Exil-Iraner rufen die Weltöffentlichkeit um Hilfe

Berlin, 8.April 2011/cw – Nach einem Bericht des Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran – Paris spitzt sich die Lage der Enklave-Bewohner von Ashraf dramatisch zu. Danach sollen beobachtende US Truppen durch Befehl von Nuri al-Maliki, dem irakischen Regierungschef, zum Verlassen von Ashraf gezwungen worden sein.

Zusätzliche Brisanz erhalten die Vorgänge durch den aktuellen Aufenthalt von US-Verteidigungsminister Robert Gates im Irak.

Maryam Rajavi ruft Hillary Clinton zum Eingreifen auf

Nach Mitteilung des Nationalen Widerstandsrates hat Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates Iran in einem Brief an die US- Außenministerin die US-Regierung zum sofortigen Eingreifen aufgerufen, „damit eine menschliche Katastrophe in Camp Ashraf verhindert wird“. Kopien des Briefes wurden an den UN Generalsekretär und andere internationale Gremien geschickt.

Nach Angriff irakischer Truppen bisher 20 Tote

Am heutigen frühen Morgen hat das irakische Militär auf Verlangen des iranischen Regimes unter dem Befehl von Al-Maliki Camp Ashraf brutal angegriffen. Bislang hat es 20 Tote und viele Verletzte gegeben. Maryam Rajavi: „Es muss ein Blutbad verhindert werden“.

Die Vereinigung 17. Juni in Berlin schließt sich den Protesten gegen das völkerrechtswidrige Vorgehen gegen die Enklave der Exil-Iraner in Ashraf an und fordert die Bundesregierung auf, sich zumindest über ihren Menschenrechtsbeauftragten aktiv einzuschalten, um eine Ausweitung des offensichtlich bereits entstandenen Blutbades zu verhindern.

V.i.S.d.P.: Vereinigung (AK) 17. Juni 1953 e.V., Berlin, Tel.: 030-30207785 oder 0176-48061953