Berlin, 7.09.2012/cw – Der Spielfilm von Kristin Derfler „Es ist nicht vorbei“ ist vom Südwestfunk (ARD) eingereicht und aus 650 Einreichungen in der Fernsehkategorie für den PRIX EUROPA 2012 nominiert worden.

Insgesamt wurden 235 Produktionen für den Wettbewerb um die hoch renommierten Preise ausgewählt: Beste Europäische TV, Radio und Online Produktionen des Jahres 2012. Wie die Recherche-Plattform von news aktuell heute meldet, werden über 1.000 Medienschaffende des ganzen  Kontinents vom 20. – 27. Oktober in Berlin die Nominierungen sichten und in einem Juryverfahren die Sieger bestimmen. Die Gewinner werden offiziell während der Night of Results im Haus des Rundfunks in Berlin am Freitag, 26. Oktober bekannt gegeben. Einen Tag später werden die Preise auf einer Festveranstaltung (bei der Awarding Ceremony) in der Russischen Botschaft übergeben.

Schirmherr des diesjährigen PRIX EUROPA 2012 ist Außenminister Dr. Guido Westerwelle, der in  dieser Eigenschaft die Medienschaffenden nach Berlin einlädt.

Der nominierte Fernsehfilm „Es ist nicht vorbei“ war im letzten Jahr am 9. November 2011 im Ersten Programm der ARD (20:15 Uhr) ausgestrahlt worden und hatte sich als Tagessieger über andere Sendungen herausgehoben. Fast sechs Millionen Zuschauer sahen das Drama über ein  Schicksal aus dem einstigen DDR-Frauengefängnis Hoheneck. Der Film wurde hochkarätig in den Hauptrollen mit Anja Kling, Tobias Oertel und Ulrich Noethen besetzt. Die Regie führte Franziska Meletzky; das Drehbuch schrieb Kristin Derfler, Co-Autor war Clemens Murath (nach einer Idee von Kristin Derfler).

In einer ersten Reaktion zeigten sich ehemalige Frauen von Hoheneck „überrascht, freudig beglückt und hoffnungsfroh“ über die Nominierung. So erklärte Tatjana Sterneberg, in  Hoheneck von 1974 – 1976, die zusammen mit ihrer Haftkameradin Monika Schneider in dem Film als Komparsin mitwirken durfte: „Der Film hat außerordentlich viel bewegt und auf das bis dahin wenig beachtete Schicksal der Frauen von Hoheneck aufmerksam gemacht. Die außerordentliche Fleißarbeit von Kristin Derfler, die sensible Umsetzung von Franziska Meletzky und die großartigen schauspielerischen Leistungen verdienen in der Tat eine außerordentliche Auszeichnung, wie sie der PRIX EUROPA  zweifellos darstellt.“

Siehe auch:

http://www.presseportal.de/pm/102535/2320962/prix-europa-2012-nominierungen-fuer-die-besten-europaeischen-tv-radio-und-online-produktionen-2012

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