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PRESSEMITTEILUNG

KP-Propaganda veranlasste Anwohner ihn bei der Polizei anzuzeigen, weil er über Falun Gong gesprochen hat

Berlin/New York (FDI) – Wie das Falun Dafa-Informationszentrum erfahren hat, starb ein Falun Gong-Praktizierender aus der Provinz Hebei am 20. Februar 2011, vier Tage nachdem ihn Beamte des Arbeitslagers nach brutaler Folter nach Hause geschickt hatten.

Berichten aus China zufolge wurde Herr Pei Yangqing (裴彦庆) am 16. Februar 2011 aus dem Arbeitslager Qinhuangdao nach Hause geschickt. Seine Brust war von Blutergüssen bedeckt und er war nicht mehr in der Lage, Blase und Darm zu kontrollieren. Er konnte sich von den lebensbedrohlichen Verletzungen, die ihm im Arbeitslager durch Folter zugefügt worden waren, nicht mehr erholen und starb vier Tage später.

Herr Pei, der aus Mutoudeng, Landkreis Qinglong, stammte, wurde von der Polizei am 1. September 2010 entführt. Er wurde in der Ortschaft Dahenan verhaftet, nachdem er mit Anwohnern über Falun Gong und über die Unterdrückung der Falun Gong-Praktizierenden gesprochen hatte. Einer der Anwohner, Herr Zhu Hongwei, zeigte Herrn Pei nach dem Gespräch bei der örtlichen Polizei an.

Herr Pei ist einer von vielen Falun Gong-Praktizierenden, die in den vergangenen Jahren inhaftiert und ermordet worden sind, nachdem sie nichts weiter getan hatten, als mit anderen über Falun Gong zu sprechen.

In einem ähnlichen Fall berichtete im Juli 2010 das Falun Dafa-Informationszentrum über den Tod einer älteren Frau aus Peking. Sie wurde im Frauenzwangsarbeitslager im Pekinger Stadtbezirk Daxing zu Tode gefoltert, nachdem sie von der Polizei abgeholt worden war, weil sie mit jemandem in einem öffentlichen Bus über Falun Gong gesprochen hatte. (Nachricht)

„Wegen der massiven Verfolgung und Lügenpropaganda der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) über Falun Gong klärte Herr Pei seine Mitmenschen im persönlichen Gespräch über die Verfolgung auf. Er wollte die Menschen wissen lassen, was Falun Gong ist, damit sie sich nicht an der Verfolgung beteiligen und sich selbst und dem eigenen Land keinen Schaden zufügen. Als Teil der seit über zehn Jahren andauernden Hetzjagd der KPCh auf Falun Gong, wird die Bevölkerung Chinas aufgefordert, die Praktizierenden bei den Behörden anzuzeigen. So sind viele Menschen, die den wahren Sachverhalt nicht kennen, zu Mittätern bei der Verfolgung von unschuldigen Falun Gong-Praktizierenden geworden,“ sagt Waltraud Ng, Sprecherin des Falun Dafa-Informationszentrums.

„Herr Pei hat sich unter Lebensgefahr für die Zig-Tausenden Falun Gong-Praktizierenden, die im Arbeitslager gequält werden, eingesetzt. Jetzt ist er selbst ein Folteropfer geworden. Wie werden die getäuschten Menschen sich fühlen, wenn sie eines Tages erkennen müssen, dass die KPCh sie zu Mittätern unmenschlicher Verbrechen gemacht hat?“

Herr Pei wurde auf der Polizeistation verhört, seine Wohnung wurde durchwühlt und seine Falun Gong-Bücher wurden beschlagnahmt. Auf Drängen von Herrn Zhu und seiner Angehörigen wurde Herr Pei von Agenten der Abteilung für innere Sicherheit des Landkreises Qinglong verhört und zum örtlichen Haftzentrum gebracht.

Zwei Tage später wurde Herr Pei außergerichtlich zu eineinhalb Jahren Arbeitslager verurteilt. Er wurde unmittelbar ins Arbeitslager der Stadt Qinhuangdao gebracht, wo er in nur sechs Monaten fast zu Tode gefoltert wurde.

Herr Pei war zuvor mehrere Male wegen des Praktizierens von Falun Gong verhaftet worden, die längste Haft dauerte 75 Tage. Während der Inhaftierung war er schlimmer Folter ausgesetzt. Unter anderem wurde er mit Stacheldraht ausgepeitscht und seine mit Handschellen gefesselten Hände wurden mit seinen Füßen zusammengekettet, sodass er aufgrund der unerträglichen Schmerzen das Bewusstsein verlor.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Falun Dafa Informationszentrum Deutschland
Lärchenweg 18 a, 69517 Gorxheimertal
Waltraud Ng Tel.: 06201-15672, Mobil: 0173-3135532
Internet: www.faluninfo.de; E-Mail: pm@falun-info.de

 

Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine traditionelle buddhistische Kultivierungsschule, die ursprünglich aus China stammt und in mehr als 100 Staaten der Welt praktiziert wird. Neben den körperlichen Übungen wird besonderer Wert auf ein Leben nach den Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht gelegt, die seit Tausenden von Jahren in der chinesischen Kultur verwurzelt sind.

