Berlin, 29.03.2014/cw – Das ARD-Hauptstadtstudio hat in einem Telefonat mit uns die Angaben des Künstlers Jan Bejsovec bestätigt, wonach das in die Kritik geratene Textil-Bildnis der Kreuz-Darstellung mit Hitler-Gruß und Rot-Front-Faust tatsächlich 2011 im Hauptstadtstudio ausgestellt war. Das Hauptstadtstudio lege allerdings großen Wert auf die Feststellung, dass seinerzeit weder in der Textbeschreibung zum Bild noch in anderer Form eine Beziehung zu Hubertus Knabe hergestellt worden oder erkennbar gewesen war. Ansonsten hätte das Hauptstadtstudio eine solche Darstellung im Rahmen einer Ausstellung „in unseren Räumen selbstverständlich abgelehnt, “ so Eva Woyte in dem Telefonat.

Das Bildnis mit dem umstrittenen Text ist zur Zeit im Cafe Sibylle in der Karl-Marx-Allee ausgestellt -                  Foto: LyrAg - Foto: LyrAg

Das Knabe-Bildnis mit dem umstrittenen Text ist zur Zeit im Cafe Sibylle in der Karl-Marx-Allee ausgestellt – Foto: LyrAg
– Foto: LyrAg

Die Vereinigung 17. Juni begrüßt diese Klarstellung, die „an Deutlichkeit für sich spreche.“ Einmal mehr sei Jan Bejsovec überführt worden, der mit Halbwahrheiten seine Diffamierung Knabes bemäntelt. Der Künstler hatte in einer eigenen Presseerklärung u.a. betont, dass das kritisierte Bild ohne jede Beanstandung auch 2011 im ARD-Hauptstadtstudio gezeigt worden sei und damit den Eindruck erweckt, das Hauptstadtstudio habe die jetzt angegriffene Diffamierung des Leiters der Gedenkstätte Hohenschönhausen kommentarlos akzeptiert.

Wohl nach der selben Desinformations-Taktik hatte Bejsovec auch die behauptete Absicht der Deutschen Bank dementiert, sein  Werk auszustellen. Er habe mit der Bank zu keiner Zeit über eine Ausstellung gesprochen. Im Widerspruch zu dieser Darstellung in seiner PE veröffentlicht der Textilant auf seiner eigenen Homepage „Konfliktstoff“ eine Ausstellung seiner Werke in der „Deutsche Bank, Alte Münze“ in Berlin.

Wie nicht anders zu erwarten, sprang das einstige FDJ-Zentralorgan, die heutige linksextreme Zeitung „jungeWelt“ dem Künstler zur Seite und unterstellte den Kritikern der Knabe-Diffamierung in der Freitag-Ausgabe einen Angriff auf die Freiheit der Kunst und nutzte die Gelegenheit, wie zuvor Bejsovec in seiner Erklärung zu einem Rundumschlag gegen die Union der Opferverbände Komunistischer Gewaltherrschaft , UOKG (http://www.jungewelt.de/2014/03-28/036.php).
„Das Hässliche häuft sich,“ resümiert das Blatt. Allerdings, möchte man anmerken.

V.i.S.d.P.: Vereinigung (AK) 17.Juni 1953 e.V., Berlin, Tel.: 030/30207785

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