner Geburtsstadt. Seine Mutter holte den Zwölfjährige nach Westberlin, wo er die Schule beendete. Danach geht er zur Bundeswehr nach Hamburg. Ausgerechnet im Jahr des Mauerbaus 1961 siedelt Jörg Bocho in die DDR über und arbeitet in einer Leipziger Fabrik. 1966 wird er in Rostock verhaftet.

Mit dem Film-Team „Die Spur der Ahnen“ sucht Elisabeth Bocho im Archiv der Stasiunterlagenbehörde (BStU) nach weiteren Hinweisen, besucht das ehemalige Stasigefängnis in Berlin Hohenschönhausen, in dem Jörg jahrelang in Einzelhaft einsaß. Sie findet und spricht mit alten Kollegen aus Jörgs Zeit in  Leipzig.

Die 99 Akten füllen einige Meter Regal, die Geschichte wird immer abenteuerlicher: Ein Doppelgänger soll Jörg im VEB vertreten haben, während er im Ausland Geheimdienstausbildungen absolvierte. Für die alten Leipziger Kollegen kaum vorstellbar. Sie erinnern sich noch gut an den fröhlichen jungen Mann, an die eine oder andere gemeinsame Kneipentour.

Kann Elisabeth das Geheimnis ihres Mannes zwanzig Jahre nach seinem Tod noch lüften? Heute Abend, 21:15 Uhr, im MDR-Fernsehen.

V.i.S.d.P.: Redaktion Hoheneck, Berlin, Tel.: 030-30207785 (1.292).

 

 

 

 

 

Berlin, 2.10.2017/cw – Der Sender Sat 1 hat eine tolle Idee für den Tag der deutschen Einheit:

Die deutsche Einheit fällt dem Land auch nach 25 Jahren nicht immer leicht – Solidaritätszuschlag, Willkommenskultur, Wessi-Arroganz, solche Sachen.

In einer Spezialausgabe ihrer Sendung bemüht sich „Bitte-melde-Dich-Moderatorin Julia Leischik u.a. um den Fall einer Leipzigerin, die in den 1980er-Jahren in einem Heim aufwuchs, nachdem ihr Vater in einer Nacht- und Nebelaktion in den Westen geflohen war. Nun will sie wissen, warum ihr Vater ohne sie und ihre Mutter aus der DDR floh. Bei ihrer Recherche findet Leischik zunächst heraus, dass der Vater womöglich gar nicht in Westdeutschland angekommen ist …

In einem Spezial-Teil dieser Sendereihe bringt der Sender mehrere Interviews mit Zeitzeugen, die „ihr Bild der Wiedervereinigung“ beschreiben. Unter diesen Mario Röllig, ehemaliger Untersuchungshäftling in der Zentralen Stasi-U-Haftanstalt in Hohenschönhausen, eine Malerin, die als Künstlerin auch die Wiedervereinigung verarbeitet hat und Carl-Wolfgang Holzapfel, der am letzten Jahrestag des Mauerbaus, dem 13.August 1989, am Checkpoint Charlie über drei Stunden eine lebendige Brücke zwischen Ost und West  darstellte und die reale Umsetzung am Abend des 9. November in der Öffnung des Grenzübergangs an der Bornholmer Brücke sah.

Nach einer langen Sommerpause von mehr als zwei Monaten erreichte die Comeback-Sendung im September sogleich beachtliche 2,94 Millionen Zuschauer. Am Tag der Deutschen Einheit hofft SAT.1 nun auf einen vergleichbaren Zuspruch. Denn auch Julia Leischik begeht „Die große Wiedervereinigung“, heißt es in einer Mitteilung des Senders.

Julia Leischik sucht – Die große Wiedervereinigung – 03.10.2017 – 17:25 – (ca.) 19:50 UhrSAT.1

V.i.S.d.P.: Redaktion Hoheneck, Berlin – Tel.: 030-30207785 (1.291).

Stasi-Unterlagen aus Görlitz aufgetaucht.

Von Helmut Müller-Enbergs Thomas Wegener Friis*

Görlitz/Berlin/Odense, 21. Juni 2017 – Sein Tod kam zwar überraschend. Bevor aber ein Hamburger Schriftsteller im Juli 2012 verstarb, hatte er sich bereits Gedanken über den Verbleib seines Nachlasses gemacht. Einen Teil übergab der Nachrichtendienstspezialist dem Zentrum für Kalte-Kriegs-Studien an der Süddänischen Universität in Odense. Die Pappkisten und ein Koffer verblieben zunächst im Depot des Zentrums, bis kürzlich damit begonnen wurde, die Unterlagen archivarisch zu erschließen. Wir staunten nicht schlecht, als sich zwischen Manuskripten, Zeitungsartikeln und Bergen an Kopien eine Registermappe mit der Aufschrift „MfS Sachsen 1950er“ fand. Darin lagen vergilbte Originale von Stasi-Unterlagen. Sie stammen allesamt aus der Dienststelle Görlitz des „Staats-Sicherheitsdienstes“ (SSD), wie er sich selbst einst genannt hatte, und betreffen den Zeitraum vom Januar 1952 bis zum Mai 1953.

