Auch Spitzenpolitiker demonstrierten für Meinungs- und Pressefreiheit, wenn dafür auch nur Masken herhalten mußten. - Foto: LyrAg

Auch Spitzenpolitiker demonstrierten für Meinungs- und Pressefreiheit, wenn dafür auch nur Masken herhalten mußten. – Foto: LyrAg

Berlin, 4.05.2014/cw – Die Europäischen Bürgerinitiative für Medienpluralismus /EIMP (  http://www.mediainitiative.eu/de) demonstrierte am Wochenende gegenüber dem Bundeskanzleramt für Medienvielfalt und Pressefreiheit. Gleichzeitig wurden Unterschriften gesammelt, um eine entsprechende Gesetzesinitiative für Europa zu unterstützen (siehe LINK).

Die Redaktion Hoheneck brachte eigene Bekenntnisse ein - Foto: LyrAg

Die Redaktion Hoheneck brachte eigene Bekenntnisse ein – Foto: LyrAg

Der Deutsche Journalistenverband (DJV) wie die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (DJU/Verdi) unterstützten den Aufruf, am Tag der Pressefreiheit (3. Mai) an die Notwendigkeit der Presse- und Meinungsfreiheit in Deutschland und Europa zu erinnern. „Denn ohne freie Medien kann es keine wirkliche Demokratie geben“, mahnte Monique Hofman, Kampagnen-Managerin der EIMP.

Von der Redaktion Hoheneck waren Redaktionsleiter Carl-Wolfgang Holzapfel und Tatjana Sterneberg erschienen, um den Anspruch auf die Meinungs- und Pressefreiheit nicht nur für die Redaktion, sondern auch seitens der Diktatur-Opfer zu unterstützen. „Trotz vorher verbreiteten Aufrufs waren wir leider wieder einmal alleine vertreten. Das schmerzt bei 7.000 in Berlin lebenden und anerkannten Verfolgten der Diktatur,

Die europäische Initiative hatte zur Demo am Tag der Pressefreiheit aufgerufen - Foto: LyrAg

Die europäische Initiative hatte zur Demo am Tag der Pressefreiheit aufgerufen – Foto: LyrAg

die ja letztlich auch Opfer des von der Staats-Partei verordneten und durch die Stasi kontrollierten Meinungsterrors waren,“ stellte die ehemalige Hoheneckerin Sterneberg enttäuscht fest. Holzapfel konstatierte, dass „die Saturiertheit der erlebten Freiheit die Gefahren, die dieser Freiheit drohen, unterschätzt oder überhaupt nicht wahrgenommen werden.“ Um so mehr sei es zu begrüßen, das sich junge Menschen dafür engagieren, dies „lasse für die Zukunft hoffen.“

Die Unterschriftensammlung begann – wie angekündigt – um 12:00 Uhr und wurde gegen 17:00 Uhr (18:00 Uhr) beendet.

V.i.S.d.P.: Redaktion Hoheneck, Berlin, Tel.: 030-30207785

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