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VOS diffamiert wider besseres Wissen ehem. Vorstandsmitglied

„Mit Kampagne sollen kritisierte Verfehlungen unter den Tisch gekehrt werden“

Berlin, 26.03.2010/ts – Als „empörend und vordergründig“ hat die Vereinigung 17. Juni die jüngsten VOS-Attacken gegen ihren Vorsitzenden Carl-Wolfgang Holzapfel bezeichnet. Der gegenwärtige Vorstand „versuche bereits seit geraumer Zeit, die berechtigte Kritik des ehemaligen stv. Bundesvorsitzenden der VOS an ungesetzlichen Vorgängen in dem Verband durch Angriffe auf die persönliche Integrität eines verdienten Kämpfers für die Rechte der politischen  Gefangenen abzuwehren“, erklärte heute Vorstandsmitglied Tatjana Sterneberg namens des Vereins.

Die VOS hatte einen  Artikel der Süddeutschen  Zeitung von heute (Seite 3) aufgegriffen und „in unglaublicher Weise suggeriert, Holzapfel sei durch ein Gerichtsverfahren des Kindesmissbrauchs überführt worden. Dies sei“, so der Vereinsvorstand, „erneut ein denkwürdiger Umgang mit Tatsachen, wie ihn die Szene in letzter Zeit durch den Vorstand der VOS immer wieder leidvoll erfahren musste“, sagte Sterneberg. So fordere die VOS eine umgehende Erklärung von unserem Vorsitzenden zu einem privaten Scheidungsverfahren, während der Verband bis heute nicht zu gravierenden Vorwürfen der Wahlfälschung und der Verbreitung von durch den Vorstand gefälschte Mitteilungen des Finanzamtes für Körperschaften Stellung nehme. Auch die gravierenden Vorwürfe auf Verdacht des Subventionsbetruges wie der offensichtlichen  Selbstbedienung schweigt sich die VOS bis heute aus. Zu einem rechtswidrigen Vertrag des Vorstandes mit einem Vorstandsmitglied habe der Vorstand nur eine Empfehlung gehabt: „Wir können doch so tun, als wüssten wir davon nichts!“ Diese Haltung habe seinerzeit Holzapfel zum Rücktritt veranlasst. „Statt nun selbst zurückzutreten und  die Konsequenzen aus Wahlbetrug, Unkorrektheiten und Fälschungen zu ziehen, werde seit geraumer Zeit genüsslich auf einen Kameraden eingeschlagen, der diese Machenschaften aufgedeckt und kritisiert hatte“, empört sich Sterneberg.

Nachdem die Antifa-Schiene trotz Einbindung eines leibhaftigen SPD-Abgeordneten und eines Agentur-Journalisten nicht den erwünschten Erfolg gezeitigt hätte (Holzapfel war angeblicher Rechtsradikalismus vorgeworfen worden), zeichnete sich bereits vor über zwei Monaten ab, dass die VOS die Scheidung Holzapfels problematisieren wollte. Zu diesem Zweck wurde der mit Ronald Lässig ebenfalls befreundete Agentur-Journalist angesetzt, der Holzapfel entsprechende Fragen übermittelt habe. (Siehe auch den Beitrag: „SPD-Abgeordneter beleidigte DDR-Opfer – auf Bestellung? / Wie ein  Dreigespann zur Interessengemeinschaft wurde“ vom 3.03.2010 unter www.17juni1953.de).

Aus den genannten Gründen weise die Vereinigung die unseriöse und auf Strafwürdigkeit zu prüfende Forderung der VOS zurück, so Vorstandsmitglied Sterneberg und verweist auf die bereits 1995 abgegebene Vertrauenserklärung des damaligen Vorstandes für Holzapfel, welcher seinerzeit durch eine Anzeige mit den Vorwürfen konfrontiert worden sei. Das Verfahren war eingestellt worden.

