Berlin, 14.07.2012/cw – Unbekannte Hacker legten am Freitag den Email-Verkehr mit dem Vorstand der Vereinigung 17. Juni in Berlin lahm, teilte der Vorstand heute mit.

Freunde und Adressaten des Vereins erhielten während der Abwesenheit des Vorsitzenden einen „Hilferuf“ aus Madrid und wurden gebeten, mit 1.750 US-Dollar auszuhelfen. Man habe der bedauernswerten Familie alle Ausweispapiere und Kreditkarten gestohlen, nun sitze man im  Hotel fest und benötige dringend Hilfe. Als Mail-Absender und Unterzeichner wurde der Vorsitzende des Vereins angeben.

Kriminelle Energie: Nach der Attacke werden nunmehr frech Mails mit Adress-Angabe versandt – Auf dem Bild die visuelle Adresse in Madrid

Dass es sich bei dem Vorgang nicht um einen betrügerischen „üblen Scherz“ handelte, ergab eine sofortige Überprüfung des Vereins-PC vor Mitternacht. Ein Zugriff auf die Adress-Daten war nicht mehr möglich, ebenso auf über 100 Mails, die bis zur Abreise noch nicht bearbeitet worden waren. Von der  Mail-Adresse (holzapfellyrag) können weder Mails versandt noch welche empfangen  werden.

Der Verein hat heute „Anzeige gegen Unbekannt“ erstattet (VorgNr.: 120714-1335-031511) und die Polizei  auf Auseinandersetzungen hingewiesen, die möglicherweise in einem Zusammenhang mit dem Hacker-Angriff stehen könnten.

Die Vereinigung hat erste Maßnahmen ergriffen und bittet alle User, den bisher genutzten Mail-Account des Vorsitzenden  nicht mehr zu nutzen. Als Ausweg steht derzeit die Mail-Adresse: Verein17juni1953@aol.com oder eine in den nächsten Tagen den diversen Partnern übermittelte andere Mail-Adresse zur Verfügung.

Die Vereinigung bittet vorsorglich alle Empfänger der „Madrid-Mail“ um Entschuldigung für die entstandenen Unannehmlichkeiten, die der Vorstand freilich nicht zu verantworten habe.

V.i.S.d.P.: Vereinigung (AK) 17. Juni 1953 e.V., Berlin, Tel.: 030-30207785

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