Berlin, 4.11.2013/cw – Das Landgericht Berlin muss auf Betreiben eines SED-Opfer-Funktionärs die Frage klären, ob der einstige DDR-Außenhandelsbetrieb „AHB Elektrotechnik/Elektronik  Export/Import“ ein Betrieb war, der von der MfS-kontrollierten Kommerziellen Koordinierung (KoKo) kontrolliert wurde.

Der Funktionär hatte eine entsprechende Unterlassung erwirkt, weil er früher in diesem Bereich („AHB Elektrotechnik Export/Import)  gearbeitet hatte und sich u.a. durch diese Darstellung in seiner Ehre als SED-Opfer-Funktionär beeinträchtigt sieht. Über diese Unterlassung, gegen die Widerspruch eingelegt wurde, soll heute, am

Dienstag, 5.11.2013, ab 12:30 Uhr im Landgericht Berlin, Tegeler Weg,

verhandelt werden (27 0 481/13).

Der Sitzungssaal muß von Interessenten vor Ort erfragt werden, da die Antragsgegner nur telefonisch am Abend des 4.11. über den Sitzungstermin informiert wurden, selbst also 12 Stunden vor der Verhandlung keine Ladung erhalten haben und daher selbst den Sitzungssaal erfragen müssen.

Der Klage auf Unterlassung müssen sich stellen:

1. Förderverein Begegnungs- und Gedenkstätte Hoheneck e.V. als Herausgeber des Vereinsorgans „Hohenecker Bote“;

2. Tatjana Sterneberg, Vorsitzende des BuG Hoheneck und

3. Carl-Wolfgang Holzapfel, Redaktion Hoheneck und Vorsitzender der Vereinigung 17. Juni 1953 e.V.

V.i.S.d.P.: Vereinigung (AK) 17.Juni 1953 e.V., Berlin, Tel.: 030-30207785 oder 0176-48061953