Berlin, 15.01.2017/cw – Am 19. Dezember des gerade beendeten Jahres wurde der weihnachtliche Frieden durch den brutalen Terroranschlag an der Gedächtniskirche in Berlin jäh unterbrochen. Zwölf Menschen wurden ermordet, 50 Menschen zum Teil schwer verletzt.

Die ehemalige MdEP und Theologin, Eva Quistorp, hat zum stillen Gedächtnis am Ort des Geschehens aufgerufen. Vier Wochen nach dem Terroranschlag sollten sich kommenden

Donnerstag, 19. Januar, von 19:30 – 20:30 Uhr

Hinter der Gedächtniskirche in der Budapester Straße

(Blumenmeer) 

Menschen einfinden, um „des polnischen LKW-Fahrers, der weiteren 11 Mordopfer, der über 50 Schwerverletzten vom Weihnachtsmarkt und ihrer Angehörigen zu gedenken und unser Mitgefühl zu zeigen“, wie es in dem von der einstigen Europa-Abgeordneten verbreiteten Aufruf heißt.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA„Wir wollen Forderungen nach Opferentschädigung und staatlichem Gedenken stellen und dazu beitragen, dass die Angehörigen der Opfer und alle, die ihnen in den letzten vier Wochen geholfen haben, nicht vergessen werden.“

Quistorp erinnert daran, dass die Gedächtniskirche ein Mahnmal gegen Krieg und Gewalt und ein Ort der Fürbitte und Ökumene, des sozialen Engagements und der Weltoffenheit ist.

In dem Aufruf wird darum gebeten, „zum stillen Gedenken Kerzen und Blumen mitzubringen“. Auch Berliner, die beruflich oder anderweitig zeitlich beschränkt sind, sollten sich in das Gedenken einbringen: „Es reicht auch, wenn Sie für zehn Minuten dazu kommen und dafür einstehen, dass die Opfer des islamistischen Terrors in Berlin, in Deutschland, in Europa, in Israel  und im Irak, in Syrien, Afghanistan, Pakistan, Mali und Nigeria u.a. nicht vergessen werden“, so die engagierte Theologin und Sprecherin der „Frauen für Frieden“ in Berlin. Parteipolitische Parolen seien hingegen nicht erwünscht.

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