Mitteilung aus der Redaktion:

Berlin, 5.05.2015/cw – An dieser Stelle haben wir am 2.05. unter vorbezeichneter Titelung einen  Beitrag eingestellt, der sich auf Informationen durch die SED-Opfer-Hilfe der Aktivistin Bruni Grabow bezog, die diese u.a. im Szene-Forum „Flucht und Ausreise“ eingestellt hatte.

Herr Schumny, Geschäftsführer der angeführten Stiftung in Bonn, teilt uns jetzt mit, dass die verbreiteten Interpretationen über das verabschiedete Gesetz (Bundestag/Bundesrat) nicht den Tatsachen  entsprechen. Weder werden die Hilfen für den betroffenen Empfängerkreis der einstigen SED-Opfer eingestellt, noch die Arbeit der Stiftung beendet oder gar eingestellt.

Wir bedauern, uns unter Zeitdruck auf die ansonsten zuverlässigen Informationen der SED-Opfer-Hilfe verlassen zu haben. Wegen dringender Termine in  Hessen hatten wir den Beitrag noch zugänglich machen wollen, zumal wir am Samstag keine Gelegenheit gehabt hätten, bei der Stiftung rückzufragen. Wir sind, das erklären wir zähneknirschend aber freimütig, dem Aktualitätenzwang zum Opfer gefallen. Wir haben Vorsorge getroffen, dass sich das (möglichst!) nicht wiederholt. Mea culpa. (979)

Redaktion Hoheneck