Berlin, 21.05.2012/cw – Vera Lengsfeld, streitbare und engagierte ehemalige Bürgerrechtlerin, hat einen Besuch in der Gedenkstätte Leistikowstraße in Potsdam genutzt, um ihre Eindrücke über die im ehemaligen  KGB-Gefängnis praktizierte Verharmlosung des einst dort praktizierten Terrors zu beschreiben. In ihrer lesenswerten und sachlich begründeten  Kritik auf der Internetplattform „Die Achse des Guten“ prangert Lengsfeld die Ausstellungskonzeption der Historikerin Dr. Ines Reich an und unterstreich damit eindrucksvoll die berechtigten Vorwürfe der einstigen Insassen der Folterzellen.

Im Vorfeld der Ausstellungseröffnung war es zu teils wütenden Protesten der einst betroffenen politisch Verfolgten und heutigen  Zeitzeugen gekommen. Mit einer bis dato nicht gekannten Gleichgültigkeit hatten sich Politiker, Geldgeber und Stiftungsleitung geradezu kaltschnäuzig über die Kritik hinweggesetzt und die Konzeption der Ausstellungsmacherin Ines Reich unterstützt.

Der beeindruckte und wohl vielfach nicht so intensiv informierte Leser fragt sich am Ende der Ausführungen von Lengsfeld, was eigentlich noch geschehen muss, um  die Verantwortlichen zu bewegen, Ines Reich zur Korrektur ihrer offensichtlichen  Eskapaden zu bewegen und sie gegebenenfalls als überfordert abzulösen.

Vera Lengsfeld: „Dr. Ines Reich und die Verharmlosung des Terrorismus“, Die Achse des Guten, http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/author/vlengsfeld

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