Seit dem 20. Juli 1999 unterliegt Falun Dafa in China einer irrationalen Verfolgung, die durch den ehemaligen Staatspräsidenten Jiang Zemin initiiert wurde. Hunderttausende wurden seit dem Juli 1999 festgenommen, über 100.000 Praktizierende, möglicherweise aber wesentlich mehr, zu häufig jahrelangem Arbeitslager verurteilt, in der Regel ohne ordentliches Gerichtsverfahren. Die Verfolgung in China umfasst alle Lebensbereiche: sie führt zum Verlust von Arbeitsplatz und Wohnung, schließt Schüler und Studenten von der Ausbildung aus, zwingt Frauen zur Abtreibung und Ehepaare zur Scheidung. Dem Falun Dafa Informationszentrum liegen bis heute Informationen von über 3.420 Todesfällen vor, zu denen es durch Folter in Polizeistationen und Arbeitslagern kam. Die Dunkelziffer dürfte um ein Vielfaches höher liegen.

Distanzierung von rechtsextremer Vereinnahmung gefordert

DEUTSCHLAND today, 11.3.2011

Thüringen (Fraktion Die Linke THL) – Das in Thüringen seit 2003 stattfindende neonazistische RechtsrockfestivalRock für Deutschlandwird im Jahr 2011 unter dem MottoNie wieder Kommunismus – Freiheit für Deutschlandbeworben.

Eigenen Aussagen zufolge wollen Neonazis im August dieses Jahres innerhalb des Rechtsrockfestivals der Opfer des Arbeiteraufstandes sowie der Mauertoten gedenken. Gleichzeitig setzen sie die Verfolgung und Unterdrückung, unter welcher viele Menschen in der DDR litten, mit ihrer heutigen Situation gleich.

Katharina KÖNIG, stellvertretendes Mitglied im Stiftungsrat der „Stiftung Gedenken Erinnern Lernen – Thüringer Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur“ und Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, erklärt dazu:

„Ich bitte die Opfer der DDR-Diktatur, sich nicht instrumentalisieren zu lassen und ein klares Bekenntnis gegen diese Vereinnahmung durch Neonazis abzugeben.“

Die Verfolgung und Unterdrückung von Menschen zu DDR-Zeiten mit heutigen demokratischen Mitteln, welche gegen Neonazis eingesetzt werden, gleichzusetzen, komme „nicht nur einer Verhöhnung der Opfer der SED-Diktatur gleich, sondern entlarvt wiederholt Strategien der Neonazis, die mit allen Mitteln versuchen, in die sogenannte ‚Mitte der Gesellschaft’ vorzustoßen“. KÖNIG erhofft sich klare Stellungnahmen der Opfer der DDR-Diktatur.

www.dtoday.de

 

Dazu erklärt der Vorstand der Vereinigung 17. Juni 1953 e.V.:

Schicksal der Verfolgten der Diktatur belegtDistanz

Berlin, 17.03.2011/cw – Zur verbreiteten Aufforderung der Linken-Abgeordneten Katharina König im Thüringer Landtag an die Opfer der DDR-Diktatur, sich von der vorgenannten Veranstaltung „Nie wieder Kommunismus – Freiheit für Deutschland“ zu distanzieren, erklärte die Vereinigung 17. Juni heute:

Wir haben und sehen keinen Grund, uns nach tagespolitischen  Gesichtspunkten von Extremen von RECHTS oder LINKS zu distanzieren. Das Schicksal der Verfolgten der DDR-Diktatur wie das der Verfolgten des NS-Regimes belegt die Distanz zu Diktatur und Gewaltanspruch gegen das eigene Volk oder Andersdenkende. Wir benötigen daher keine Aufforderungen zu Distanzierungen aus politisch extremen Ecken, weder von LINKS noch von RECHTS. Wir leben diese Distanz vor, wir haben diese Distanz vorgelebt.

Die mangelnde Distanz der Abgeordneten gegenüber dem linken Extremismus lässt sich allein schon daraus ablesen, dass sie darauf verzichtet, das Motto der NPD-Veranstaltung in die einzig akzeptable Diktion umzuschreiben: „„Nie wieder Diktatur – Nie wieder Nationalsozialismus – Nie wieder Kommunismus – Freiheit für Deutschland“. Man bemerkt die Absicht und ist zu Recht verstimmt. Katharina König und ihren Genossen geht es mehrheitlich um die Empörung gegen jeden Anflug, den Kommunismus zu diskreditieren und nicht um den Kampf gegen extremistische Ansätze und diktatorische Träume von LINKS oder RECHTS.

Für vorstehende Erklärung der Vereinigung 17. Juni:

V.i.S.d.P.: Vorstand Vereinigung (AK) 17. Juni 1953 e.V., Berlin, Tel.: 030-30207785

 

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