Akten aus der Thälmannstraße 7

Kein Zweifel: Diese Akten befanden sich in der Dienststelle in der Thälmannstraße 7 in Görlitz und sind seit dem 17. Juni 1953 nicht mehr im Bestand des MfS-Fundus. Auch dem äußeren Erscheinungsbild nach werden die Papiere damals auf dem Boden gelegen haben, vereinzelt sind auch Schuhabdrücke darauf zu sehen – wie auf der „Schiesskladde“ der Dienststelle Görlitz. Und schließlich stammen die Papiere zweifelsfrei von unterschiedlichen Schreibtischen – teils aus der Verwaltung, teils von Führungsoffizieren –, sind also erst im Nachgang zusammengelegt worden. Welchen Weg die Akten von Görlitz aus genommen haben und wie sie nach Hamburg gelangt sind, erschließt sich aus dem Nachlass nicht. Der Schriftsteller neigte nicht dazu, seine Quellen offenzulegen.

Kein guter Tag für VP-Kommissar Nießner

Das war kein guter Tage für den Leiter der Dienststelle in Görlitz, Nießner. Unter den Augen von Grenzpolizisten und Rotarmisten stürmten Bürger die Dienststelle und plünderten in den elf Zimmern der zweistöckigen Dienststelle – bis die Sowjetarmee das Treiben beendete. Dabei gab es im Außenbereich der Dienststelle genügend Sicherungen. Noch im Juni 1952 wurde der Hundezwinger vergrößert, das zweiflügelige Hoftor verfügte über einen elektrischen Türöffner. Die Fenster waren mit Winkelstahl geschützt, in die Luftschutztür ein neues Schloss eingebaut. Es gab einen Übernachtungsraum mit zwei Betten, neben einem Sportzimmer und einem Klubraum mit Klubtisch auch zehn Polsterstühle und vier Polstersessel. Die Dienststelle war gerüstet. Selbst im Keller lagen 35 Tonnen Braunkohlen, 15 Tonnen Koks und vier Raummetern Holz. Schließlich gab es Waffen, regelmäßig gab es Schießübungen, bei den 150 bis 250 Schuss Munition abgegeben wurden. Die meisten erfüllten die Bedingungen nicht – wie aus dem Aktenfund hervorgeht.

Nähere Angaben zur operativen Arbeit der Stasi-Dienststelle

Die Unterlagen präzisieren das bisherige Bild der DDR-Staatssicherheit in Görlitz. Enthalten sind zwar auch Charakteristiken von Personen wie die vom Leiter des Finanzamtes in Görlitz, der als Informator in Betracht kam, oder dem kaufmännischen Leiter des VEB Feinoptischen Werkes Görlitz in der Fichtenstraße. Aber auch die Planungen für den 1. Mai 1953. Interessanter sind jedoch interne Sitzungsprotokolle wie das vom 11. Mai 1953, als die nächsten operativen Aufgaben definiert wurden. Als „die Hauptaufgabe auf dem Lande“ galten die Maschinen- und Traktorenstationen. Alles war dort zu überprüfen, um den „Feind“ ausfindig zu machen: Die Kreditgewährung an „Großbauern“ war ebenso zu ermitteln wie die Sollerfüllung, Bodenstrukturen, Anbaupläne oder die schlechte Versorgung. Zugleich war der „verschärften Sabotagetätigkeit“ nachzuspüren, die in Form von Viehvergiftungen, falschen Impfstoffen, Pestübertagungen, Brände und unbrauchbar gemachte Traktoren registriert wurden.

