Berlin, 28.04.2014/cw – Die Deutsche Bank hat in einem Schreiben an die Vereinigung 17. Juni jede Absicht bestritten, die umstrittene Ausstellung des Textilanten Jan Bejsovec mit der im Cafe Sibylle bis letzten Monat gezeigten Knabe-Diffamierung zu übernehmen. Die vom Künstler auf seiner Seite für den 28. April vermerkte 24stündige Ausstellung in der „Deutsche Bank – Alte Münze“ in Berlin entbehre jeder Grundlage: Es gebe „seitens der Deutschen Bank keine Planungen für eine Ausstellung in der Alten Münze … bei der das umstrittenen Werk … des Künstlers … gezeigt werden soll,“ heißt es in dem Schreiben der Bank vom 25.04.2014. „Die Information, die Deutsche Bank plane die Übernahme der aktuellen Ausstellung im Cafe Sibylle und damit die Präsentation des Werkes „Totaler Theoretiker“ ist daher nicht korrekt. Das Werk wurde nie von der Deutschen Bank im Rahmen einer Ausstellung gezeigt und Planungen für eine Präsentation liegen nicht vor.“

Die Vereinigung 17. Juni, die auf den Skandal der skandalösen Textung zu einem gezeigten Bild aufmerksam gemacht hatte, das Hubertus Knabe mit Hitler-Gruß und Rotfrontkämpfer-Faust zeigte,  begrüßte diese klare Aussage der Deutschen Bank. Der Verein hatte sich zuvor an die Bank gewandt und Bedenken gegen eine Übernahme der Ausstellung angemeldet. Eine vom UOKG-Vorsitzenden Rainer Wagner in dieser Sache erstattete Anzeige wegen Volksverhetzung war jünst von der Staatsanwaltschaft Berlin mit dem Argument „Freiheit der Kunst“ abgewiesen worden. Wagner hatte sich den Protesten der Vereinigung 17. Juni angeschlossen.

V.i.S.d.P.: Vereinigung (AK) 17. Juni 1953 e.V., Berlin, Tel.: 030-30207785