Hintergrund (1)

(Unsere Meldung von heute:)

Hoher iranischer Besuch in Berlin

Maryam Rajavi, Präsidentin des Iranischen Widerstandes, an der Spree

Paris/Berlin, 22.03.2010/cw – Maryam Rajavi wurde 1953 in Teheran geboren und studierte an der Universität in der iranischen Hauptstadt. Ihre politische  Aktivitäten begannen bereits unter dem Shah-Regime, unter dem eine ihrer Schwestern hingerichtet wurde. 1980 zählte Rajavi bereits zu den Kandidaten der Opposition für die Parlamentswahl und erhielt auf Anhieb über eine viertel Million Stimmen. Durch das Khomeini-Regime verlor die nunmehrige Politikerin eine weitere Schwester, die 1982 im achten Monat schwanger unter     der Folter starb, der Schwager wurde hingerichtet.

Nach diesen fürchterlichen Auswirkungen eines verbrecherischen Regimes verlies die mutige Frau den Iran und ging nach Frankreich ins Exil. Dort wurde Maryam Rajavi im August 1993 durch das Exil-Parlament – Nationaler Widerstandrat Irans (NRWI) – zur zukünftigen Präsidentin des Iran für die Übergangszeit nach dem Regime der Mullahs gewählt. Als Frau stellte die Präsidentin eine provokante Herausforderung für die frauenfeindlichen Mullahs dar.

Rajavi ist seit ihrer Wahl von Abgeordneten mehrerer europäischer Parlamente eingeladen und von politische Persönlichkeiten, so u.a. von den jeweiligen  Oberbürgermeistern von Paris, Rom, Den Haag und Stockholm empfangen worden. Die mutige Frau nutzte die zahlreichen Begegnungen mit diversen Persönlichkeiten, um ihre Sicht und die Ansichten des NRWI über einen modernen Iran nach der blutigen Ära der Mullahs darzulegen und dafür um die Unterstützung „durch das freie Europa“ zu werben. 2008 war Rajavi auch vom Präsidenten des Abgeordnetenhauses in Berlin, Walter Momper, offiziell empfangen worden. Jetzt ist sie der Einladung von 100 Parlamentarien aus allen Fraktionen des Deutschen Bundestages gefolgt und wird sich von heute bis Donnerstag in der Deutschen  Hauptstadt aufhalten.

Unter der Schirmherrschaft der CDU-Bundestagsabgeordneten Anette Hübinger findet am morgigen Dienstag im Haus der Parlamentarischen Gesellschaft, Friedrich-Ebert-Platz 2 (Kaisersaal) zum iranischen  Neujahrsfest ein parlamentarischer  Abend statt, zu dem das „Deutsche Solidaritätskomitee für einen freien Iran (DSFI)“ eingeladen hat. Beginn: 17:00 Uhr. Die Präsidentin wird bei dieser Gelegenheit grundsätzlich zur aktuellen Situation im Iran Stellung nehmen.

Telefonische Rücksprachen mit dem Widerstandsrat sind unter 0157-75487631, Herrn Shahin Gobadi, möglich. Achtung: Herr Gobadi spricht englisch, für eine notwendige Übersetzung wird Sorge getragen.

V.i.S.d.P.: Carl-Wolfgang Holzapfel, Vereinigung (AK) 17. Juni 1953 e.V., Tel.: 030-30207785 oder 0176-48061953 –holzapfellyrag@aol.com