Zu den Vorwürfen in der SZ erklärte Holzapfel am heutigen Abend:

„Der durch den Artikel (und die VOS) verbreitete Eindruck, nachdem ich durch ein ordentliches Gericht wegen Kindesmissbrauch verurteilt worden bin, ist falsch. Richtig ist, dass im Rahmen eines nichtöffentlichen Scheidungsverfahrens in erster Instanz der Versorgungsausgleich ausgeschlossen wurde. Die zuständige Richterin hatte sich den Argumenten der Noch-Ehefrau angeschlossen und den Ausschluss mit „schweren Verfehlungen in der zu scheidenden Ehe“ begründet. Das Gericht stellte im Rahmen der Begründung die angebliche Richtigkeit der erhobenen Vorwürfe fest, wonach Holzapfel zwei seiner drei Kinder missbraucht habe. Das Gericht würdigte die vorgebrachten  Argumente einseitig im Sinne der nicht zahlungsbereiten Ehefrau.

Es unterließ dabei die Würdigung von gravierenden und beweiswürdigen Tatsachen, die den Darstellungen der Noch-Ehefrau widersprachen. So habe diese zwei Jahre  v o r  der Eheschließung erstmals von den Vorwürfen erfahren, habe diese nicht nur gemeinsam mit ihrem späteren Ehemann zurückgewiesen und diesen in seinem damaligen ersten Scheidungsverfahren massiv unterstützt, sondern auch zwei Jahre  n a c h  der Eheschließung ihrem Mann die Adoption des in die Ehe eingebrachten  Sohnes empfohlen, die dann auch vollzogen wurde.

Die Argumentation der Noch-Ehefrau, der sich die erste Instanz anschloss, steht also auf sehr wackeligen Füssen. Der Versuch, den Missbrauch auf den Zeitraum der neuen Ehe auszudehnen, war im Laufe des Verfahrens ebenso gescheitert wie der hinterhältige Versuch der Noch-Ehefrau, die Eltern von gemeinsam betreuten Kindern in die Verdächtigungen einzubeziehen. Trotzdem hielt das Gericht die Vorwürfe aus der Zeit der ersten Ehe als gravierend für die Folge-Ehe, die einen  Ausschluss des Versorgungsausgleiches rechtfertige. Dass die Noch-Ehefrau ihren Mann während der Ehe um über 100.000 Euro erleichterte, sich das gemeinsam gekaufte Haus entgegen der Absprachen aneignete und verkaufte, um sich aus dem Erlös eine komfortable Eigentumswohnung zu kaufen, spreche dagegen eher für die rein materielle Ausrichtung des betriebenen Rosenkrieges. Dazu passe auch die gegenüber ihrer besten Freundin gemachte Äußerung nach der Trennung, sie wünsche sich, dass sich ihr Mann das Leben nehme oder sonst wie sterbe, dann erspare sie sich den Versorgungsausgleich und bekäme auch noch die Witwenrente. Auch das vor fast drei Jahren gemachte Angebot, bei einem Verzicht auf den Versorgungsausgleich auf die Vorbringung der jetzt gemachten Vorwürfe zu verzichten, spricht eine deutliche Sprache über die wahre Motivation, den behaupteten Missbrauch aufklären zu wollen. Ich habe dieses unsittliche Angebot zurückgewiesen. Meine Frau scheint in dubiosen Vorwürfen über reiche Erfahrungen zu verfügen. So habe nach ihrer Darstellung der erste Ehemann „mit seiner Schwester inzestuös verkehrt“, der zweite Mann habe sie laufend „mit Nutten betrogen“ und sei ein „Kleinkrimineller“ gewesen.

Zu den Vorwürfen selbst stelle ich fest, dass ich meine Kinder zu keinem Zeitpunkt missbraucht habe. Im Gegenteil habe ich mich bis zur Trennung von der Familie umfassend um meine Kinder gekümmert … Im Übrigen sind alle entsprechenden Verfahren eingestellt, seinerzeit erhobene Regressforderungen zurückgenommen worden. Aus den angeführten Gründen habe ich keinen Anlass, mit gesenktem Haupt durch das Leben zu gehen oder vor dem Abschluss des Scheidungs-Verfahrens, das seit fast fünf Jahren ingang ist  und nach dem bisherigen Tempo sicherlich noch einmal fünf Jahre andauern wird, Konsequenzen zu ziehen.

