Fluchthilfe und Stasi zwischen Ost und West

Berlin, 11.07.2011/cw – Das Buch „Wege durch die Mauer – Fluchthilfe und Stasi zwischen Ost und West“ handelt vor allem von Fluchthilfe, darüber hinaus versucht Burkhart Veigel, eine andere Form der Aufarbeitung der SED-Diktatur anzuregen, nachdem die juristische offensichtlich am Unvermögen der bundesrepublikanischen Verfassung gescheitert ist . Der Band wird am 12.7. ausgeliefert.

Zu der Buchvorstellung schreibt der Verein „Berliner Unterwelten e.V.“ in einer Presseerklärung u.a.:

„…Nach einem erfüllten und erfolgreichen Leben – 30 Jahre niedergelassen als Orthopäde in Stuttgart, 20 Jahre Standespolitik, 20 Jahre EDV-Entwicklung für Ärzte und 20 Jahre Leiter eines großen semiprofessionellen Orchesters – und nach der Herausgabe seines Buches von und mit Uwe Johnson „Ich wollte keine Frage ausgelassen haben“ bei Suhrkamp vor einem Jahr wollte er die Geschichte der Fluchthilfe durch die Berliner Mauer der Jahre 1961 bis 1970 nicht nur als Zeitzeuge, sondern auch als Historiker darstellen.

Durch die Kenntnis der Stasi-Akten von drei hochkarätigen Spitzeln in den Reihen der Fluchthelfer konnte er zum ersten Mal auch das Leben dieser IMs minutiös darstellen, von ihrer Verpflichtung über ihren –zigfachen Verrat bis zu ihrem unrühmliche  Ende. Und er hat den Tod der beiden ersten  erschossenen Fluchthelfer so aufgearbeitet, dass heute klar ist, wer zu welchem Zeitpunkt die tödlichen Schüsse abgab...“

Die Buchvorstellung findet am 18. Juli 2011, 19:00 Uhr, in der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin, Tiergartenstr.35 (Laudator Eberhard Diepgen, ehem. Regierender Bürgermeister von Berlin) statt.

Voranmeldung erbeten:

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., Zentrale Veranstaltungsorganisation, 10907 Berlin oder Telefax: 030 – 26996-3217.

V.i.S.d.P.: Vereinigung (AK) 17. Juni 1953 e.V. Berlin