Der Schreibtisch des VP-Hauptwachtmeisters Günther Urbansky

Der beste Schütze der Dienststelle, Urbansky, hatte im Frühjahr 1952 die Leitung des Referates III übernommen, das sich mit den volkseigenen Betrieben befasste. Sein Schreibtisch bildet sich am besten in den nun gefunden Stasi-Unterlagen ab. Demnach stellte er bei Aufnahme seiner Arbeit alsbald fest: Weder in der Fabrik für Keramikmaschinen, noch bei IKA-Schaltgeräten, im Nähmaschinenteilewerk Textima, beim VEB Schlacht- und Viehhof oder aber der Oberlausitzer Volltuchfabrik gäbe es „noch keine Informatoren“. Die Folge: Es gab „keine konkreten Stimmungsberichte“. Selbst über die Erfüllung von Produktionsplänen oder dem Abschluss der Betriebskollektivverträge wisse man nichts durch eigene Arbeit als vielmehr nur das, was Parteisekretäre oder Betriebsgewerkschaftsleitungen mitgeteilt hätten. Überdies war das Referat noch mit einzelnen Vorgängen bei den „Zeugen Jehovas“ oder des Görlitzer „Widerstandskreises der Jugend“ befasst. Gleichwohl heißt es, die Disziplin sei in den Betrieben allgemein gut oder befriedigend, bei Sabotage seien Vorfälle nicht bekannt geworden. Dennoch, vereinzelte Stimmungsberichte lassen sich dennoch finden wie den vom September 1952: „Die augenblickliche Stimmung in den Betrieben ist derart, dass fast ausschließlich über die schleppende und teilweise total schlechte Kartoffel- und Gemüseversorgung diskutiert wird. Es ist auch das Gerücht aufgetaucht, dass die Brotrationierung wieder eingeführt würde.“ Doch die tatsächliche Stimmungslage in der Gesellschaft war auch von der Dienststelle in Görlitz verkannt, der spontane Aufstand nicht erwartet worden. Geschichte. So gibt es nun im Stasi-Archiv in Dresden, dem der Aktenfund nun zugeleitet wurde, Neues zu Görlitz aus dem Koffer, der aus Hamburg kommt.

* Die Professoren Friis und Müller-Enbergs (Letzterer Mitglied  im Beirat der Vereinigung 17. Juni 1953) lehren an der Syddansk Universitet Nachrichtengeschichte. Mit freundlicher Genehmigung der Autoren.

V.i.S.d.P.: Die Autoren und. Redaktion Hoheneck, Berlin, Tel.: 030-30207785 (1.259).

 

 

 

 

Berlin, 22.04.2017/cw – Im Rahmen der Reihe „Menschen unter Diktaturen“ laden die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur, die Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße und die Fördergemeinschaft „Lindenstraße 54“, in 14467 Potsdam zu einem Vortrag (Dr. Susanne Kill, Deutsche Bahn) mit anschließender Diskussion (Moderation: Rainer Potratz, LakD) am 27. April 2017, 18:00 Uhr in die Gedenkstätte „Lindenstraße 54“ in Potsdam ein.

Susanne Kill, zuständig in der Deutsche Bahn AG für Konzerngeschichte und Historische Sammlung, wird über die Studie

„Häftlingszwangsarbeit bei der Deutschen Reichsbahn in der DDR 1949-1989“,

deren Mitautorin sie ist, referieren.

In Ergebnis der Studie wird festgestellt, dass „der Strafvollzug an politischen Gefangenen in der DDR ist eines der bedrückendsten Kapitel in der Geschichte der SED-Diktatur. Nicht nur dass das Gefängnissystem der DDR als besonders rückständig galt, auch die Arbeit von Gefangenen war innerhalb der sozialistischen Planwirtschaft eine feste Größe innerhalb der DDR-Ökonomie. Viele der politischen Gefangenen erlebten die Haftzwangsarbeit als besonders demütigend. Auch die Staatsbahn der DDR, die Deutsche Reichsbahn, war in den Strafvollzug eingebunden.“

Auch in Brandenburg mussten politische Häftlinge in den Werken der Reichsbahn körperlichanstrengende Arbeiten verrichten. So richtete z.B. das Potsdamer Ausbesserungswerk der DR in der Haftanstalt Brandenburg-Görden eine Niederlassung ein, damit die Häftlinge gut bewacht für die Bahn arbeiten konnten.

Strategie mit Erfolgsaussicht

Auf Initiative der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG) beauftragte die DB unabhängige Historiker, den Einsatz politischer Häftlinge als Arbeitskräfte in einem ihrer Vorgängerunternehmen zu untersuchen. Die UOKG hatte das Thema Häftlingszwangsarbeit nach einigem Zögern aufgegriffen. Zuvor hatte bereits die Vereinigung 17. Juni infolge eines entsprechenden NDR-Berichtes vom Möbelkonzern IKEA Konsequenzen für dessen Beteiligung am Einsatz von DDR-Häftlingen gefordert. IKEA hatte daraufhin auf nun auch von der UOKG vorgetragenen Forderungen hin 100.000 Euro für Forschungsarbeiten zur Verfügung gestellt. Nach einer vielbeachteten Veranstaltung mit dem vormaligen DB-Chef Wolfgang Grube in der einstigen Stasi-Zentrale in Berlin stellte auch die DB entsprechende Mittel zur Verfügung, um die Verantwortung der einstigen Reichsbahn in der DDR für die Ausnutzung von DDR-Häftlingen zu dokumentieren.

Bei den Betroffenen selbst sind bislang allerdings keinerlei Entschädigungsleistungen für deren abgezwungenen Haftzwangsarbeiten eingetroffen. Hier setzen die betroffenen Konzerne, wie IKEA und DB, wohl auf die „biologische Lösung“. 28 Jahre nach dem Mauerfall offenbar eine Strategie mit Erfolgsaussicht.

V.i.S.d.P.: redaktion.hoheneck@gmail.com – Berlin, Tel.: 030-30207785 (1.242).

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