Carl-Wolfgang Holzapfel“.

(siehe auch: http://mauerdemonstrant.wordpress.com/)

Der Vorstand der Vereinigung 17. Juni hat nach wie vor großes Vertrauen in die persönliche Integrität ihres Vorsitzenden und erneuert heute ausdrücklich die 1995 bereits abgegebene Vertrauenserklärung.

Tatjana Sterneberg

V.i.S.d.P.: Tatjana Sterneberg, Vorstand Vereinigung (AK) 17. Juni 1953 e.V., Berlin, Tel.: 030-30207778 – t.sterneberg@gmx.de

Hintergrund (2)

DDR-Opfer: „Willkommen in Berlin!“

Jubel: 1.500 Iraner  begrüßen Maryam Rajavi am Flughafen Tegel

Paris/Berlin, 22.03.2010/cw – Mit unbeschreiblichem Jubel wurde Maryam Rajavi, die Präsidentin des iranischen Widerstandes, von nahezu 1.500 Iranern auf dem Flughafen Tegel in Berlin begrüßt. Bereits eine Stunde vor der Ankunft war ein  breites Spalier vor dem Gate 15 angetreten. Fern von Beobachtern wohlmöglich befürchteten politischen Verbissenheit herrschte eher eine frohe Volksfeststimmung: Fahnen in den Farben Irans und in der gelben Farbe des Widerstandes wurden geschwenkt, unzählige Blumen erwartungsvoll in Bereitschaft gehalten.

Kurz vor 15:00 Uhr trat Maryam Rajavi aus dem Sicherheitsbereich vor das erwartungsvoll angetretene Begrüßungs-Komitee. Abgeordnete und Mitglieder des Solidaritätskomitees hatten sich neben in Berlin wohnenden führenden Iranern zusammengefunden, um dem hohen Gast kurze Begrüßungsworte zu überbringen.

Im Namen von „Opfern der zweiten Diktatur in Deutschland“ begrüßte Carl-Wolfgang Holzapfel die Präsidentin: „Herzlich willkommen in der Stadt des Widerstandes, die über 40 Jahre Teilung, 28 Jahre brutale Abgrenzung durch die Mauer ertragen musste. Nehmen Sie aus dieser Stadt die Botschaft mit, dass hier die zweite Diktatur ihr Ende erleben musste und die Mauer überwunden wurde. So sieht auch die mörderische Diktatur im Iran nach unserer Überzeugung ihrem baldigen Ende entgegen.“

Nach der sehr herzlichen Begrüßung in der Halle trat die Präsidentin unter dem ohrenbetäubenden Jubel und Beifall ihrer Landsleute ins Freie. Völlig entspannt und mit großer menschlicher Anteilnahme wandte sich Maryam Rajavi den vielen hingestreckten Händen der Menschen zu, für die die Begegnung mit der Hoffnungsträgerin auf die Befreiung ihrer Heimat wohl einer der glücklichsten Momente ihres Lebens darstellte. Jedenfalls strahlten ihre Gesichter so, als wäre die Durchsetzung von Freiheit und Demokratie nur noch eine sehr kurze Frage der Zeit.

Nach gut einer halben Stunde konnte sich die Präsidentin aus der wahren Volksfeststimmung lösen und ihre eigens aus Frankreich eingeführte Limousine besteigen. Im Vorgriff auf ihre künftige Position eines Staatsoberhauptes wurde ihre Karosse von Begleitfahrzeugen der Sicherungsgruppe eskortiert. Am frühen Abend wird der traditionelle Neujahrsempfang der Iraner in der Gotzkowskystraße 21 in Berlin Moabit stattfinden, Beginn: 17:30 Uhr.

Telefonische Rücksprachen mit dem Widerstandsrat sind unter 0157-75487631, Herrn Shahin Gobadi, möglich. Achtung: Herr Gobadi spricht englisch, für eine notwendige Übersetzung wird Sorge getragen.

V.i.S.d.P.: Carl-Wolfgang Holzapfel, Vereinigung (AK) 17. Juni 1953 e.V., Tel.: 030-30207785 oder 0176-48061953 –holzapfellyrag@aol.com

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