Berlin, 30.11.2010/cw – Im Juli 2010 waren zwei Opfer der SED-DDR-Diktatur von einer Veranstaltung der SPD im Rathaus Schöneberg ausgeschlossen worden. Für die Betroffenen schien klar: Nur zwei der anwesenden Personen und Genossen des Veranstalters kannten die beiden SED-Opfer persönlich: Der anwesende Genosse und Mitglied der mitveranstaltenden AG Schwusos in der Berliner SPD, Ronald Lässig und der Abgeordnete im Berliner Parlament, Genosse Tom Schreiber. Genosse Lässig ist gleichzeitig seit April diesen Jahres Bundes-Vize des nach eigenen Angaben „größten Opferverbandes“ der kommunistischen  Diktatur, zumindest einer der von der Veranstaltung Ausgeschlossenen Mitglied eben dieses Verbandes.

Aufgrund einer rechtlichen Auseinandersetzung um die Zugehörigkeit eines Außenhandelsbetriebes (AHB) der DDR zum behaupteten Bereich der Kommerziellen Koordinierung (KoKo) des Stasi-Obersten Alexander Schalck-Golodkowski  und der damit einhergehenden Folge von Unterlassungserklärungen sieht sich die Redaktion  veranlasst, den Text des vorstehenden Artikels bis zur rechtlichen Klärung vorgenannter Auseinandersetzung aus dem Netz zu nehmen. Wir bitten um Verständnis.

Berlin, 6.02.2014

Die Redaktion

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