Berlin, Volkstrauertag 2012/cw – In der Gegenwart 2012 auf den Spuren der Vergangenheit, die inmitten künstlerischer Inspiration und Verlächerung ihre Bedrückung nicht verlieren will…

Als würde sich Zukunft im Schmerz umkehren …

Das Grauen war benamt – In Sachsenhausen selbst legten Überlebende des Forsetzungs-KZ in Oranienburg einen Kranz nieder…

 

Zwischen Reichstag und Brandenburger Tor: Ein Teich der Tränen erinnert an ermordete Sinti und Roma …

 

 

Zum Volkstrauertag erinnert ein strahlender Blumenkranz an die Fortführung des Mordens in der geteilten Hauptstadt nach 1961 …

 

Am 9. November 1944 richtete Joseph Goebbels in der Wilhelmstraße seine Durchhalterede an den Volkssturm – Neben tausenden Deutschen starben tausende Rotarmisten im Kampf um Berlin …

Hungerstreik am Brandenburger Tor für die Rechte von heutigen Verfolgten …

 

Unweit des Hungerstreiks: Ein Mörder der Geschichte wird zur Touristenattraktion verniedlicht (von links: Lenin kniet vor rot bemantelter Amourette, auf der anderen Seite kniet eine DDR-
Kanallie) …

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Baum wird wieder blühen … Die Millionen Mordopfer entreißt nur die stete Erinnerung dem Reißbrett-Tod…

Die kleinen, unzähligen Steine der Erinnerung pflastern die Wege zwischen den kleinen und großen, Volkstrauer auslösenden Sarkophagen…

 

 

Die jüngste Vergangenheit läßt sich nur durch die Geschehnisse der davon überdeckten Vergangenheit erklären (Mauerreste am Potsdamer Platz) …

 

 

 

 

Alle Fotos: LyrAg 2012

 

 

 

 

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