Berlin, 1. Mai 2011 – Im Vereinsorgan der Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS), der monatlich erscheinenden Freiheitsglocke (Nr.61/702-April 2011, Seite 10), nimmt der Bundesvorstand erstmals öffentlich Stellung zu Vorhaltungen, die in den letzten  Monaten aus den Reihen von Mitgliedern erhoben wurden. Im Rahmen unserer Rubrik „Aus anderen Verbänden“ veröffentlichen  wir diese Stellungnahme nachfolgend und ungekürzt (kursiv):

Den Bundesvorstand haben vereinzelte Anfragen von Mitgliedern hinsichtlich der Finanzierung von Personal in Geschäftsstellen der VOS erreicht. Auslöser ist, dass eine Person wiederholt und wider besseres Wissen gezielt die Falschmeldung verbreitet, wonach Mitgliedsbeiträge hierfür ausgegeben würden.

Der Bundesvorstand stellt hiermit klar, dass nur der Bundesgeschäftsführer und der Redakteur der „Freiheitsglocke“, seit vielen Jahren in gleichbleibender Höhe aus Mitgliedsbeiträgen honoriert werden, was von den Generalversammlungen  jeweils so genehmigt wurde. Darüber hinaus wurden und werden keine Vereinsmittel zur Finanzierung von Personal eingesetzt.

Diese finanziellen Tatsachen sind von den Rechnungsprüfern, den Kameraden Sauerzweig und Jahnke, bestätigt worden.

Dank eines guten Managements ist es gelungen, in  mehreren Bundesländern staatliche Fördergelder zu akquirieren, die dort auschließlich für die Bezahlung von Personal zu verwenden sind. Ohne diese Mitarbeiter wäre es wesentlich schwieriger, die Arbeit der Vereinsstrukturen zu gewährleisten, betont der Bundesvorstand.

Bisher ist es auf diesem Wege möglich geworden, mehrere Stellen in unseren Landesverbänden Berlin- Brandenburg und Sachsen zu schaffen.

Der Bundesvorstand führt Gespräche im politische  Raum, um diese Entwicklung auch noch anderenorts auszubauen. Hinsichtlich des ebenfalls gestreuten Gerüchtes, wonach die VOS Prozesse anstrengt, für die Mitgliedsbeiträge ausgegeben werden, stellt der Bundesvorstand klar, dass auch dies nicht den Tatsachen  entspricht. Die VOS hat keine Prozesse angestrengt, für die Kosten angefallen sind. Auch dies haben die Rechnungsprüfer bestätigt.

Soweit der Bundesvorstand allerdings von Dritten gezwungen wurde, die rechtlichen  Interessen der VOS und ihre gewählten Funktionsträger zu wahren, sind wir selbstverständlich gehalten dies zu tun, um  Schaden von Verband abzuwenden.

 „VOS-Bundesvorstand, im  April 2011“


* Hervorhebungen durch Admin.

 Quelle: FG April 2011, 61. Jahrgang, Nr. 702

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